Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 38 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
3.8.2.4 Barth und die Relativitätstheorie Einsteins
Breiteren Kreisen wurde Barth als „Aussenseiter der Wissenschaft“ auf Grund seiner leidenschaftlichen Ablehnung der Relativitätstheorie Einsteins bekannt. Es gibt kaum ein Heft seiner wissenschaftskritischen Zeitschrift „Wissen im Werden“, in dem nicht mindestens ein Artikel zu finden wäre, der sich kritisch mit der Relativitätstheorie auseinandersetzt. Schon während seines ersten Physikstudiums wollte sich Barth nicht mit den, wie er später immer sagt „magischen und paradoxen“ Grundlagen und Folgerungen von Einsteins Arbeiten abfinden. So erscheint es verständlich, dass Barth nicht nur wegen seiner Ablehnung wichtiger Grundpfeiler der etablierten Wärmelehre, sondern auch wegen seiner Einsteinkritik und seiner Zweifel an der Rationalität dieser Theorie mit seinen Lehrern in Konflikt kam und sich auf diese Weise – wohl zu früh -in die Rolle des Aussenseiters manövrierte.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 37 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Wärmeenergie und molekulare Energie:
Barth hebt die molekulare Energie als eine eigene Energieform ganz besonders hervor. Er bringt das Beispiel des kochenden Wassers: „Bei Atmosphärendruck und 100 Grad Celsius bewirkt die molekulare Energie des Wassers einen Übergang in den gasförmigen Zustand. Die Wärmezufuhr liefert nicht die für die Verdampfung nötige Energie. Der Übergang von der flüssigen in die gasförmige Phase wird primär aus der eigenen molekularen Energie gedeckt.
Die Wärme ist also nicht wirkende, sondern auslösende Ursache. Auch der Funke, der eine Explosion auslöst, liefert nicht die in der Explosion frei werdende Energie“ [Anmerkung 251: G. Barth. „Wirkungsgrad und absolute Temperatur“, Wissen im Werden 11/1975, vgl. S. 83]. Dieses Prinzip wurde ja bereits in der Wärmepumpe verwirklicht.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 36 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Das revolutionäre Dampfturbinentriebwerk von Lösel von 1943:
Barth berichtet, dass sich Lösel nicht mehr an die Thesen der, wie er meinte, falschen Theorie hielt und ein Triebwerk konstruierte, das einen Wirkungsgrad von über 60% hatte. Revolutionär dabei war (entgegen der Theorie von Clausius), dass Lösel das Temperaturgefälle nicht vergrösserte, sondern – im Gegenteil – um zwei Drittel reduzierte. Das Triebwerk arbeitet mit Betriebstemperaturen zwischen 350 – 500 Grad Celsius. Nach der Theorie von Clausius wäre hier nur ein Wirkungsgrad von max. 19% möglich.
Barth resümiert: „Der Löselmotor übertrifft das falsche Ideal um ein Vielfaches. Damit wird die Clausius’sche Formel auch technisch widerlegt und meine energetische Wärmetheorie bestätigt… dass Wärmekraftmaschinen weit unter ihrem Ideal bleiben, folgt nicht aus einer Minderwertigkeit der Wärmeenergie. Die Maschinen sind minderwertig.“
Barth meint, die falsche Theorie hätte in den letzten hundert Jahren die Technik der Wärmekraftmaschinen in eine völlig falsche Richtung gelenkt. Das beweise Lösel. Der Wirkungsgrad hänge nicht von der absoluten Temperatur, sondern nur von der Temperaturdifferenz und vor allem davon ab, wie die zugeführte Wärme verwertet wird. Barth: „Nach diesem Prinzip hat Lösel sein Dampfturbinentriebwerk entwickelt, nachdem ich ihn (durch Mayers falsche Rechnung) davon überzeugt hatte, dass die Formel von Clausius für den Wirkungsgrad mit absolutem Nullpunkt falsch ist.“
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 35 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Der Joule-Thomson-Effekt:
Das ideale Gas, erläutert Barth, folgt der Isotherme von Boyle und Mariotte. Wirkliche Gase zeigen bei Entspannung eine Abkühlung, den Joule–Thomson-Effekt (1853)… Dieser Effekt bringt erst unter einer ganz bestimmten Temperatur, der sog. „Inversionstemperatur“ eine Abkühlung. Oberhalb dieser Temperatur erwärmt sich das Gas bei seiner Expansion (!) – entgegen der Theorie. Barth kritisiert auch hier die Schulphysik: „Da geht man diskret über diese Tatsache hinweg… die schöne Geschichte von der adiabatischen Abkühlung bei Expansion passt gut in die Theorie, sie wird aber durch das Experiment widerlegt.“ [Anmerkung 242: G. Barth. „Wirkungsgrad und absolute Temperatur“, Wissen im Werden 11/1975, vgl. S. 52].
Barth setzt seine Kritik fort: „Beim idealen Gas gibt es jedenfalls keine Adiabate … die mathematischen Kreisprozesse behandeln abstrakt ideale Gase. Dennoch verwenden sie die Adiabate, die es beim idealen Gas nicht gibt.“ [Anmerkung 243: G. Barth. „Wirkungsgrad und absolute Temperatur“, Wissen im Werden 11/1975, vgl. S. 52]
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 34 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Das unvollständige Differential:
Wie Barth ausführt, ist der mechanische Energieinhalt eines Gases eine eindeutige Funktion von Druck, Volumen und Temperatur. Das wusste auch schon der französische Ingenieur Clapeyron: E = f (p, V, t) Halten wir die Temperatur konstant, dann ist die mechanische Energie des eingeschlossenen Gases eindeutig bestimmt durch das Produkt Druck mal Volumen: E = pV (Die Änderung dieser Energie, die Änderung der Arbeitsfähigkeit und damit die geleistete Arbeit ist nach dieser Theorie dE = d(pV). Das Differential dieses Produktes ist aber nach einer elementaren Regel der Differentialrechnung dE = pdV + Vdp. Nun gibt es zwei Sonderfälle:
1) die Isochore, bei der das Volumen konstant ‚ist, und also gilt: V = const., dV = 0. In diesem Fall ist dE = Vdp
2) die Isobare, bei der der Druck konstant gehalten wird, und also gilt: p = const., dp = 0. Daher gilt: dE = pdV.
Diese Differentiale sind Gegenstand der Schulphysik.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 33 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
3.8.2.2 Barth als Wissenschafts-Kritiker
1) Barth und die Wärmetheorie:
Bereits als junger Student hatte Barth eine Stelle in der klassischen Wärmetheorie entdeckt, die er für falsch hielt und er fand schliesslich unter anderem auch Zustimmung bezüglich seiner Kritik bei dem bedeutenden Dampfturbinenbauer Univ. Prof. Franz Lösel an der Technischen Hochschule in Wien. Barth „Aber weiter ging es nicht… Lösel war Praktiker, der für die Theorie im Grunde weniger übrig hatte.“
Über die Art seiner Wissenschaftskritik sagt Barth: „Meine Kritik war immer grundlegend – weit ab von der Schulmeinung. Zwangsläufig lehnen die meisten Fachleute dasjenige ab, was der Lehrmeinung widerspricht. So kommt man in die Rolle des Aussenseiters. Lösel war aber eine Ausnahme, da er mir nach genauer Überprüfung meiner Rechung recht gegeben hatte.“ Im Verlauf von mehr als 40 Jahren hat Barth verschiedene Bereiche der klassischen mechanischen Wärmetheorie kritisch durchleuchtet und im Sinne seiner energetischen Wärmetheorie entwickelt.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 32 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Barth versuchte, seine bis dahin zusammengetragenen Erkenntnisse in seinem Buch „Rationale Physik“(1962) zusammenzufassen.
Das Wesentliche dieser Arbeit war, zusammengefasst, dass die Natur nicht einen materiellen, substantiellen Untergrund hat. Das Sichtbare sind Abfolgen von Ereignissen, die irgendwie miteinander in gesetzlichem Zusammenhang stehen. Wir sind aber nicht imstande, mehr als dies festzustellen. „Meine Schwierigkeit war immer, dass ich gegen die Lehrmeinung stand. Und da kamen mir natürlich oft Zweifel, ob mein Denken richtig sei…deshalb beschäftigte ich mich dann mit Logik und Dialektik.“ Barth plante daraufhin mit einer Schrift „Das Eine und das Werden“ in Philosophie bei Prof. E. Heintel zu dissertieren. Bei dieser Arbeit geht es vor allem um das Problem des Grenzüberganges; um den Übergang vom Sein zum Nicht-sein, vom Übergang von der Null zur Eins und um das Problem der Unendlichkeit.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 31 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH.
Zitat:
3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH:
„Wenn ich jetzt zurückblicke auf die Jahrzehnte erfolglosen Bemühens, dann muss ich feststellen, dass zürn Beispiel meine ,Neue Lichttheorie auf der Basis der Griechischen Dialektik“ oder meine „Theorie der Wärme“ wichtige Erkenntnisse sind, aber menschlich gesehen halte ich die Tatsache, dass ich während der langen Zeit ohne jede Aussicht auf Erfolg dennoch nie aufgegeben habe, doch für die grössere Leistung. Das Schwierigste in meinem Leben war das Durchhalten. Ohne Hoffnung… ohne Hoffnung.“
Gotthard Barth [Anmerkung 228: G. Barth in R. Schlögl (1985): „Die letzten Gegner Einsteins“ in der Hörfunkreihe „Menschenbilder“]
„Nur wenige Einzelne nehmen aus innerem Antrieb die grosse Mühe auf sich, ohne äusseren Gewinn nach neuen Wahrheiten zu suchen…“
Platon [Anmerkung 229: Platon, zit. nach G. Barth (1990): „Platon 2«, S.133]
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Hiermit möchte ich an folgenden Beitrag erinnern:
Neue Erkenntnisse in Physik und Astronomie
Diese Arbeit von Dr. Heinrich Brandenberger aus dem Jahre 1962 erscheint mir besonders wichtig. Deshalb bringe ich sie heute erneut, und zwar vollständig:
Zitat:
Einleitung
Die Physik befindet sich derzeit in einer fürchterlichen Krise. Jede Vorstellung auf dem Gebiete der Strahlung ist ihr verloren gegangen. Obwohl man weiß, daß das Licht sich weder magnetisch noch elektrisch beeinflussen läßt, definiert man derzeit das Licht als eine transversale, elektromagnetische Schwingung im leeren Raum. Unsere fundamentalsten Werte der Welt: Zeit, Raum und Materie wurden zu relativen Begriffen gemacht und behauptet, es sei eine Abhängigkeit dieser Größen von der Geschwindigkeit eines Körpers relativ zum Beobachter nach mathematischen Formeln vorhanden.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 30 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.4 Ing. Harald Kretzschmar.
Zitat:
3.3.2.4 Ing. Harald Kretzschmar:
Kretzschmar ist hauptberuflich im mittleren Management der Elektronikindustrie tätig. Er betreibt die Wissenschaft als Hobby: „Ich war früher in erster Linie praktizierender Wissenschafter und bin erst später „zur Theorie“ gekommen… auf Grund meiner Versuche und meiner eigenen Theorien… bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Relativitätstheorie falsch sein muss. Viele Wissenschafter meinen heute, dass die Relativitätstheorie schwer verständlich ist. Nun: Unlogik ist nun einmal schwer verständlich… Ich habe versucht, die Fehler aufzuzeigen. Da die Schulwissenschafter normalerweise nicht darüber reden wollen, war ich gezwungen, einen ungewöhnlichen Weg zu wählen: Ich hatte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Annonce veröffentlicht, in der ich einige Punkte angeführt habe, dass die Relativitätstheorie auf Fehlern aufgebaut ist.“ Im Wesentlichen bemängelt Kretzschmar drei Fehler: Erstens kritisiert er, dass der Grundansatz der Relativitätstheorie, die Lorentztransformation falsch sei, da diese seiner Ansicht nach einen Vorzeichenfehler beinhalte. Da die Lorentztransformation die mathematische Formulierung der Relativitätstheorie ist, betreffe das also die Relativitätstheorie. Der zweite „Fehler“, den Kretzschmar nachzuweisen glaubt, ist, dass die Lorentztransformation „mathematischer Hokuspokus“ sei: „Wenn man zwei einfache Kontrollrechnungen durchführt, merkt man, dass die Endergebnisse unsinnig sind.
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