Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 46 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Für Barth ist kein Ereignis in der Natur für sich, sozusagen losgelöst vom Übrigen, ein Ergebnis des Zufalls, sondern es steht in strengem kausalem Zusammenhang mit dem Gesamtablauf des Weltgeschehens. Und er zieht den Schluss: „Geben wir Naturgesetzlichkeit überhaupt zu, so müssen wir auch zugeben, dass das Naturgeschehen gerichtet ist.“ [Anmerkung 310: G. Barth, Rationale Physik, S. 31].
Mit Platon ist Barth der Überzeugung, dass die Natur zunächst auf das Allgemeine ausgerichtet ist. Daraus folgt, „…dass uns das Allgemeine, die Begriffe, die Ideen im Sinne Platons von Natur aus gegeben sind. Sie sind uns angeboren, mit uns evolutionär entstanden. Die Menschwerdung besteht dann nicht darin, dass wir lernen, Begriffe zu bilden, sondern dass uns dieses angeborene Allgemeine bewusst wird.“ [Anmerkung 311: G. Barth, Rationale Physik, S. 36].
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 45 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Barth wirbt für seine „Rationale Physik“ in „Wissen im Werden“(Heft 1988 A): „Die Weite der philosophia naturalis von Newton wurde in den folgenden Jahrhunderten von Mathematikern in der Höheren Mechanik immer weiter auf wenige Rechenaufgaben eingeengt. Vor hundert Jahren begann die Krise der Physik mit dem Michelson-Versuch und mit der Entdeckung der strahlenden Materie. Die enge Basis der mechanistischen Physik musste bei diesen Neuerungen versagen. Unser Jahrhundert, bestimmt durch die totale Zensur der Relativisten, brachte nur immer neue mathematische Konstruktionen; jede Verbindung zur physikalischen Wirklichkeit ging verloren. Die Rationale Physik bringt… eine auf den Grund gehende kritische Auseinandersetzung mit den Problemen der modernen Theorie.“ [Anmerkung 303: G. Barth (1962): „Rationale Physik“, S. 4]
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Hiermit nehme ich Bezug auf folgenden Beitrag vom 9. Juni 2011 im Blog von Jocelyne Lopez:
Ich fordere die Einführung der Lehre der Kritik der Relativitätstheorie in allen Universitäten, wo diese Theorie gelehrt wird.
Ich schließe mich der Auffassung von Frau Lopez vollinhaltlich an.
Zitat:
Ich komme auf meinen Eintrag Der Staat schuldet den Bürgern Rechenschaft über die Verwendung von Steuergeldern zurück und verweise weiter auf umfangreiche Austausche aus der Diskussion “Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel” im MAHAG-Forum mit anonymen Stalker, die sich über meine langjährigen und zielstrebigen Ansprachen an Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut, über die Klärung von strittigen Fragen der Speziellen Relativitätstheorie und über meinen Blog ärgern:
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 44 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Zur Auseinandersetzung zwischen Sexl und Barth gehe ich später noch ausführlicher ein, da sich hier das Problem des Aussenseiters und seiner Stellung zur etablierten Wissenschaft besonders plastisch darstellt. Aussenseiter wird nach Auffassung Barths jeder, der sich öffentlich gegen die Relativitätstheorie ausspricht. Als unheilvolle Beispiele nennt Barth die Namen Gehrcke, Soddy, Dingle und Essen: „…ihnen wurde jede Publikationsmöglichkeit gesperrt… Jeder Abtrünnige wird aus der Gemeinschaft der Lebenden ausgeschlossen… Selbst Einstein kann uns da nicht helfen“.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 43 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Barth, der sich zeitlebens auch intensiv mit Philosophie auseinandergesetzt hat, kritisiert auch Einsteins Methode des Umgangs mit den Begriffen Raum und Zeit. „Raum und Zeit können nicht Gegenstand der Physik sein, denn Raum und Zeit an sich haben keinerlei Eigenschaften. [Anmerkung 279: W. Müller, zit. nach Barth, Einstein widerlegt, vgl. S.101.] Sie sind nur Möglichkeit, Potenz. Raum als Möglichkeit zu räumlichen Beziehungen, Zeit als Möglichkeit zu zeitlichen Veränderungen. Eine solche Möglichkeit hat keinerlei Eigenschaften. Man kann sie weder krümmen, noch kann man sagen, sie sei endlich oder unendlich. Nur das, was… durch diese Möglichkeit verwirklicht ist, kann gekrümmt sein, endlich oder unendlich sein.“ Im Kapitel „Einstein und seine Propheten“ schafft sich Barth langsam jenen Stil, für den er heute im Kreise etablierter Wissenschaft sozusagen „berühmt-berüchtigt“ ist.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 42 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
1968 brachte er [Barth] neuerlich eine erweiterte Auflage dieser Schrift unter dem Titel „Einstein widerlegt – Rationale Physik gegen magisch-paradoxe Theorie“ heraus, in der der Stil seiner Kritik bereits schärfer ist. Das Vorwort dieses Werkes hat folgende Präambel: „Du kannst jederzeit eine gewisse Anzahl von Menschen bluffen. Aber die ganze Welt für alle Zeiten zu bluffen, glaube mir, das ist unmöglich.“ [Anmerkung 272: Barnum, der Erfinder des Bluffs, zit. nach E. Gehrcke (1924): Die Massensuggestion der Relativitätstheorie, Berlin] Barth schreibt, dass er durch die Herausgabe seiner Zeitschrift „Wissen im Werden“, die er im Jahr 1958 begonnen hatte, nach und nach einen Kreis von Relativisten kennen gelernt hatte – einen Teil jener „Garde“, die noch aktiv am Einsteinrummel der 20-er Jahre teilgenommen hatte. Nach anfänglicher Einsamkeit in seiner Eigenschaft als Einsteinkritiker sah sich Barth nach 1954 in einem kleinen Kreis von Aussenseitern, die „sich dem Vorwurf aussetzten, sie verstünden entweder nichts von der Sache“ oder „seien eben zu dumm“, wie Barth schreibt. [Anmerkung 273: G. Barth (1968): „Einstein widerlegt“, S.5] und der Autor verweist auf Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.
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Heute bringe ich eine umfangreiche Studie von Eduard Bardas zu einer Proto-Theorie über die wahre Natur der Materie.
Zitat:
Die Dritte Wissenschaftliche Revolution
Eine Proto-Theorie über die wahre Natur der Materie
Prototheorien oder Protowissenschaften, sind Wissenschaften, im Entstehen, für die es noch keinen Platz im Lehrgebäude der etablierten Wissenschaft gibt, aber es kann sein, das was heute noch Außenseitertheorie ist, morgen in den Lehrbüchern stehen kann oder als verfehlter Ansatz verworfen wird.
Große Ideen und unentdeckte Durchbrüche warten auf diejenigen, die fähig sind, eine der Schutzhüllen zu entfernen, die die Wahrheit verdecken. (Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, 20. Juli 1994)
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 41 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Zum Thema „Naturbeschreibung und Naturerklärung“ führt Barth in Hinblick auf die Vorliebe der Relativisten für „kühne Behauptungen“ als Beispiel den Newtonschen Eimerversuch an (Newton dreht einen an einer Schnur hängenden, mit Wasser gefüllten Eimer: dadurch steigt das Wasser infolge der Zentrifugalkraft am Rand in die Höhe); „die Relativisten behaupten dagegen, dass man auch bei diesem Experiment nicht unterscheiden könne, ob sich das Wasser bewegt oder das Laboratorium. Zum Beweis dieser Behauptung schlagen sie einen Gegenbeweis vor: Man hänge wieder einen Eimer mit Wasser auf. Doch wird diesmal der Eimer festgehalten und dafür das ganze Weltall um ihn herumgedreht“ Wieder zeige sich der gleiche Effekt. „Zwischen beiden Versuchen besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Newton hat seinen Eimer wirklich aufgehängt und gedreht. Die Relativisten drehen das Weltall nur in Gedanken.“
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 40 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Die Relativitätstheorie kennt keine absolute Gleichzeitigkeit, da man sie in keiner Weise feststellen kann. Dazu Barth: „Es ist immer gefährlich zu behaupten, dass es etwas nicht gibt, ob es sich nun um Bazillen, Dinosaurier oder um die Gleichzeitigkeit handelt. Beweisen lässt sich natürlich eine solche Behauptung nicht ….. [Anmerkung 263: G. Barth (1954): „Relativistische und Klassische Physik“, S. 60].…Unsere Aufgabe besteht nun darin, zu zeigen, dass es ausser den relativistischen Uhren, deren Gangunterschiede wir nicht kontrollieren können, und ausser den relativistischen Licht Signalen, deren Geschwindigkeit immer konstant sein soll, dass es also ausser diesen beiden Zeitmessmethoden noch andere… gibt, die Zeit zu messen.“ Barth bietet sodann eine Alternative an und fasst zusammen: „Das Ergebnis dieser Überlegungen ist einfach. Wenden wir zur Zeitbestimmung nicht die als absolut konstant postulierte Lichtgeschwindigkeit an, sondern die jeweils relative Geschwindigkeit von Körpern oder Bezugsystemen, so kommen wir zu absoluten Zeiten, das heisst eben zu Zeiten, die unabhängig sind von der jeweiligen relativen Bewegung zwischen gemessenem Ereignis und Beobachter, und ebenso unabhängig sind von räumlichen Distanzen.“ [Anmerkung 264: G. Barth (1954): „Relativistische und Klassische Physik“, S. 69].
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 39 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Wie viele andere Kritiker der Relativitätstheorie, so sieht auch Barth das Hauptproblem dieser Theorie in der Einsteinschen Annahme, bzw. Forderung nach der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Im Kapitel „Folgerungen der Relativitätstheorie“ untersucht Barth die Konsequenzen, die sich aus den Thesen ergeben und beginnt, „die Theorie ihres mathematisch-formalen Gewandes zu entkleiden.“ [Anmerkung 257: G. Barth (1954): „Relativistische und Klassische Physik“, S.27] und er lässt sich nicht „von den Relativisten vertrösten, dass bei normalen Geschwindigkeiten, im Alltag, in der Technik, schliesslich alles beim Alten bleibt… Die Relativitätstheorie bietet keinerlei Schwierigkeiten für unser tägliches Leben. Aber sie ist eine kaum zu überwindende Schwierigkeit für unseren Denkapparat. Es kann uns nicht wundem, wenn sich dem nicht relativistisch geschulten Denker die Haare zu Berge stellen.“ [Anmerkung 258: G. Barth (1954): „Relativistische und Klassische Physik“, S.27].
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