Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 52 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.8 Barths „Dipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik“
Zitat:
3.8.2.8 Barths „Dipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik“:
Dies ist der Untertitel seines Buches „Licht aus den Atomen“, das 1988 nach einigen Schwierigkeiten, auf die ich später näher eingehen werde, in Barths Verlag „Wissen im Werden“ [Anmerkung 356: Als Sonderband Nr. 9] in Zwingendorf, N.Ö. erschien. Die wesentlichsten Ansätze zu der hier entwickelten „Dipoltheorie“ sind bereits in Barths „Rationale Physik“ dargelegt; in dem neuen Werk allerdings in weitaus systematischerer Form. Die Kernaussage, um die es geht, lautet: „Licht ist kein Ding – Licht ist eine energetische Relation.“ Barth verfolgt zunächst die Wurzeln dieser Anschauung bis zur griechische Antike zurück und stellt nach historischer Analyse, die über Newton und Leibniz führt, fest, dass die „Naturphilosophie seither kaum einen bedeutenden Namen aufzuweisen (hätte)… Die denkerische Verarbeitung der grossen Entdeckungen unterblieb… Die Experimentalphysiker legten sich naive mechanische Modellvorstellungen zurecht… einen Überblick über das Ganze der Natur hatten sie nicht.“
Den ganzen Beitrag lesen »
von Wolfgang Neundorf
Die Physik in der Sackgasse?
Homepage von Wolfgang Neundorf
Zitate aus der Seite Wissenschaft und Kritik – Wissenschaftskritik:
Wer Kritik – als Kritiker oder Kritisierter – ausschließlich destruktiv begreift, begreift manches vielleicht nicht völlig richtig. Kritik ist immer etwas Unangenehmes und Sinnloses. Jedenfalls für denjenigen, der Zielscheibe einer Kritik ist. Und Kritik ist immer ungerecht. So sehen es die Kritisierten. Noch schwieriger wird es, wenn sich eine Kritik nicht gegen Einzelpersonen, sondern gegen Institutionen richtet. In der Politik heißen die kritisierenden Parteien Opposition. Das sind jene Parteien, die gerade mal nicht die Regierungsmacht innehaben (oder noch nie gehabt haben) und dagegen sind – gegen was auch immer. Meist gegen Vorschläge und Entscheidungen der Regierungspartei(en).
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 51 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt Barth: 3.8.2.7 Natur als Gesetz
Zitat:
3.8.2.7 Natur als Gesetz
So wie der Ton nach indischer Lehre als Verbindung zwischen Trommel und Schlegel aufgefasst werden kann, so ist „das Licht die Verbindung von Leuchtendem und Beleuchtetem, wie etwa Liebe die Verbindung von Mann und Frau ist.“ [Anmerkung 354: G. Barth: „Rationale Physik“, S. 327]. Gegen Schluss seiner „Rationalen Physik“ bemüht sich Barth um die Verbindung zwischen Altgriechischem Denken und modernen Auffassungen: „Wir wollen am Ende der Rationalen Physik keinen Mythos ersinnen.
Den ganzen Beitrag lesen »
von Jocelyne Lopez
Der Erkenntnistheoretiker und Nobelpreisträger Karl Raimund Popper hat in seinem gemeinsamen Buch mit dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz Die Zukunft ist offen mit den Texten des Wiener Popper-Symposiums 1985 äußerst bedeutsame Gedanken über die Naturwissenschaften geäußert:
„Ich möchte mit einem Bekenntnis zur Naturwissenschaft beginnen. Die Wissenschaft steht heute unter dem Einfluß von sehr fragwürdigen modernistischen Strömungen. Sie wird nicht nur von außen, sondern auch von innen angegriffen. Aber ich halte die Naturwissenschaft neben der Musik, der Dichtung und der Malerei für die größte Leistung des menschlichen Geistes.
Natürlich kann alles mißbraucht werden. Auch die Musik kann mißbraucht werden, und sie wird mißbraucht. Auch die Malerei kann mißbraucht werden, und sie wird mißbraucht. Und so wird auch die Wissenschaft mißbraucht. Trotzdem ist die Naturwissenschaft unsere größte Hoffnung. Wenn wir uns aus dem Sumpf, in den wir geraten sind, herausziehen können, dann sicher nur mit Hilfe der Wissenschaft.
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 50 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.5 Barth und das Wirkungsquantum
Zitat:
Barth zu den Begriffen Raum und Zeit: Barth beruft sich an dieser Stelle auf Barrow, den Lehrer, Freund und Vorgänger Newtons im Trinity College, der schreibt: „Die Zeit ist kein aktuelles Sein, sondern die Möglichkeit eines… Seins, genau wie der Raum die Fähigkeit des Seins der Grosse bezeichnet.“ Hier, meint Barth, sei die Abstraktion bereits vollständig durchgeführt. Der Raum im besonderen besteht nicht in den räumlichen Beziehungen physikalischer oder geometrischer Dinge, sondern er bietet lediglich… die Möglichkeit zu solchen Beziehungen…“ [Anmerkung 348: G. Barth: „Rationale Physik“, S. 263]. „…Die Atomtheorie setzt willkürlich Grenzen gegen das unendlich Kleine, gegen das Nichts; beim Weltall werden willkürlich Grenzen gesetzt gegen das unendlich Grosse. Das Unbegrenzte ist uns schwer erträglich, wie die zahlreichen modernen Kosmogonien lehren.“ [Anmerkung 349: G. Barth: „Rationale Physik“, S. 263].
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 49 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.5 Barth und das Wirkungsquantum
Zitat:
3.8.2.5 Barth und das Wirkungsquantum
Barth sieht die Hauptaufgabe der modernen theoretischen Physik in dem Bemühen, zu ihren mathematischen Weltkonstruktionen eine physikalische Welt zu erfinden; diese Hauptaufgabe übersteige allerdings ihre Kräfte bei weitem [Anmerkung 338: G. Barth: „Rationale Physik“, S. 193]. Die Grosse des Planck’schen Wirkungsquantums wurde nach Barth „zu einem Absoluten gemacht: Sie sollte die absolut kleinste Energiemenge sein, die es in der Natur gibt. Erkenntnismässige Bedenken, etwa nach dem Muster der Eleaten, hatte Planck bei dieser Festsetzung offensichtlich nicht. Dass es im Kleinen kein Kleinstes gibt, sondern immer noch ein Kleineres, diese Erkenntnis des Anaxagoras ist dem sonst so philosophischen Mathematiker kein Anlass zu Bedenken.“ [Anmerkung 339: G. Barth: „Rationale Physik“, S. 194].
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 48 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Auch Planck verweist auf Hasenöhrl, „der zwar nicht direkt von der Relativitätstheorie ausgeht, aber doch, soweit ich sehe, zu ganz den nämlichen Resultaten gelangt, wie diese.“ Auch Einstein hätte, meint Barth, die Masseformel mehrfach klassisch abgeleitet, also ohne Zuhilfenahme der Relativitätstheorie… So scheint die Frage noch von besonderem Interesse, wieso es möglich ist, dass man zu den gleichen Ergebnissen sowohl klassisch als auch relativistisch kommen kann…“ [Anmerkung 325: G. Barth: „Rationale Physik“, S.153] So könne also die Masseformel keine Bestätigung der Relativitätstheorie sein, wie das häufig argumentiert wird: „Da beide Wege zum gleichen Resultat führen, kann also das, was beide Auffassungen unterscheidet, nicht von entscheidender Bedeutung sein.“ [Anmerkung 326: G. Barth: „Rationale Physik“, S.154].
Den ganzen Beitrag lesen »
Hiermit nehme ich Bezug auf folgenden Beitrag vom 19. Juni 2011 im Blog von Jocelyne Lopez:
Der Nachwuchs der Kritiker der Relativitätstheorie ist gesichert
Ich schließe mich der Auffassung von Frau Lopez vollinhaltlich an.
Zitat:
Ich verweise auf einen Austausch aus der Diskussion „Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel“ im MAHAG-Forum über eine typische und seit Jahren vorgebrachte Argumentation in Forendiskussion gegen die Kritiker der Relativitätstheorie – und insbesondere gegen mich – dass sie unqualifiziert, ungebildet, unwissend, unseriös und alt, sowie intellektuell nicht in der Lage seien, überhaupt die Relativitätstheorie zu verstehen:
17.06.11 – Zitat von Mirko:
Um etwas zu hinterfragen, muss man es erst einmal verstehen. Wenn für dieses Verstehen die Grundlagen fehlen, wird es etwas schwierig.
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 47 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
Barth sieht im mathematischen Modell darüber hinaus auch eine extreme Vereinfachung – selbst in den kompliziertesten Formen, weil das Modell nur ganz wenige Grössenrelationen wiedergibt. „Stellen wir dem gegenüber die unbegrenzte Mannigfalt der Natur, so muss es höchst sonderbar erscheinen, wenn man in diesen ausgewählten Grössenrelationen das Wesen der Natur überhaupt sehen will.“ [Anmerkung 317: G. Barth, Rationale Physik, S. 100].
Barth entdeckt u. a. auch bei Kant eine gravierende Schwäche, die seiner Ansicht nach darin besteht, „dass er die Mathematik maßlos überschätzt, wenn er erklärt, eine Wissenschaft sei nur insoweit Wissenschaft, als sie Mathematik enthalte.“ [Anmerkung 318: G. Barth, Rationale Physik, S. 103].
Den ganzen Beitrag lesen »
Besonders hinweisen möchte ich auf folgenden Beitrag vom 13. Juni 2011 im Blog von Jocelyne Lopez:
Ein Weg zur sanften Entsorgung der Relativitätstheorie
Zitat:
Ich verweise weiter auf umfangreiche Austausche aus der Diskussion “Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel” im MAHAG-Forum:
12.06.11 – Zitat von Hannes:
Die Diskussion entzündet sich immer wieder an der Tatsache, dass eine Gruppe an einer Meinung festhält, die schön langsam in die Jahre kommt und von neueren Erkenntnissen infrage gestellt wird.
Nur kommen die Diskussionspartner nicht auf die Idee, gemeinsam an einer Weiterentwicklung zu arbeiten, wobei selbstverständlich überholtes Gedankengut still und heimlich entsorgt werden muss, sodass die damals handelnden Personen und deren heutige Vertreter nicht zuviel an Reputation einbüßen.
Den ganzen Beitrag lesen »