Archiv für Juli 2010

Dr. Harald Zycha: „Offener Brief an die Deutsche Physikalische Gesellschaft zur Kritik der Physik“

Nachstehend bringe ich einen Offenen Brief, den der Autor Dr. Harald Zycha an den augenblicklichen Präsidenten der Deutschen Physikalische Gesellschaft (DPG) und an noch sechs weitere Vertreter dieser Gesellschaft geschickt hat.

Zitat:

Offener Brief an die Deutsche Physikalische Gesellschaft zur Kritik der Physik
23. Juli 2010  

Sehr geehrter Herr Professor Sandner, 
erlauben Sie mir bitte, daß ich Ihnen und einigen anderen führenden Persönlichkeiten der DPG heute diesen schweren Brief schreibe. Er ist Ausdruck der Ergebnisse meiner mehr als zwanzigjährigen Arbeiten zu den Grundlagen von Physik und Medizin, die sich in meinem Buch „Natur Ganzheit Medizin“ niedergeschlagen haben, das ich in meiner Homepage http://www.natur-ganzheit-medizin.at/ vorstelle. Reaktionen darauf finden Sie reichlich im Internet. 

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Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab

Hiermit möchte ich auf folgenden Beitrag vom 20. Juli 2010 im Blog von Jocelyne Lopez besonders hinweisen.

Zitat:

Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut / Max Planck Gesellschaft für Gravitationsphysik Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe einen weiteren Austausch wieder:  

Von Markus Pössel – AEI / MPG
An Jocelyne Lopez
Datum: 17.07.10
Betr.: Bitte um Klärung bzgl. Spezieller Relativitätstheorie 

Sehr geehrte Frau Lopez,
nach einigen turbulenten Wochen (Dienstreisen, Lehrerfortbildung,Tagung) bin ich jetzt endlich dazu gekommen, Ihre Mail vom 26.5. zu lesen, die mich allerdings unangenehm ueberrascht hat. Ich habe mich daraufhin entschlossen, unsere Korrespondenz abzubrechen.

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Thomas S. Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (5. Forts.)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich nun eine weitere Leseprobe (Seiten 132 bis 134) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Müssen wir jedoch wirklich das, was Galilei von Aristoteles, oder Lavoisier von Priestley trennt, als eine Umwandlung des Sehens beschreiben? Sahen diese Männer tatsächlich Verschiedenes, wenn sie die gleiche Art von Objekten betrachteten? Können wir in irgendeinem vernünftigen Sinne sagen, sie hätten ihre Forschung in verschiedenen Welten durchgeführt? Diese Fragen dürfen nicht länger aufgeschoben werden, denn es gibt natürlich einen anderen und weit üblicheren Weg, alle die angeführten geschichtlichen Beispiele zu beschreiben. Viele Leser werden sicher sagen wollen, daß sich mit dem Paradigma nur die Interpretation des Wissenschaftlers ändert, während die Beobachtungen selbst ein für allemal durch die Natur der Umwelt und des Wahrnehmungssystems fixiert sind.

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Thomas S. Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (4. Forts.)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich nachstehend eine weitere Leseprobe (Seiten 130 bis 132) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976.

Zitat:

Verschiebungen dieser Art sind nicht auf Astronomie und Elektrizitätslehre beschränkt. Wir haben schon einige ähnliche Umwandlungen der Sehweise erwähnt, die der Geschichte der Chemie entnommen werden können. Wir sagten, Lavoisier habe Sauerstoff gesehen, wo Priestley entphlogistizierte Luft und andere überhaupt nichts gesehen hatten. Während er sich daran gewöhnte, Sauerstoff zu sehen, mußte Lavoisier auch seine Anschauung von vielen anderen, vertrauteren Stoffen ändern. Er mußte beispielsweise ein zusammengesetztes Erz sehen, wo Priestley und seine Zeitgenossen eine elementare Erde gesehen hatten; und solcher Wandlungen gab es noch mehr.

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Thomas S. Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (3. Forts.)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich nachstehend eine weitere Leseprobe (Seiten 128 bis 130) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Die Verschiebung der Sehweise, die es den Astronomen möglich machte, den Planeten Uranus zu sehen, scheint aber nicht nur die Wahrnehmung des vorher bereits beobachteten Objekts berührt zu haben. Ihre Folgen reichten viel weiter. Obgleich das Beweismaterial nicht ganz eindeutig ist, darf man annehmen, daß die von Herschel erzwungene geringfügige Paradigmaveränderung dazu beigetragen hat, die Astronomen für die nach 1801 rasch erfolgende Entdeckung der zahlreichen kleineren Planeten oder Asteroiden vorzubereiten. Wegen ihrer geringen Größe zeigten sie nicht die anomalen Ausmaße, die Herschel wachsam gemacht hatten. Trotzdem waren die Astronomen, weil darauf vorbereitet, weitere Planeten zu finden, in der Lage, zwanzig in den ersten fünfzig Jahren des neunzehnten Jahrhunderts mit Standardinstrumenten zu identifizieren [Anmerkung 5].

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Dr. Harald Zycha: „5.7 Messung und Dimension“

Es folgt jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 102 bis 104) aus dem bereits früher von mir empfohlenen Buch:
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“

Zitat:

5.7 Messung und Dimension

Fast getraue ich mich nicht, auf ein Grundprinzip der Physik hinzuweisen, das, seit alters ein Grundprinzip aller menschlichen Wahrnehmung überhaupt, als ungeschriebenes Gesetz Gültigkeit hatte. Es ist geradezu eine Binsenweisheit, so selbstverständlich, daß es vielleicht noch niemand als eine für jede physikalische Messung ausnahmslos gültige Bedingung explizit formuliert hat:

Eine physikalische Größe, die in der realen Welt von Raum und Zeit experimentell gemessen werden soll,
muß als Produkt der Grundgrößen aus Raum und Zeit darstellbar sein!

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Dr. Harald Zycha: „5.2 Raum und Zeit“

Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe (Seiten 90 bis 92) aus dem bereits früher von mir empfohlenen Buch:
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“ 
.

Zitat:

5.2 Raum und Zeit

Wie kann man hier Probleme vermuten? Diese beiden Begriffe bilden nicht nur die „feste“ Basis der Physik, sondern unseres ganzen irdischen Lebens überhaupt. Aber schon wieder Vorsicht! Raum und Zeit sind die Basis unserer Alltagswelt, in der sich das ganze menschliche Leben entwickelt hat, unsere Anschauung, und unsere Sprache!

Daß es mit dieser Basis des Denkens Probleme gibt, haben die Erfahrungen der modernen (Quanten-)Physik gezeigt. Hier spricht man inbezug auf so manche Phänomene der Mikrowelt – also wieder außerhalb unserer Alltagswelt – von nichtlokalen (nicht räumlich bestimmbaren) oder auch von instantanen (nicht zeitlich verzögerten) Wechselwirkungen (s. Kap. 12.2). Die Physik ist damit in ihre schwerste Krise geraten, aus der sie in der heutigen Form, als quantitativ messende und rechnende Wissenschaft nicht herauskommen wird, sie steht und fällt mit dieser quantitativen mathematischen Methode.

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Dr. Harald Zycha: „Kybernetisches Konzept der Ganzheit der Natur“ – Kritik der gegenwärtigen Naturwissenschaft

Hiermit nehme ich Bezug auf das bereits früher von mir empfohlene Buch: 
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“
und bringe nachstehend eine Leseprobe hieraus (Seiten 85 bis 87).

Zitat:

Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit an der Darstellung des Kybernetischen Konzeptes der Ganzheit der Natur beginne, möchte ich anhand von einigen ausgewählten Fragen noch einmal die ernste Problematik der oben beschriebenen Entwicklung der Naturwissenschaft illustrieren, um die dringende Notwendigkeit zu einem gründlichen Umdenken zu unterstreichen.

Indem es sich bei diesen Fragen klar erkennbar um solche handelt, die unbedingt sauber beantwortet werden müssen, aber über die traditionelle Wissenschaft hinausweisen, sollen sie dem Leser einen Anstoß zu eigenem Denken geben. Und mit ihrer gewiß schon erkennbaren Tendenz zum ganzheitlichen Denken sind sie vielleicht auch geeignet, zu der späteren Darstellung überzuleiten.

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Thomas S. Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (2. Fortsetzung)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 126 bis 128) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Bei der wissenschaftlichen Beobachtung ist die Situation jedoch genau umgekehrt. Der Wissenschaftler kann nichts heranziehen, was jenseits dessen läge, was er mit den Augen und seinen Apparaten zu erfassen vermag. Gäbe es eine höhere Autorität, die ihm bestätigen könnte, daß seine Sehweise sich verschoben hat, dann würde diese Autorität selbst zur Quelle seiner Sinnesdaten, und das Verhalten seiner Sehweise würde zu einer Quelle von Problemen (wie es das Verhalten der Versuchsperson für den Psychologen ist). Die gleichen Probleme würden sich ergeben, wenn der Wissenschaftler so wie die Versuchsperson bei den Gestaltexperimenten bald die eine, bald die andere Wahrnehmung hervorrufen könnte.

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Thomas Samuel Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (1. Fortsetzung)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 124 bis 126) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Die Versuchspersonen bei dem in Abschnitt VI. besprochenen Experiment mit den veränderten Spielkarten erlebten eine ganz ähnliche Umwandlung. Bevor sie durch verlängerte Darbietung gelehrt worden waren, daß die Welt veränderte Spielkarten enthielt, sahen sie nur die Karten, auf die sie durch ihre früheren Erfahrungen eingestellt waren. Nachdem die Erfahrung sie aber mit den erforderlichen zusätzlichen Kategorien vertraut gemacht hatte, waren sie in der Lage, alle anomalen Karten bei der ersten Betrachtung, die lang genug war, um überhaupt eine Identifizierung zu gestatten, zu erkennen. Andere Experimente zeigen, daß auch die wahrgenommene Größe, Farbe usw. von experimentell dargebotenen Objekten je nach der früheren Übung und Erfahrung der Versuchspersonen variiert [Anmerkung 2].

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