Nachstehend bringe ich den Fehler Nr. 3 zur Theoriestruktur der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
R: Theoriestruktur / Fehler Nr. 3
Albert Einstein wechselt zwischen 1915 und 1920 seine erkenntnistheoretische Position, ohne die daraus zwingend sich ergebende Revision seiner SRT öffentlich vorzunehmen
Albert Einstein hat zur Zeit der Beschäftigung mit der SRT unter dem Einfluß der Gedanken von Ernst Mach empiristisch-positivistische Auffassungen vertreten, die sich deutlich in der SRT niedergeschlagen haben: nur empirisch festgestellte Werte dürfen anerkannt werden, nur die Zeigerstellung der Uhr ist die Zeit, nur dicht nebeneinander stehende Uhren erlauben die Ablesung einer sicheren Gleichzeitigkeit, nur gemessene relative Bewegung zwischen Körpern (wie solche möchte er auch seine Koordinatensysteme behandelt sehen) wird anerkannt, nur was Beobachter beobachten können, stellt eine Erkenntnis über die physikalische Welt dar. Zu Recht führt Geier 1998 (Wiener Kreis), S. 135, in seiner Zeittafel unter der “Vorgeschichte” des Wiener Kreises für 1905 die SRT auf.
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Es folgt nun Fehler Nr. 2 zur Theoriestruktur der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
R: Theoriestruktur / Fehler Nr. 2
Nach Albert Einstein sollen die Gültigkeitsbereiche von ART und SRT nach den Größenordnungen der Raum- bereiche abgegrenzt sein
Die Behauptung eines Übergangs zwischen beiden Theorien ist bereits als Fehler M 1 detailliert behandelt und widerlegt worden. Auf die dort angegebene Literatur wird verwiesen. Hier wird die Behauptung Albert Einsteins thematisiert, die Gültigkeitsbereiche von ART und SRT seien nach Größenordnungen der Raumbereiche abgegrenzt. Einstein 1916 (Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie; zitiert nach Abdruck 1923), S. 87: “Für unendlich kleine vierdimensionale Gebiete ist die Relativitätstheorie im engeren Sinne bei passender Koordinatenwahl zutreffend. Der Beschleunigungszustand des unendlich kleinen (’örtlichen’) Koordinatensystems ist hierbei so zu wählen, daß ein Gravitationsfeld nicht auftritt; dies ist für ein unendlich kleines Gebiet möglich. [...] Diese Koordinaten haben, wenn ein starres Stäbchen als Einheitsmaßstab gegeben gedacht wird, bei gegebener Orientierung des Koordinatensystems eine unmittelbare physikalische Bedeutung im Sinne der speziellen Relativitätstheorie.”
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Wir kommen jetzt zu einem weiteren, sehr wichtigen Abschnitt aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller. Es handelt sich hierbei um die Theoriestruktur der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien.
Zitat:
R: Theoriestruktur / Fehler Nr. 1
Die SRT ist ein unbegründetes, zusammenhangloses Paket aus vorher unabhängig, von anderen Forschern gefundenen Erkenntnissen und Albert Einsteins späteren eigenen Behauptungen
In der SRT sind zwei Gruppen von behaupteten Effekten klar zu unterscheiden:
(A) die von Albert Einstein deduzierten Effekte
- der relativen Ungleichzeitigkeit (vgl. Fehler D 2, D 3)
- der Zeitdilatation und lokalen Zeiten (vgl. Fehler D 6, D7, D 8, E 2),
- der Längenkontraktion (vgl. Fehler E 2, E 5, E 11, E 12, E 13, E 14),
- des Jungbleibens des reisenden Zwillings (vgl. D 9, Q 2);
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Es folgt jetzt Fehler Nr. 11 zur Methodik der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
Q: Methodik / Fehler Nr. 11
Die Relativistik behauptet grundsätzlich alle gefundenen (und auch die wieder schnell geänderten) mathematischen Beziehungen (Gleichungen) als physikalische Realität
Die als “Mathematismus” kritisierte Handlungsweise ist von Albert Einstein praktiziert worden und bis heute ein charakteristisches Kennzeichen der Relativistik geblieben. Diese Handlungsweise verkennt die unbedingte Notwendigkeit zuerst zu prüfen, ob eine von der mathematischen Beziehung suggerierte physikalische Bedeutung überhaupt erfüllt ist: es ist nämlich, wohl zum grenzenlosen Erstaunen aller Relativisten, durchaus möglich, daß eine gefundene mathematische Beziehung keinen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt – qualitativ könnte sie ihn ohnehin nicht beschreiben.
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Es folgt jetzt Fehler Nr. 10 zur Methodik der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
Q: Methodik / Fehler Nr. 10
Albert Einsteins SRT und ART werden mit anschaulichen Objekten und anschauenden Beobachtern und ihren angeblichen Beobachtungen entwickelt; die Forderungen von Kritikern nach Anschaulichkeit der behaupteten Effekte wird dagegen abgewiesen
Die Frage der Anschaulichkeit ist besonders in den ersten Jahrzehnten der Theorie eingehend diskutiert worden. Ursprünglich hat Albert Einstein gut positivistisch behauptet, nur beobachtbare Daten dürften in die Theorie eingehen, und später hat er das Gegenteil behauptet. Die Herleitung seiner Theorien beruht jedenfalls auf reiner, geradezu extremer Anschaulichkeit, in der sogar Dinge als materielle Realität beschrieben werden, die es konkret überhaupt nicht gibt, sondern nur auf dem Papier: z.B. Koordinatensysteme. Die Herleitung stützt sich ständig auf das, was Beobachter angeblich haben (Uhren und Metermaße), sehen und tun (Lichtsignale aussenden und empfangene registrieren; Uhren und Metermaße ablesen).
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Es folgt jetzt Fehler Nr. 9 zur Methodik der „wissenschaftlichen“ Behandlung der Speziellen Relativitätstheorie (SRT)
aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
Q: Methodik / Fehler Nr. 9
In der SRT werden bestimmte angebliche Erkenntnisse allein aus der Kinematik und dort aus der Betrachtung von nur zwei Objekten abgeleitet, sollen aber in der von der Dynamik beherrschten Wirklichkeit und dort für zahllose gleichartige Objekte gelten
Albert Einstein und seine Relativisten deduzieren ihre Behauptungen auf einer äußerst eingeschränkten Grundlage (nämlich nirgendwo realisierten Inertialsystemen, jeweils nur zwei Systeme, ohne Betrachtung der Dynamik) und behaupten anschließend, ohne weitere Begründung, eine universale Geltung. – Da dieses Verfahren in mehreren einzelnen Fehlern im Detail nachgewiesen worden ist (vgl. Fehler E 2, E 8), sieht die Kritik darin einen gravierenden methodischen Fehler.
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Vor wenigen Tagen, d.h. am 22. Februar 2010, erhielt ich mit E-Mail nachstehende Arbeit von Nicolay Chavarga aus der Ukraine zugesandt.
Zitat:
SPECIAL RELATIVITY THEORY AND EXPERIMENT
Nicolay Chavarga, Uzhgorod National University, Pidhirna Str., 46, 88 000, Uzhgorod, Ukraine
chavarga@mail.uzhgorod.ua
It is shown that the special relativity theory is not confirmed experimentally. In fact, Michelson’s experiments demonstrate real shortening of moving bodies, experiments with moving muons demonstrate real deceleration of processes in the moving frame, and it means that the coordinate frames are not equivalent. Lorentz’s time transformation does not turn into Galileo’s time transformation at low motion velocities, therefore, special relativity theory does not correspond to Bohr’s principle. The dependence of a body’s mass on the motion velocity, and also connection of a body’s mass with its energy are confirmed experimentally, but have no relation to the relativity theory.
Keywords: special relativity theory, Lorentz’s transformations, Michelson’s experiments, Bohr’s principle.
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Es folgt jetzt Fehler Nr. 8 zur Methodik der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
Q: Methodik / Fehler Nr. 8
In beiden Relativitätstheorien Albert Einsteins werden entscheidende Unterschiede (Grenzen) behauptet, ohne die physikalischen Bedingungen der Grenzübergänge zu erörtern
Zu den von Albert Einstein behaupteten grundlegenden Unterschieden gehören unter anderem:
(1) absolute Gleichzeitigkeit für direkt benachbarte Vorgänge, keine Gleichzeitigkeit für voneinander entfernte Vorgänge;
(2) angeblich ruhende Räume und angeblich bewegte Räume;
(3) geradlinig-gleichförmige Bewegung und ungleichförmige Bewegung (krummlinig und/oder beschleunigt);
(4) ein beliebiges Inertialsystem und ein als relativ dazu bewegt beurteiltes Inertialsystem;
(5) Koordinatensysteme und Körper (ponderable Körper);
(6) Lichtgeschwindigkeit und Überlichtgeschwindigkeit
(7) der dreidimensionale Raum unserer Erfahrung und die fiktive vierdimensionale Raumzeit Minkowskis.
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Es folgt eine sehr aufschlußreiche Studie von Dr. Erich Wanek:
Ein Zug – Paradoxon — Die Richtungsabhängigkeit der Uhren nach der Relativitätstheorie *)
(aus einem Vortrag bei der GFWP in Salzburg am 30.Sept.2006 über die Lorentz-Transformation und die Abhängigkeit der Uhrzeit von der Bewegungsrichtung)

Zitat:
Die Geschwindigkeit wird definiert als Weg / Zeit, es ist also c = x / t.
Nach der Zeitdilatation ist t’ = t/Quadratwurzel(1 – v² / c²),
nach der Längenkontraktion ist x’ = x/Quadratwurzel(1 – v² / c²).
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Als Ergänzung zur Arbeit: „Mathematics is not the language of Physics“ möchte ich hiermit erinnern an folgende zwei Beiträge, die schon früher in diesem Blog eingegeben wurden:
Also sprach Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799)
und:
„Kritische Untersuchungen zur allgemeinen Elektrodynamik“ von Walter Ritz
Aus der letztgenannten Arbeit aus dem Jahre 1908 von Walter Ritz zitiere ich erneut einen Auszug:
Walter Ritz: „Kritische Untersuchungen zur allgemeinen Elektrodynamik”
Übersetzt von “Recherches critiques sur l’Électrodynamique Générale”,
Annales de Chimie et de Physique, Vol. 13, p. 145, 1908. Verlag Dürr, CH-6574 VIRA (1991).
(Auszug aus der Einleitung, Seiten 8 bis 10)
Zitat (Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche):
Das Ergebnis meiner Betrachtungen ist den herrschenden Theorien nicht günstig. Die Erörterung von deren Schwierigkeiten führt auf eine gemeinsame Ursache, den allen Theorien gemeinsamen Ätherbegriff. Namentlich ergibt sich:
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