Dr. Harald Zycha: „Kybernetisches Konzept der Ganzheit der Natur“ – Kritik der gegenwärtigen Naturwissenschaft

Hiermit nehme ich Bezug auf das bereits früher von mir empfohlene Buch: 
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“
und bringe nachstehend eine Leseprobe hieraus (Seiten 85 bis 87).

Zitat:

Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit an der Darstellung des Kybernetischen Konzeptes der Ganzheit der Natur beginne, möchte ich anhand von einigen ausgewählten Fragen noch einmal die ernste Problematik der oben beschriebenen Entwicklung der Naturwissenschaft illustrieren, um die dringende Notwendigkeit zu einem gründlichen Umdenken zu unterstreichen.

Indem es sich bei diesen Fragen klar erkennbar um solche handelt, die unbedingt sauber beantwortet werden müssen, aber über die traditionelle Wissenschaft hinausweisen, sollen sie dem Leser einen Anstoß zu eigenem Denken geben. Und mit ihrer gewiß schon erkennbaren Tendenz zum ganzheitlichen Denken sind sie vielleicht auch geeignet, zu der späteren Darstellung überzuleiten.

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Thomas S. Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (2. Fortsetzung)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 126 bis 128) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Bei der wissenschaftlichen Beobachtung ist die Situation jedoch genau umgekehrt. Der Wissenschaftler kann nichts heranziehen, was jenseits dessen läge, was er mit den Augen und seinen Apparaten zu erfassen vermag. Gäbe es eine höhere Autorität, die ihm bestätigen könnte, daß seine Sehweise sich verschoben hat, dann würde diese Autorität selbst zur Quelle seiner Sinnesdaten, und das Verhalten seiner Sehweise würde zu einer Quelle von Problemen (wie es das Verhalten der Versuchsperson für den Psychologen ist). Die gleichen Probleme würden sich ergeben, wenn der Wissenschaftler so wie die Versuchsperson bei den Gestaltexperimenten bald die eine, bald die andere Wahrnehmung hervorrufen könnte.

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Thomas Samuel Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ (1. Fortsetzung)

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 124 bis 126) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:

Zitat:

Die Versuchspersonen bei dem in Abschnitt VI. besprochenen Experiment mit den veränderten Spielkarten erlebten eine ganz ähnliche Umwandlung. Bevor sie durch verlängerte Darbietung gelehrt worden waren, daß die Welt veränderte Spielkarten enthielt, sahen sie nur die Karten, auf die sie durch ihre früheren Erfahrungen eingestellt waren. Nachdem die Erfahrung sie aber mit den erforderlichen zusätzlichen Kategorien vertraut gemacht hatte, waren sie in der Lage, alle anomalen Karten bei der ersten Betrachtung, die lang genug war, um überhaupt eine Identifizierung zu gestatten, zu erkennen. Andere Experimente zeigen, daß auch die wahrgenommene Größe, Farbe usw. von experimentell dargebotenen Objekten je nach der früheren Übung und Erfahrung der Versuchspersonen variiert [Anmerkung 2].

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Thomas Samuel Kuhn: „X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“

Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe von den Seiten 123 bis 124 der 2. deutschen Auflage von 1976: 

Zitat:

X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes
Wenn der Wissenschaftshistoriker die Ergebnisse der früheren Forschung vom Standpunkt der zeitgenössischen Geschichtsschreibung aus untersucht, könnte sich ihm der Gedanke aufdrängen, daß bei einem Paradigmawechsel die Welt sich ebenfalls verändert. Unter der Führung eines neuen Paradigmas verwenden die Wissenschaftler neue Apparate und sehen sich nach neuen Dingen um. Und was noch wichtiger ist, während der Revolutionen sehen die Wissenschaftler neue und andere Dinge, wenn sie mit bekannten Apparaten sich an Stellen umsehen, die sie vorher schon einmal untersucht hatten. Es ist fast, als wäre die Fachgemeinschaft plötzlich auf einen anderen Planeten versetzt worden, wo vertraute Gegenstände in einem neuen Licht erscheinen und auch unbekannte sich hinzugesellen.

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Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“

Buchempfehlung:
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ (Titel der Originalausgabe: „The Structure of Scientific Revolutions“ 1962, 1970)

Nachstehend bringe ich eine Leseprobe aus Kapitel IX. des Buches von Th.S.Kuhn:
Das Wesen und die Notwendigkeit wissenschaftlicher Revolutionen (Seiten 120 bis 122 der 2. deutschen Auflage von 1976).

Zitat:

Clerk Maxwell teilte mit anderen Befürwortern der Wellentheorie des Lichts im neunzehnten Jahrhundert die Überzeugung, daß sich die Lichtwellen durch einen materiellen Äther fortpflanzen müssen. Das Ersinnen eines mechanischen Mediums, das solche Wellen trüge, war für viele seiner fähigsten Zeitgenossen ein Standardproblem. Seine eigene Theorie jedoch, die elektromagnetische Theorie des Lichts, hatte überhaupt keine Erklärung für ein Medium, das in der Lage wäre, Lichtwellen zu tragen, und sie machte ganz offensichtlich das Auffinden einer Erklärung noch schwieriger, als es vorher bereits erschien.

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Dr. Wigbert Winkler: „THE SILENT BANG OF THE BIG BANG“

Es folgt nun eine weitere Studie von Dr. Wigbert Winkler aus der Zeitschrift Abenteuer Philosophie, Nr. 116, S. 8 bis 14. 
Internet: http://www.abenteuer-philosophie.com/ 

Zitat:

THE SILENT BANG OF THE BIG BANG
Von Wigbert Winkler

Auch wenn die Theorie des Big Bang heute die weitgehend akzeptierte Standardtheorie für die Entstehung des Universums ist, gibt es doch sehr viel Kritik. Nach der Theorie besteht unser Universum nur zu 4 % aus baryonischer Materie, also aus Materie, wie wir sie kennen. 26 % des Universums sollen aus „Dunkler Materie“ und 70 % aus „Dunkler Energie“ bestehen. Damit es klar ist: Beides sind rein hypothetische Begriffe, die man einführte, weil die Objekte im Weltall nicht das tun, was sie nach den modernen Theorien tun sollten. Die Dunkle Materie wurde eingeführt, weil man nicht erklären konnte, wie Galaxien sich bewegen bzw. was sie zusammenhält. Und die Dunkle Energie wurde eingeführt, weil man nicht erklären kann, warum sich die fernsten Galaxien am schnellsten von uns entfernen.

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Peter Rösch: „J. Genie-Streiche?“

Es folgt jetzt ein weiterer Abschnitt aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch:  Peter Rösch: “Ich war Einstein”.

Zitat:

J. Genie-Streiche?
Die Relativitätstheorie wird bis heute……………………………………………
… als Krönung wissenschaftlichen Geistes vorgestellt. Doch eine nähere Betrach- tung zeigte ihre schweren Mängel.
Erstens ignoriert die Physik nach Einstein experimentelle Befunde ebenso wie authentische Formelentwicklungen. Da­bei werden historisch falsche Zusammen- hänge suggeriert. Beispielsweise wurden Äther und Ätherwellen schon früher infragegestellt, und auch die Formulierung von E=mc²  hat nichts mit der Einstein-Physik zu tun.
Zweitens gehen die Grundlagen der Relativitätstheorie über die tatsächlichen physikalischen Befunde hinaus. Das Michelson-Experiment war im Schwerefeld der Erde ruhend durchgeführt worden. Aus dem Spezialfall wurde eine unzu­verlässige Annahme über die Eigenschaften des Lichts be­gründet.
Drittens birgt die Relativitätstheorie schwere Logikfehler. Sie betreffen Verstöße gegen die Regeln mathematischen und physikalischen Definierens und zeigen sich in der Ab­leitbarkeit widersprüchlicher Folgerungen. Physikalische Sze­narien sowie Gedanken- und Realexperimente, die bereits besprochen wurden, bringen sie ans Licht.

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Peter Rösch: I. Die Tücken der Materie

Es folgt jetzt ein weiterer Abschnitt aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch:  Peter Rösch: “Ich war Einstein”.

Zitat:

I. Die Tücken der Materie.

Um 1910 hatte Jean Henri Fabre . . ,…………………………………………..
. . . versucht, die Gedanken der Relativitätstheorie auf kos­mische Kreisbewegungen anzuwenden. Der allgemeine Be­fund ist: Bei Zentralbewegungen ergibt sich ein unbehebba­rer Widerspruch. Es kann allenfalls eines von beiden Postulaten gelten: entweder der beliebige Wechsel des Stand­punktes nach dem Relativitätsprinzip, oder aber Konstanz und Unübertrefflichkeit der Lichtgeschwindigkeit nach den relativistischen Formeln.

Möglicherweise ist aber nicht nur eines davon, sondern sogar beides falsch. Das würde zurückführen zur Physik lan­ge vor Einstein. Sie hat weder das eine noch das andere als Prinzip vorausgesetzt.

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Wigbert Winkler: „GOTT ZUFALL“

Es folgt jetzt eine weitere Studie von Wigbert Winkler aus der Zeitschrift Abenteuer Philosophie, Nr. 119, Seiten 12 bis 14. 
Internet: http://www.abenteuer-philosophie.com/ 

Zitat:

GOTT ZUFALL

Die Philosophie beschäftigt sich großteils mit jenen Fragen, die an den Grenzen unseres Denkvermögens angesiedelt sind. Dazu gehört die Frage nach dem Ursprung des Universums, dem Ursprung des Menschen, dem Sinn des Seins, die Frage nach der Existenz eines ursprünglichen Wesens, mag man es nun Gott, das Eine oder das Sein nennen. Diese Fragen sind allesamt nicht zweifelsfrei zu beantworten. Seit sich auch die Wissenschaft an derartige Grenzfragen heranwagt, taucht immer wieder der Begriff „Zufall“ als Erklärung, als Lösung auf. Ist der Zufall die Lösung für die bedeutendsten Fragen, die sich Menschen stellen können? Oder sind Theorien, die auf dem Zufall aufbauen, eine Sackgasse und hat etwa Voltaire Recht, der sagte: „Zufall ist ein Wort ohne Sinn. Nichts kann ohne Ursache existieren“?   

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Wigbert Winkler: DIE WAHRHEIT UND DIE WISSENSCHA“FFER“

Es folgt jetzt eine weitere Studie aus der Zeitschrift Abenteuer Philosophie, Nr. 120/Ausgabe 2/2010, Seiten 14 bis 15.

Internet: http://www.abenteuer-philosophie.com/ 

Zitat:

DIE WAHRHEIT UND DIE WISSENSCHAFFER
Von Wigbert Winkler

„Das ist wissenschaftlich erwiesen!“ „Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass …“ Solche Sätze hat wohl jeder schon verwendet oder zumindest gehört. Sätze wie diese dienen dazu, die Wahrheit einer Aussage oder Haltung zu belegen.

Andererseits hat wohl jeder schon gehört, dass vor etwas mehr als hundert Jahren ein angesehener Wissenschafter behauptet hat, dass nie etwas, das kein Vogel ist, in der Lage wäre zu fliegen. Dieser Wissenschafter wurde in den letzten hundert Jahren eindrucksvoll widerlegt.
Andere Wissenschafter „wissen“ genau, was sich schon ab einer Milliardstelsekunde nach dem Urknall abgespielt hat. Und gleichzeitig haben die Astrophysiker bisher nur vier Prozent der für ihre Theorien notwendigen Materie im All tatsächlich „gefunden“. Der Rest von 96 Prozent wird durch Schwarze Löcher, Dunkle Materie und Dunkle Energie abgedeckt.
Angesichts solcher Beispiele – man könnte noch viele ähnliche anführen – stellen sich sofort Fragen nach der Wahrheit. Was ist wahr in den Wissenschaften?  

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