Peter Rösch: „J. Genie-Streiche?“
Es folgt jetzt ein weiterer Abschnitt aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch: Peter Rösch: “Ich war Einstein”.
Zitat:
J. Genie-Streiche?
Die Relativitätstheorie wird bis heute……………………………………………
… als Krönung wissenschaftlichen Geistes vorgestellt. Doch eine nähere Betrach- tung zeigte ihre schweren Mängel.
Erstens ignoriert die Physik nach Einstein experimentelle Befunde ebenso wie authentische Formelentwicklungen. Dabei werden historisch falsche Zusammen- hänge suggeriert. Beispielsweise wurden Äther und Ätherwellen schon früher infragegestellt, und auch die Formulierung von E=mc² hat nichts mit der Einstein-Physik zu tun.
Zweitens gehen die Grundlagen der Relativitätstheorie über die tatsächlichen physikalischen Befunde hinaus. Das Michelson-Experiment war im Schwerefeld der Erde ruhend durchgeführt worden. Aus dem Spezialfall wurde eine unzuverlässige Annahme über die Eigenschaften des Lichts begründet.
Drittens birgt die Relativitätstheorie schwere Logikfehler. Sie betreffen Verstöße gegen die Regeln mathematischen und physikalischen Definierens und zeigen sich in der Ableitbarkeit widersprüchlicher Folgerungen. Physikalische Szenarien sowie Gedanken- und Realexperimente, die bereits besprochen wurden, bringen sie ans Licht.
Eine gewisse historische Anomalie.
Jeder einzelne der aufgezählten Mängel müßte für eine wissenschaftlich zuverlässige Lehre als untragbar gelten und den Schöpfer der Relativitätstheorie ins Abseits manövrieren.
War davon die Rede in dem rätselvollen Brief, der 1907 aus Göttingen eintraf? Der Mathematiker Klein hatte an Sommerfeld in München geschrieben:
„Der Mann geht mir außerordentlich nahe. Das Resultat wäre also, daß er mangels geeigneter physikalischer Anschauung sich auf das bloße Rechnen verläßt und da in Folge gehäufter Rechenfehler in die Irre geht!“
Doch trotz aller sachlichen Anwürfe stand die Einsteinlehre unter dem Schutz berühmter Physiker, die in ihrer Rechtfertigungsnot sogar offene Täuschung des Laien- und Fachpublikums betrieben. Was machte Einstein bloß zum Tabu?
Einsteins Seelenwanderung.
Eine erste Orientierung über Personen- oder Sachfragen bieten die allgemeinen Lexika. Sie halten nicht nur dem Zeitgenossen wesentliche Informationen bereit. Das Nachschlagewerk wandelt sich für spätere Jahrzehnte zu einer Art Rückspiegel, der seine Entstehungszeit abbildet, weil es einst deren Wissen und Sichtweisen kurz und bündig erfaßte.
Die historisch erste Eintragung über Einstein findet sich im Brockhaus‘ Kleines Konversationslexikon aus dem Jahre 1914. Man liest in einem zusätzlich eingefügten Aktualisierungsanhang auf den letzten Seiten des zweiten Bandes:
„Einstein, Albert, Physiker, geb. 4. März 1879 in Ulm, 1902-9 techn. Sachverständiger am Eidgenöss. Patentamt in Bern, 1909-1914 Prof. in Zürich, Prag und wieder in Zürich, seitdem in Dahlem in Berlin als Mitglied der Preuß. Akademie, lieferte grundlegende Arbeiten zur Relativitätstheorie, z. B.: „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, „Über das Relativitätsprinzip“ (beide in Fachzeitschriften, 1905 u. 1907) und „Entwurf einer verallgemeinerten Relativitätstheorie und einer Theorie der Gravitation“ (mit Großmann, 1913).“
Ein eigener Artikel in dem Nachtragsteil widmet sich dann noch dem Relativitätsprinzip.
(Zitatende)
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Beste Grüße Ekkehard Friebe