Wussten Sie eigentlich, dass bereits vor hundert Jahren, genau genommen im Jahre 1908, der Schweizer Wissenschaftler Walter Ritz beispielsweise folgende kritische Aussagen zur Allgemeinen Elektrodynamik von Maxwell (Maxwellsche Gleichungen) in französischer Sprache veröffentlicht hat?
— „Die Theorie lässt unendlich viele Lösungen zu, die alle den gesetzten Bedingungen entsprechen, aber der Erfahrung widersprechen und z.B. zu einem perpetuum mobile führen.“
— „Actio und reactio sind nicht gleich, und diese Ungleichheit widerspricht der Erfahrung.“
Aber lesen Sie selbst im Einzelnen:
Walter Ritz: „Kritische Untersuchungen zur allgemeinen Elektrodynamik“
Übersetzt von „Recherches critiques sur l’Électrodynamique Générale“,
Annales de Chimie et de Physique, Vol. 13, p. 145, 1908. Verlag Dürr, CH-6574 VIRA (1991).
(Auszug aus der Einleitung, Seiten 8 bis 10)
Zitat (Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche):
Das Ergebnis meiner Betrachtungen ist den herrschenden Theorien nicht günstig. Die Erörterung von deren Schwierigkeiten führt auf eine gemeinsame Ursache, den allen Theorien gemeinsamen Ätherbegriff. Namentlich ergibt sich:
Den ganzen Beitrag lesen »
In einem Leitartikel der Zeitschrift „raum&zeit„ (EHLERS 1991) kann man unter der Überschrift:
„Wissenschaftliche Meinungsfreiheit“ Folgendes lesen.
Zitat:
„Das sind drei ganz kleine, ganz wenige Beispiele aus einer Fülle ähnlicher Begebenheiten, die sich alltäglich zutragen. In ihrem Ablauf sind sie alle gleich: Wer von der offiziellen Lehre abweicht, andere Ansichten äußert oder gar die Gegenposition vertritt, wird bestraft. Diese Strafen sind sehr diffizil. Sie reichen von der NICHTBEACHTUNG in Wort, Schrift und Bild bis hin zur EXISTENZVERNICHTUNG.
Dabei ist es gleichgültig, um welche Wissenschaftsdisziplin es sich handelt, ob Physik, Medizin, Biologie, Chemie, ob Geistes- oder Naturwissenschaften, ob Vergangenheits- oder Zukunftsforschung, es ist stets das gleiche. Die Gelehrten oder die, die sich dafür halten, sagen unisono: „Ich bin der Herr, Dein Dogma, Du sollst nicht haben andere Dogmen neben mir“. . . . . . . .
Den ganzen Beitrag lesen »
Es folgt nachstehend ein Auszug aus einer Arbeit von Holm Tetens aus dem Jahre 1984 mit dem Titel:
„Der Glaube an die Weltmaschine – Zur Aktualität der Kritik Hugo Dinglers am physikalischen Weltbild“
Quelle: Janich, Peter (Hrsg. 1984): „Methodische Philosophie – Beiträge zum Begründungsproblem der exakten Wissenschaften in Auseinandersetzung mit Hugo Dingler“, Bibliographisches Institut Mannheim, Wien, Zürich
Zitat: Am Ende seines Wissenschaftlerlebens zieht der Physiker Max Born ein Fazit der Naturwissenschaften, das vernichtender kaum hätte ausfallen können:
„Die politischen und militärischen Schrecken sowie der vollständige Zusammenbruch der Ethik, deren Zeuge ich während meines Lebens gewesen bin, sind keine Symptome einer vorübergehenden, sozialen Schwäche, sondern eine notwendige Folge des naturwissenschaftlichen Aufstiegs“ [1].
Zu den „politischen und militärischen Schrecken“, die Max Born so eng mit den Naturwissenschaften verbunden sieht, sind inzwischen unübersehbar die ökologischen Bedrohungen hinzugekommen. Und dieses Syndrom des Schreckens hat die Wissenschaften in eine gesellschaftliche Autoritätskrise gestürzt, die jeder unmittelbar erleben kann, der schon einmal in einer Bürgerinitiative gegen Kernkraftwerke oder Aufrüstung mitgearbeitet hat.
Aber noch erstaunlicher ist es, daß Born ganz ausdrücklich für den „Bruch in der menschlichen Zivilisation“ die „Entdeckung der naturwissenschaftlichen Methode“ verantwortlich macht [2]. Worin besteht denn diese Methode, wann wurde sie denn „entdeckt“ und womit wurde denn da „gebrochen“?
Den ganzen Beitrag lesen »

Das neue Programm des Stuttgarter Star-Kabarettisten!
Regie und Bühne: Günter Verdin: Tickets für MÜNCHEN
Mathias Richling auf der Suche nach der Weltformel. In seinem neuen Programm wächst Richling über sich und uns hinaus: als Konsequenz seiner turbulenten, mit Parodien der wichtigsten Protagonisten gespickten satirischen Bestandaufnahme der politischen Gegenwart sucht Richling als Sigmund Freud am Objekt Angela Merkel nach den tiefenpsychologischen Abgründen der Macht. Und als Albert Einstein widmet er sich den physikalischen Grundlagen des Bundestags-Kosmos. Die Relativitätstheorie erhält hier eine überraschende Wendung, die alles bisher Bekannte auf den Kopf stellt. Lachen zum Quadrat ist angesagt.
Aktuelle Pressestimmen zu E = m·Richling ²
Als Schwerstarbeiter im Steinbruch der Satire hat sich Richling jetzt einem großen Denker genähert: Unter dem bei Einstein entlehnten Motto „E=m·Richling ² “ hat er die Weltformel der deutschen Politik gefunden. .. Unentwegt plappernd baut er das von Regisseur Günter Verdin zur Baustelle Deutschland möblierte Bühnenbild emsig um, schiebt Bauzäune von hier nach dort, schleppt Gartenzwerge von dort nach hier: und zur München-Premiere seines neuen Programms kocht der Saal.
MÜNCHNER ABENDZEITUNG, Mathias Hejny
Den ganzen Beitrag lesen »
Im Folgenden bringe ich einen Auszug aus einer Arbeit von Paul V. Dunmore aus dem Jahre 1970
mit dem Titel: „Trugschlüsse und ihre Anwendungen“.
Diese Arbeit ist ursprünglich erschienen in „New Zealand Mathematics Magazine“ 7, 15 (1970).
Revidiert vom Autor.
Zitat:
Ungefähr in den letzten hundert Jahren hat die Mathematik ein kolossales Wachstum in ihrem Umfang, ihrer Kompliziertheit und in der Spitzfindigkeit ihrer Methoden durchgemacht. Als Folge davon entstand ein Bedarf an flexibleren Methoden, Lehrsätze zu beweisen, als es mit den bisherigen mühseligen, schwierigen, umständlichen, strengen Methoden möglich war. Die neuen Methoden werden von einem bereits weit entwickelten Zweig der Mathematik geliefert. der unter dem Namen „verallgemeinerte Logik“ bekannt ist. Ich möchte nicht die Theorie der verallgemeinerten Logik im Detail entwickeln, doch muss ich einige notwendige Ausdrücke einführen. In der klassischen Logik besteht ein Theorem aus einem wahren Satz, für den ein klassischer Beweis existiert. In der verallgemeinerten Logik lockern wir beide Einschränkungen: Ein verallgemeinertes Theorem besteht aus einem Satz, für den es einen verallgemeinerten Beweis gibt. Ich glaube, daß die Bedeutung dieser Ausdrücke hinreichend klar sein sollte und wir keine ausführlichen Definitionen zu geben brauchen.
Anwendungen verallgemeinerter Beweise kann man überall finden. Professionelle Verfasser von Lehrbüchern benützen sie freizügigst, besonders wenn sie mathematische Ergebnisse in physikalischen Lehrbüchern beweisen. Vortragende finden, daß der Gebrauch verallgemeinerter Beweise es ihnen ermöglicht, komplexe Ideen mit Leichtigkeit den Studenten auf einem elementaren Niveau darzubieten (wobei sich selbst der Vortragende tieferes Verständnis ersparen kann.
Den ganzen Beitrag lesen »
Neuere Erkenntnisse zeigen, dass nicht nur der Glaube an Einsteins Relativitätstheorie (siehe hierzu:
Führt der Glaube an Einsteins Relativitätstheorie zu einer gewissen Art geistiger Invalidität? )
sondern allein schon die Beschäftigung damit oft zu einer gewissen geistigen Invalidität führt. Besonders gefährdet sind hierbei die Theoretischen Physiker, da diese häufig den Unterschied von Mathematik und Mathematismus nicht erkennen können. (siehe hierzu: Ekkehard Friebe zur Mathematik und zum Mathematismus ).
Gotthard Barth sagte ja schon mit Recht (Zitat): „Mathematik ist für Physiker viel zu schwer!“
Den ganzen Beitrag lesen »
Ich verweise auf einen Eintrag im Blog von Jocelyne Lopez, wo ein paar Belege dokumentieren, dass nicht nur Haßpropaganda und Hetze gegen Kritiker der Relativitätstheorie in der Öffentlichkeit ungehemmt seit Jahren betrieben werden, sondern sogar auch Drohungen mit physischer Gewalt ausgesprochen werden:
Hasspropaganda, Hetze und auch Drohungen mit Gewalt gegen die Kritiker der Relativitästheorie
In diesem Zusammenhang mache ich auch auf eine Aussage der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries aufmerksam, zitiert in einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10.07.09:
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: Kampf gegen Hass im Internet
Beste Grüße Ekkehard Friebe
In meinem Beitrag: „Wurde Albert EINSTEIN das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit?„ habe ich unter anderem auf folgenden Vortrag von Albert Einstein aus dem Jahre 1909 hingewiesen:
„Über die Entwicklung unserer Anschauungen über das Wesen und die Konstitution der Strahlung“
Dieser Vortrag ist auch in „The Collected Papers of Albert Einstein“, Volume 2, „The Swiss Years: Writings, 1900 – 1909?, zu finden. Im Anschluß an diesen Vortrag fand eine Diskussion statt, die ebenfalls in „The Collected Papers of Albert Einstein“ abgedruckt ist. Der Diskussionsbeitrag von Max Planck beginnt mit folgenden Worten:
„Wenn ich mir erlaube, einige Worte zu dem Vortrage zu bemerken, so kann ich mich zunächst nur dem Danke der ganzen Versammlung anschließen, welche mit größtem Interesse das, was Herr Einstein vorgebracht hat, angehört hat und auch da, wo vielleicht ein Widerspruch auftauchte, zu weiterem Nachdenken angeregt wurde. Ich werde mich naturgemäß auf das beschränken, worin ich anderer Meinung bin als der Vortragende. Das meiste, was der Vortragende ausgeführt hat, wird ja nicht auf Widerspruch stoßen. Auch ich betone die Notwendigkeit der Einführung von gewissen Quanten. Wir kommen mit der ganzen Strahlungstheorie nicht weiter, ohne dass wir die Energie in gewissem Sinne in Quanten teilen, die als Wirkungsatome zu denken sind. Es fragt sich nun, wo man diese Quanten suchen soll. Nach den letzten Ausführungen von Herrn Einstein wäre es notwendig, die freie Strahlung im Vakuum, also die Lichtwellen selber, als atomistisch konstituiert anzunehmen, mithin die Maxwellschen Gleichungen aufzugeben. Das scheint mir ein Schritt, der in meiner Auffassung noch nicht als notwendig geboten ist.“
Hier wird – zusätzlich zu den detaillierten Ausführungen Einsteins in seinem o. g. Vortrage – deutlich, dass Einstein schon damals erkannt hatte, dass die Maxwellschen Gleichungen fehlerhaft sind und zu verwerfen sind.
Den ganzen Beitrag lesen »
Die Relativitätstheorie – eine wissenschaftliche Massensuggestion
Gemeinverständlich dargestellt von Ernst Gehrcke, Berlin 1920
Zitat:
Was ist eigentlich die Einsteinsche Relativitätstheorie? Diese Frage wird heute nicht nur in gelehrten Kreisen erörtert, sondern sie beschäftigt sehr viele, denen akademische und gelehrte Dinge sonst fern liegen. Das Thema der Relativitätstheorie, der Streit über ihre Bedeutung und Richtigkeit ist heute bis in die Tagespresse aller möglichen Richtungen gedrungen. Aber um was es sich eigentlich dreht, das dürfte trotz aller Zeitungsartikel und populären Broschüren, die wie Pilze aus der Erde schießen, nur sehr wenigen klar sein. Dem soll im Folgenden abgeholfen werden.
Den ganzen Beitrag lesen »