Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich nachstehend eine weitere Leseprobe (Seiten 128 bis 130) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:
Zitat:
Die Verschiebung der Sehweise, die es den Astronomen möglich machte, den Planeten Uranus zu sehen, scheint aber nicht nur die Wahrnehmung des vorher bereits beobachteten Objekts berührt zu haben. Ihre Folgen reichten viel weiter. Obgleich das Beweismaterial nicht ganz eindeutig ist, darf man annehmen, daß die von Herschel erzwungene geringfügige Paradigmaveränderung dazu beigetragen hat, die Astronomen für die nach 1801 rasch erfolgende Entdeckung der zahlreichen kleineren Planeten oder Asteroiden vorzubereiten. Wegen ihrer geringen Größe zeigten sie nicht die anomalen Ausmaße, die Herschel wachsam gemacht hatten. Trotzdem waren die Astronomen, weil darauf vorbereitet, weitere Planeten zu finden, in der Lage, zwanzig in den ersten fünfzig Jahren des neunzehnten Jahrhunderts mit Standardinstrumenten zu identifizieren [Anmerkung 5].
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Es folgt jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 102 bis 104) aus dem bereits früher von mir empfohlenen Buch:
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“.
Zitat:
5.7 Messung und Dimension
Fast getraue ich mich nicht, auf ein Grundprinzip der Physik hinzuweisen, das, seit alters ein Grundprinzip aller menschlichen Wahrnehmung überhaupt, als ungeschriebenes Gesetz Gültigkeit hatte. Es ist geradezu eine Binsenweisheit, so selbstverständlich, daß es vielleicht noch niemand als eine für jede physikalische Messung ausnahmslos gültige Bedingung explizit formuliert hat:
Eine physikalische Größe, die in der realen Welt von Raum und Zeit experimentell gemessen werden soll,
muß als Produkt der Grundgrößen aus Raum und Zeit darstellbar sein!
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Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe (Seiten 90 bis 92) aus dem bereits früher von mir empfohlenen Buch:
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“
.
Zitat:
5.2 Raum und Zeit
Wie kann man hier Probleme vermuten? Diese beiden Begriffe bilden nicht nur die „feste“ Basis der Physik, sondern unseres ganzen irdischen Lebens überhaupt. Aber schon wieder Vorsicht! Raum und Zeit sind die Basis unserer Alltagswelt, in der sich das ganze menschliche Leben entwickelt hat, unsere Anschauung, und unsere Sprache!
Daß es mit dieser Basis des Denkens Probleme gibt, haben die Erfahrungen der modernen (Quanten-)Physik gezeigt. Hier spricht man inbezug auf so manche Phänomene der Mikrowelt – also wieder außerhalb unserer Alltagswelt – von nichtlokalen (nicht räumlich bestimmbaren) oder auch von instantanen (nicht zeitlich verzögerten) Wechselwirkungen (s. Kap. 12.2). Die Physik ist damit in ihre schwerste Krise geraten, aus der sie in der heutigen Form, als quantitativ messende und rechnende Wissenschaft nicht herauskommen wird, sie steht und fällt mit dieser quantitativen mathematischen Methode.
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Hiermit nehme ich Bezug auf das bereits früher von mir empfohlene Buch:
Dr. rer. nat. Harald Zycha: „Natur – Ganzheit – Medizin“
und bringe nachstehend eine Leseprobe hieraus (Seiten 85 bis 87).
Zitat:
Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit an der Darstellung des Kybernetischen Konzeptes der Ganzheit der Natur beginne, möchte ich anhand von einigen ausgewählten Fragen noch einmal die ernste Problematik der oben beschriebenen Entwicklung der Naturwissenschaft illustrieren, um die dringende Notwendigkeit zu einem gründlichen Umdenken zu unterstreichen.
Indem es sich bei diesen Fragen klar erkennbar um solche handelt, die unbedingt sauber beantwortet werden müssen, aber über die traditionelle Wissenschaft hinausweisen, sollen sie dem Leser einen Anstoß zu eigenem Denken geben. Und mit ihrer gewiß schon erkennbaren Tendenz zum ganzheitlichen Denken sind sie vielleicht auch geeignet, zu der späteren Darstellung überzuleiten.
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Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 126 bis 128) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:
Zitat:
Bei der wissenschaftlichen Beobachtung ist die Situation jedoch genau umgekehrt. Der Wissenschaftler kann nichts heranziehen, was jenseits dessen läge, was er mit den Augen und seinen Apparaten zu erfassen vermag. Gäbe es eine höhere Autorität, die ihm bestätigen könnte, daß seine Sehweise sich verschoben hat, dann würde diese Autorität selbst zur Quelle seiner Sinnesdaten, und das Verhalten seiner Sehweise würde zu einer Quelle von Problemen (wie es das Verhalten der Versuchsperson für den Psychologen ist). Die gleichen Probleme würden sich ergeben, wenn der Wissenschaftler so wie die Versuchsperson bei den Gestaltexperimenten bald die eine, bald die andere Wahrnehmung hervorrufen könnte.
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Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 124 bis 126) aus dem Kapitel:
„X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes“ der 2. deutschen Auflage von 1976:
Zitat:
Die Versuchspersonen bei dem in Abschnitt VI. besprochenen Experiment mit den veränderten Spielkarten erlebten eine ganz ähnliche Umwandlung. Bevor sie durch verlängerte Darbietung gelehrt worden waren, daß die Welt veränderte Spielkarten enthielt, sahen sie nur die Karten, auf die sie durch ihre früheren Erfahrungen eingestellt waren. Nachdem die Erfahrung sie aber mit den erforderlichen zusätzlichen Kategorien vertraut gemacht hatte, waren sie in der Lage, alle anomalen Karten bei der ersten Betrachtung, die lang genug war, um überhaupt eine Identifizierung zu gestatten, zu erkennen. Andere Experimente zeigen, daß auch die wahrgenommene Größe, Farbe usw. von experimentell dargebotenen Objekten je nach der früheren Übung und Erfahrung der Versuchspersonen variiert [Anmerkung 2].
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Aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“
bringe ich jetzt eine weitere Leseprobe von den Seiten 123 bis 124 der 2. deutschen Auflage von 1976:
Zitat:
X. Revolutionen als Wandlungen des Weltbildes
Wenn der Wissenschaftshistoriker die Ergebnisse der früheren Forschung vom Standpunkt der zeitgenössischen Geschichtsschreibung aus untersucht, könnte sich ihm der Gedanke aufdrängen, daß bei einem Paradigmawechsel die Welt sich ebenfalls verändert. Unter der Führung eines neuen Paradigmas verwenden die Wissenschaftler neue Apparate und sehen sich nach neuen Dingen um. Und was noch wichtiger ist, während der Revolutionen sehen die Wissenschaftler neue und andere Dinge, wenn sie mit bekannten Apparaten sich an Stellen umsehen, die sie vorher schon einmal untersucht hatten. Es ist fast, als wäre die Fachgemeinschaft plötzlich auf einen anderen Planeten versetzt worden, wo vertraute Gegenstände in einem neuen Licht erscheinen und auch unbekannte sich hinzugesellen.
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Buchempfehlung:
Thomas Samuel Kuhn: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ (Titel der Originalausgabe: „The Structure of Scientific Revolutions“ 1962, 1970)
Nachstehend bringe ich eine Leseprobe aus Kapitel IX. des Buches von Th.S.Kuhn:
Das Wesen und die Notwendigkeit wissenschaftlicher Revolutionen (Seiten 120 bis 122 der 2. deutschen Auflage von 1976).
Zitat:
Clerk Maxwell teilte mit anderen Befürwortern der Wellentheorie des Lichts im neunzehnten Jahrhundert die Überzeugung, daß sich die Lichtwellen durch einen materiellen Äther fortpflanzen müssen. Das Ersinnen eines mechanischen Mediums, das solche Wellen trüge, war für viele seiner fähigsten Zeitgenossen ein Standardproblem. Seine eigene Theorie jedoch, die elektromagnetische Theorie des Lichts, hatte überhaupt keine Erklärung für ein Medium, das in der Lage wäre, Lichtwellen zu tragen, und sie machte ganz offensichtlich das Auffinden einer Erklärung noch schwieriger, als es vorher bereits erschien.
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Nachstehend bringe ich Fehler Nr. 7aus dem Abschnitt Entstehungs- und Erhaltungsmotive von Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation zur Relativitätstheorie der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
V: Entstehungs- u. Erhaltungsmotive / Fehler Nr. 7
Max Plancks Dankbarkeit dafür, daß Albert Einstein den fotoelektrischen Effekt gedeutet und damit als erster Plancks Gleichung E = h? unterstützt hat
Wenn eine völlig haltlose Theorie in der Wissenschaft durchgesetzt und aufrechterhalten werden kann, müssen die Entstehungs- und Durchsetzungsmotive irrational sein.
Galeczki / Marquardt 1997 (S. 10) halten die Dankbarkeit Max Plancks für ein wesentliches Motiv, daß Planck die Spezielle Relativitätstheorie als erster in seine akademischen Lehrveranstaltungen aufgenommen und die Durchsetzung der Theorie auf der akademischen Ebene und auch durch Popularisierung in Vorträgen für fachfernes Publikum entscheidend gefördert hat. Dieser Gedanke wird gelegentlich sogar auch von Autoren der Relativistik vertreten. Plancks Erkenntnisse hatten anfangs keine große Aufmerksamkeit gefunden, was sich erst durch Albert Einsteins Arbeit über den fotoelektrischen Effekt geändert hat.
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Auf folgenden Beitrag vom 20. Juni 2010 im Blog von Jocelyne Lopez möchte ich besonders hinweisen:
Zitat:
Ich zitiere aus einer Berichtserstattung von G.O. Mueller in seinem offenen Brief an 639 Staatsrechtslehrer Nachweis 4: Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen:
C. Die Theorievertreter selbst machen aus ihrer grundsätzlichen Verweigerung jeglicher Diskussionen mit den Kritikern übrigens gar kein Geheimnis.
Die von den rechtgläubigen Physikern beherrschte Wikipedia z. B. hat die Kritik der Theorie in einen eigenen Artikel ausquartiert (als ob die Kritik einer Theorie mit der Theorie gar nichts zu tun hätte), damit die Kritik im Theorie-Artikel nicht stört (Stand: 18.12.07):
Artikel “Kritik an der Relativitätstheorie”
Darin heißt es: “Wissenschaftliche Kritik an der Relativitätstheorie Albert Einsteins wurde vor allem in den Jahren nach ihrer Veröffentlichung geäußert. Die Theorien der damaligen Gegner der Theorie werden in der wissenschaftlichen Fach- welt heute nicht mehr diskutiert.”
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