Exkurs: Über „die Zeit“ – eine Ausnüchterung

Mit Bezug auf folgenden Eintrag vom 26. 12. 2009:
Paul Langevin und Albert Einstein behaupten für den von der Reise zurückkehrenden Zwilling ein Jungbleiben gegenüber dem auf der Erde gebliebenen Bruder 
erinnere ich erneut an den Beitrag von G. O. Mueller vom 6. 12. 2008 in diesem Blog:

Über „die Zeit“ – eine Ausnüchterung 

Dort heißt es im vorletzten Absatz:
Zitat: 
„Die in der Physik häufig vorgetragene Bemerkung, in den Formeln der Physik habe die Zeit keine Richtung, und deshalb könne die Zeit in beiden Richtungen „fließen“, vorwärts und rückwärts, bestätigt aufs schönste nur die Dimensionslosigkeit und Richtungslosigkeit der Zeitwerte als reine Verhältniszahlen und unsere These, daß der Zeitpfeil ein Produkt des Gedächtnisses ist“.
(Zitatende)

Beste Grüße Ekkehard Friebe

Paul Langevin und Albert Einstein behaupten für den von der Reise zurückkehrenden Zwilling ein Jungbleiben gegenüber dem auf der Erde gebliebenen Bruder

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller 
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat: 

D: Zeit / Fehler Nr. 9
Paul Langevin und Albert Einstein behaupten für den von der Reise zurückkehrenden Zwilling ein Jungbleiben gegenüber dem auf der Erde gebliebenen Bruder

Die Behauptung wird von den Relativisten als „Zwillings-Paradoxon“ bezeichnet. Sie ist im Laufe der ersten Jahre nach 1905 entstanden. – Die Grundlage hat Albert Einstein (AE 1905) geliefert mit der Behauptung der Zeitdilatation als realen Effekt (S. 904), daß die in polygonalem Bogen gereiste Uhr nach Rückkehr zu ihrem Ausgangspunkt gegenüber der dort verbliebenen Uhr nachgeht: vgl. Fehler D 6. Paul Langevin soll als erster die Idee gehabt haben, anstatt der Uhren zwei Zwillingsbrüder einzusetzen, von denen einer in einer Geschoßkugel davonfliegt und zurückkehrt und bei seiner Rückkehr jünger geblieben ist als sein Zwillingsbruder.

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Der Müonen-Zerfall (Mesonen-Zerfall) soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller 
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat: 

D: Zeit / Fehler Nr. 8

Der Müonen-Zerfall (Mesonen-Zerfall) soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben

Referat nach Galeczki / Marquardt 1997 (S. 119-126): Eine genaue Analyse der experimentellen Befunde des Müonenzerfalls in der Höhenstrahlung und im CERN-Experiment zeigt, daß der von der Relativistik behauptete Beweis für eine Zeitverzögerung (Zeitdilatation) nicht existiert. – Wesentliche Kritikpunkte sind z.B.:

(1) Das Zerfallsgesetz ist bei Anwendung der Lorentz-Transformationen weder invariant noch kovariant.
(2) Die angenommene Entstehung der Müonen in großer Höhe trifft nicht zu, ihr Weg in der Atmosphäre ist wesentlich kürzer.
(3) Die längere Existenz der schnellen Müonen beruht darauf, daß sie wegen ihrer Geschwindigkeit von anderen Teilchen nur schwerer eingefangen werden können, also ein Meßeffekt.
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Der Atomuhren-Transport von Hafele / Keating 1972 soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller 
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat: 

D: Zeit / Fehler Nr. 7
Der Atomuhren-Transport von Hafele / Keating 1972 soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben
Der Transport von 2 Paaren von Atomuhren um die Erdkugel in Düsenflugzeugen, in Ost-West- und in West-Ost-Richtung, insgesamt fünf Tage lang, hat nach dem Bericht von Hafele und Keating 1972 folgende Ergebnisse gebracht (kritische Zusammenfassung nach Louis Essen 1978): die Autoren haben nicht alle Daten mitgeteilt, haben statt Einzeldaten nur Durchschnittswerte für eine Durchschnittsuhr angegeben und nur eine nichtdefinierte Auswahl der Daten verwendet; es wurden jeweils Paare von Uhren transportiert, um Gangunterschiede zu erkennen: diese betrugen bis zu ca. 300 Nanosekunden zwischen den einzelnen Uhren eines Paares (also auf demselben Flug!); die von Hafele / Keating mitgeteilten Rohdaten für eine Durchschnittsuhr betrugen einen Zeitverlust von 132 Nanosekunden auf der West-Ost-Reise und einen Zeitgewinn von 134 Nanosekunden auf der Ost-West-Reise. Nach Korrekturberechnungen von Hafele / Keating soll die Durchschnittsuhr 59 Nanosekunden auf dem Flug nach Osten verloren und 273 Nanosekunden auf dem Flug nach Westen gewonnen haben und sich damit in enger Übereinstimmung mit den vorhergesagten Werten befinden.

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Albert Einstein behauptet eine Zeitdilatation (Zeitverlangsamung; Zeitverzögerung) zwischen zwei relativ bewegten Inertialsystemen als realen Effekt

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller 
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:

D: Zeit / Fehler Nr. 6
Albert Einstein behauptet eine Zeitdilatation (Zeitverlangsamung; Zeitverzögerung) zwischen zwei relativ bewegten Inertialsystemen als realen Effekt

AE 1905 (S. 904) behauptet zwischen zwei gegeneinander bewegten Inertialsystemen eine Zeitdilatation (ZD): „Sind in den Punkten A und B von K ruhende, im ruhenden System betrachtet, synchron gehende Uhren vorhanden, und bewegt man die Uhr in A mit der Geschwindigkeit v auf der Verbindungslinie nach B, so gehen nach Ankunft dieser Uhr in B die beiden Uhren nicht mehr synchron, sondern die von A nach B bewegte Uhr geht gegenüber der von Anfang an in B befindlichen um … [Formel] nach. […] Man sieht sofort, daß dies Resultat auch dann noch gilt, wenn die Uhr in einer beliebigen polygonalen Linie sich von A nach B bewegt, und zwar auch dann, wenn die Punkte A und B zusammenfallen.“

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Die Relativisten ernennen Naturvorgänge, die nicht geregelt und nicht geeicht werden können, zu Uhren

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller 
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:

D: Zeit / Fehler Nr. 5

Die Relativisten ernennen Naturvorgänge, die nicht geregelt und nicht geeicht werden können, zu Uhren

Die Uhr als physikalisches Meßinstrument ist wohldefiniert. Sie muß wenigstens einen Taktgeber, ein Zählwerk und eine Anzeige aufweisen und justierbar (Ganggenauigkeit) und regulierbar (Synchronisation mit Normalzeit) sein. Diese Bedingungen sind deshalb unerläßlich, weil der Zeitbegriff eine normative Vorgabe ist, wie Janich 1980 nachgewiesen hat.

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Die Synchronisierung von Uhren über den Nahbereich der absolut gültigen Gleichzeitigkeit hinaus wird in der Relativistik stets nur mit der Methode des reflektierten Lichtstrahls vorgenommen

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:
D: Zeit / Fehler Nr. 4
Die Synchronisierung von Uhren über den Nahbereich der absolut gültigen Gleichzeitigkeit hinaus wird in der Relativistik stets nur mit der Methode des reflektierten Lichtstrahls vorgenommen

Die Methode des Lichtstrahls ist in der SRT mit mehreren Problemen verbunden:
(1) man kennt die Ein-Weg-Geschwindigkeit nicht;
(2) das Postulat einer C-Konstanz ist bei Albert Einstein (S. 892) nur eine unbegründete Annahme, zum „Prinzip“ geadelt, und
(3) das Postulat der absoluten C-Konstanz gegenüber beliebig bewegten Beobachtern ist ein Widerspruch zum Relativitätsprinzip und nicht nur nicht bestätigt, sondern durch die Laufzeitunterschiede in Interferometerexperimenten klar widerlegt;
(4) selbst Albert Einstein wendet widersprüchliche Verfahren zur Synchronisierung an (einmal mit gemittelter Laufzeit über Hin- und Rückweg, einmal mit unterschiedlichen Annahmen für beide Wege).

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Albert Einstein ist nicht in der Lage, die behaupteten zwei Gleichzeitigkeiten (eine absolute und eine relative) voneinander eindeutig abzugrenzen

Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:

D: Zeit / Fehler Nr. 3
Albert Einstein ist nicht in der Lage, die behaupteten zwei Gleichzeitigkeiten (eine absolute und eine relative) voneinander eindeutig abzugrenzen

Die anerkannte Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse am selben Ort (AE1905, S. 893), z.B. Zeigerstellungen nebeneinander stehender Uhren, und die behauptete Nichtgleichzeitigkeit für zwei Ereignisse auf voneinander entfernten und relativ bewegten Körpern (S. 897) werfen die Frage ihrer Abgrenzung auf.

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Albert Einstein bestreitet eine Gleichzeitigkeit zwischen Körpern in relativer Bewegung

Zum Grundbegriff „Zeit“ folgt nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller
in ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:

D: Zeit / Fehler Nr. 2
Albert Einstein bestreitet eine Gleichzeitigkeit zwischen Körpern in relativer Bewegung

Vorbemerkung: die Uhrensynchronisierung ist nur eine Anwendung der Gleichzeitigkeit. – Nachdem Albert Einstein die Zeit auf eine Eigenschaft der Uhr reduziert hat (vgl. Fehler D 1), gibt es für ihn so viele Zeiten wie Körper mit Uhren an verschiedenen Orten. Damit stellt sich nur für ihn die Frage der „gleichen Zeit“, also der Gleichzeitigkeit, und ob und wie sie feststellbar ist. (Wer die Zeit nicht künstlich parzelliert, hat mit der Gleichzeitigkeit auch keine Probleme.) Dabei macht Albert Einstein folgende Unterscheidungen: (A) die Gleichzeitigkeit von Ereignissen oder Uhrzeigerstellungen an einundemselben Ort erkennt er als unproblematisch an (AE1905, S. 893); (B) die Gleichzeitigkeit von entfernten Ereignissen, die sich nicht gegeneinander bewegen, also z.B. zwei ortsfeste Uhren auf demselben Körper (Bezugssystem), kann durch Synchronisierung mit Lichtstrahlen hergestellt werden, ist also von ihm anerkannt (AE 1905, S. 894); (C) erst die Gleichzeitigkeit von entfernten Ereignissen auf Körpern (Bezugssystemen), die sich gegeneinander bewegen, kann nach Albert Einstein nicht eindeutig, nicht absolut festgestellt werden, weil nach seiner Behauptung „zwei gleichzeitige“ Ereignisse in einem Koordinatensystem als gleichzeitig gelten, die in einem anders bewegten System als „nicht mehr gleichzeitige Ereignisse“ gelten (AE1905, S. 897).

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Albert Einstein behauptet, der Zeitbegriff sei eine Zeigerstellung von Uhren

Seit mehr als 100 Jahren streiten sich Wissenschaftler darüber, was Zeit eigentlich ist.
Lesen Sie dazu die Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller in ihrer Dokumentation
Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.

Zitat:

D: Zeit / Fehler Nr. 1
Albert Einstein behauptet, der Zeitbegriff sei eine Zeigerstellung von Uhren

AE1905, S. 893, gibt als „Definition der ‚Zeit'“ (die Anführungsstriche für „Zeit“ stammen von Einstein), „daß ich an Stelle der ‚Zeit‘ die ‚Stellung des kleinen Zeigers meiner Uhr‘ setze. Eine solche Definition genügt in der Tat, wenn es sich darum handelt, eine Zeit zu definieren ausschließlich für den Ort, an welchem sich die Uhr eben befindet“. Und abschließend (S. 894-895): „Wesentlich ist, daß wir die Zeit mittels im ruhenden System ruhender Uhren definiert haben; wir nennen die eben definierte Zeit wegen der Zugehörigkeit zum ruhenden System ‚die Zeit des ruhenden Systems'“. Damit behauptet Albert Einstein zweierlei: (1) daß die Zeit danach definiert wird, was eine Uhr anzeigt; und (2) daß eine Zeit für einen Ort definiert sein kann, und zwar „ausschließlich“, was immer das heißen soll.

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