Albert Einstein behauptet eine Zeitdilatation (Zeitverlangsamung; Zeitverzögerung) zwischen zwei relativ bewegten Inertialsystemen als realen Effekt
Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.
Zitat:
D: Zeit / Fehler Nr. 6
Albert Einstein behauptet eine Zeitdilatation (Zeitverlangsamung; Zeitverzögerung) zwischen zwei relativ bewegten Inertialsystemen als realen Effekt
AE 1905 (S. 904) behauptet zwischen zwei gegeneinander bewegten Inertialsystemen eine Zeitdilatation (ZD): „Sind in den Punkten A und B von K ruhende, im ruhenden System betrachtet, synchron gehende Uhren vorhanden, und bewegt man die Uhr in A mit der Geschwindigkeit v auf der Verbindungslinie nach B, so gehen nach Ankunft dieser Uhr in B die beiden Uhren nicht mehr synchron, sondern die von A nach B bewegte Uhr geht gegenüber der von Anfang an in B befindlichen um … [Formel] nach. […] Man sieht sofort, daß dies Resultat auch dann noch gilt, wenn die Uhr in einer beliebigen polygonalen Linie sich von A nach B bewegt, und zwar auch dann, wenn die Punkte A und B zusammenfallen.“
Für die folgenden Darlegungen ist das hier wieder auftauchende „ruhende System“ im Auge zu behalten: es „ruht“ bezugs- und beziehungslos, wie schon in AE 1905 (S. 892) eingeführt, ist damit absolut gesetzt und als Kardinalfehler unter E 1 behandelt. Hier ist dieses heimliche absolut „ruhende“ System der wahre Grund für Albert Einsteins Behauptung vom realen Nachgehen der ebenso absolut „bewegten“ Uhr.
Albert Einstein erörtert für zwei im „ruhenden System“ (das er K nennt) synchronisierte Uhren A und B drei verschiedene Wege für eine Reise der Uhr A:
(1) Vom Punkt A nach Punkt B auf der „Verbindungslinie“ zu einer Uhr in Punkt B; Ergebnis: beide Uhren waren vor der Reise synchron, nach der Reise sind sie nicht mehrsynchron, sondern die bewegte Uhr A geht jetzt nach.
(2) Die Uhr A reist auf einer beliebigen polygonalen Linie in einem beliebigen Bogen nach B, der allerdings nicht gekrümmt ist, sondern sich aus mehreren geraden Wegstücken zusammensetzt, so daß sich keine Drehbewegung ergibt, die eine Beschleunigung enthielte; eine Drehung müßte die Uhr nur in den Eckpunkten des polygonalen Reisewegs erfahren; auch in diesem Fall geht die bewegte Uhr A nach ihrer Ankunft in B gegenüber der dort verbliebenen Uhr nach.
(3) Als dritte Variante fallen die Punkte A und B zusammen, der Reiseweg stellt also einen geschlossenen Ring dar, der unverändert aus geraden Wegstücken zusammengesetzt ist; auch in diesem Fall geht die bewegte Uhr A nach ihrer Rückkehr zum Ausgangspunkt gegenüber der dort verbliebenen Uhr nach.
Für alle 3 Reise-Varianten gilt, daß während ihrer Reise die Uhr A nicht mehr Teil des „ruhenden Systems“ ist: daraus ergibt sich eindeutig, daß sie auf jeder Reise ein selbständiges Bewegungssystem ist, das sich gegenüber dem „ruhenden System“ mit der konstanten Geschwindigkeit v bewegt.
In der Variante (1) reist die Uhr A auf der „Verbindungslinie“ nach B, was wohl als Gerade interpretiert werden darf, wodurch ihre Bewegung eine geradlinig-gleichförmige wird, sie selbst also ein Inertialsystem.
In den Varianten (2) und (3) ändert das Bewegungssystem Uhr A in den Ecken seines polygonalen Reisewegs nur seine Bewegungsrichtung, bei unverändert konstanter Geschwindigkeit: ob die Uhr A in diesem Fall noch ein Inertialsystem ist, scheint Albert Einstein zu bejahen. Für alle drei Fälle behauptet er jedenfalls das reale Nachgehen der bewegten Uhr.
(Zitatende)
Lesen Sie bitte hier weiter! (Seiten 69 bis 71)
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 23. Dezember 2009
- Projekt G.O. Mueller
- Kommentare (2)
Nach meiner Ansicht hat sich A. E. an einem grundsätzlichen Missverständnis und Fehler „festgebissen“, der dann leider seine gesamten nachfolgenden Aussagen fehlerhaft gemacht hat. Er hatte die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls als invariant angenommen – auch wenn sich ein Bezugssystem unterschiedlich schnell zum Lichtstrahl bewegt. Wenn von einem bewegten Bezugssystem aus die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls so gemessen werden soll, dass diese immer Lichtgeschwindigkeit ist, dann muss die Uhr verlangsamt werden, damit sich eine größere Geschwindigkeit nachfolgend rechnerisch ergibt. Zum Verständnis sei das Beispiel eines „Hundertmeterläufers“ gewählt, der auf 100 m Zeiten um 16 s läuft. Will er die „Hundert“ in 10 s machen, so muss er seine Stoppuhr langsamer machen, so dass sie bei Zieldurchgang erst bei 10 s ist (während eine korrekte Uhr 16 s anzeigen würde). Somit hat der vermutlich falsche Grundgedanke, dass die Geschwindigkeit des Lichtes invariant ist, dann dazu geführt, dass eine mathematisch schlüssige aber physikalisch völlig falsche Theorie als Relativitätstheorie in Umlauf gebracht wurde.
Ich habe um eine verständliche Antwort auf die Frage: „Was ist Zeit“ Herrn Thilo Kuessner (Mitarbeiter von „ScienceBlogs“) gebeten und habe die aufschlussreiche Antwort: „Die Zeit ist eine Zahl.“ erhalten; kann jeder Nachlesen im „ScienceBlogs“.
(„Alles ist Zahl“ behauptete der Sektenführer und Mathematiker Pythagoras vor 2500 Jahren.)
Thilo Kuessner kann keine verständliche Antwort auf die Frage „Was ist Zeit“ geben wo doch „Zeit“ ein Grundbegriff der RT ist, verspottet aber Kritiker der RT. Er weiß offenbar nicht, wie arm im Geiste er ist.