Die Relativisten ernennen Naturvorgänge, die nicht geregelt und nicht geeicht werden können, zu Uhren
Zum Grundbegriff „Zeit“ bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller
aus ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zusammengestellt.
Zitat:
D: Zeit / Fehler Nr. 5
Die Relativisten ernennen Naturvorgänge, die nicht geregelt und nicht geeicht werden können, zu Uhren
Die Uhr als physikalisches Meßinstrument ist wohldefiniert. Sie muß wenigstens einen Taktgeber, ein Zählwerk und eine Anzeige aufweisen und justierbar (Ganggenauigkeit) und regulierbar (Synchronisation mit Normalzeit) sein. Diese Bedingungen sind deshalb unerläßlich, weil der Zeitbegriff eine normative Vorgabe ist, wie Janich 1980 nachgewiesen hat.
Relativisten mißachten den normativen Charakter des Zeitbegriffs und die elementaren Bedingungen an ein Zeitmeßgerät und wollen z.B. einen Naturvorgang (Zerfall von Partikeln in der Weltraumstrahlung) zum Meßvorgang und die Partikel (Müonen; Myonen) zu Uhren ernennen. – Wenn der Zerfallsvorgang unter anderen physikalischen Bedingungen (Labor; Speicherring) anders verläuft als in der Weltraumstrahlung, so diagnostizieren die Relativisten daraus einen anderen Zeitverlauf, eine verzögerte oder beschleunigte Zeit; im Müonen-Zerfall berechnen sie für die sehr schnell bewegten Teilchen eine Zeitdilatation und behaupten dies als experimentelle Bestätigung der SRT. – Angesichts der elementaren Merkmale einer Uhr ist die Unbrauchbarkeit von Müonen als Uhren offensichtlich, und die spezifischen Zerfallszeiten beweisen keine Zeitdilatation der SRT.
Für Albert Einstein arbeitet das Uhrmacherhandwerk umsonst.
Die Heranziehung des Partikelzerfalls zur Zeitmessung ist insbesondere deshalb unsinnig, weil der Partikelzerfall nur eine statistische Größe (Halbwertszeit) für eine gewisse Anzahl von Partikeln darstellt und in keinem Fall eine Aussage über den Zerfallszeitpunkt eines bestimmten Partikels machen kann, ganz zu schweigen von der Feststellung der Entstehungszeit dieses Partikels. Für kein einziges Partikel sind Entstehungsort und -zeit und Zerfallsort und -zeit bekannt; hier sind im übrigen Bedingungen der Quantenmechanik zu beachten. Vgl. Fehler D 8.
In den Propaganda-Darstellungen der Relativistik sind der Müonen-Zerfall zusammen mit dem Atomuhrentransport die beiden einzigen angeblichen experimentellen Bestätigungen für die Kinematik Albert Einsteins: beide besagen absolut nichts über eine Veränderung des Zeitablaufs.
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Janich, Peter: Die Protophysik der Zeit : konstruktive Begründung und Geschichte der Zeitmessung. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1980. 319 S.
(Zitatende)
Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seite 69).
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 21. Dezember 2009
- Projekt G.O. Mueller
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