Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 4 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl:
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Kapitel 1: EINLEITUNG
Das Schicksal eines Grossen der wissenschaftlichen Welt, der es nicht leicht hatte, sich in ihr zurechtzufinden… mahnt zur Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft den neben uns strebend sich bemühenden Mitmenschen gegenüber.“ W. Schütz über Julius Robert Mayer [Anmerkung 1: W. Schütz (1972): „Robert Mayer“, S.9]
„Aussenseiter der Wissenschaft spielen meiner Meinung nach eine ganz wichtige Rolle – sie versuchen zu kritisieren, wo der Wissenschaftsbetrieb vielleicht betriebsblind geworden ist; sie versuchen aufzuzeigen, wo die Physik oder eine andere Wissenschaft möglicherweise einen Irrweg gegangen ist und sie tun es meist in einer s ehr. selbstlosen Weise. Wenn jemand etwas revidieren möchte, so muss er sich natürlich immer wieder von den alten Ideen der Wissenschaft etwas abseparieren können.“ Roman Sexl [Anmerkung 2: R. Sexl in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft – Phantasten oder Wegbereiter neuen Denkens?“, Radiokolleg]
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Nachstehend bringe ich einen sehr aufschlussreichen Beitrag von Luitpold Mayr:
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1911 – 2011 Hundert Jahre Zwillingsparadoxon
Nach Einsteins Relativitätstheorie geht eine Uhr, die von einem Ort weg und wieder zurück bewegt wird, gegenüber einer in Ruhe gebliebenen Uhr nach. Der französische Physiker Paul Langevin wies 1911 darauf hin, dass dies nicht sein kann. Denn nach dem Relativitätsprinzip kann die bewegte Uhr als ruhend und die ruhende Uhr als bewegt betrachtet werden, so dass jede der beiden Uhren gegenüber der anderen nachgehen müsste. Letzteres ist jedoch logisch und tatsächlich ausgeschlossen.
Weil diese absurde Konsequenz das Ende der Relativitätstheorie gewesen wäre, wurde das Absurde kurzerhand zum Uhrenparadoxon erklärt und überdies zum Zwillingsparadoxon ausgeschmückt. Dadurch war zwar die Theorie scheinbar gerettet, jedoch um den Preis, dass die relativistischen Theoretiker seit Einstein vergeblich nach einer Lösung für das Paradoxon suchen. Hierfür wurden seit 1911 bis zur Gegenwart Dutzende von unterschiedlichen Begründungen herangezogen. Nach derzeit überwiegender Meinung hat die Beschleunigung nach der allgemeinen Relativitätstheorie keinen entscheidenden Einfluss, so dass das Paradoxon wieder, wie schon ursprünglich, aus der speziellen Relativitätstheorie erklärt werden müsste.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 3 des Vorwortes der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl:
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Die Wissenschaftsgeschichtsschreibung kennt viele berühmte Aussenseiter oder besser: bedeutende Wissenschafter, die häufig aus verschiedensten Gründen als Aussenseiter klassifiziert werden. An dieser Stelle seien beispielhaft etwa die Namen Faraday, Einstein, Joule, Chladni, Mayer oder Wallace genannt. Da die Gründe dafür, dass ein Forscher als Aussenseiter eingestuft wird, äusserst vielfältig sind, war es zunächst notwendig, im ersten Kapitel den äusserst vielschichtigen Begriff „Aussenseiter“ zu analysieren. Im Anschluss daran, geht es darum, charakteristische Kennzeichen, die zumindest einigen Aussenseitern anhaften, zu bestimmen. Im Einleitungskapitel werden aber zum Beispiel auch grundlegende wissenschaftsoziologische Fragen und ethologische Parallelen behandelt.
Im zweiten Kapitel, dem historischen Teil, versuche ich, auf Grund biographischer Details einiger herausragender Aussenseiter, die durch ihre Leistungen in die Wissenschaftsgeschichte eingegangen sind, psychologische, soziologische und andere Aspekte aufzuzeigen, um so einen Beitrag zu einer erweiterten Bewertung von „Aussenseitern der Gegenwart“ liefern zu können.
Die Beispiele aus der Wissenschaftsgeschichte wurden aus den Bereichen der Physik, Chemie, Astronomie und Biologie gewählt.
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Es folgt jetzt in unserer Fortsetzungsreihe der Abschnitt 2 des Vorwortes der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl:
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Diese Arbeit soll auch demonstrieren, dass das Phänomen „Aussenseiter der Wissenschaft“, wie Univ.Prof.Herbert Pietschmann einmal sagte, „nur der Schatten des grossen Aussenseiterproblems“ ist und ich will zeigen, dass das vorschnelle Akzeptieren jedes neuen, originellen Aussenseiter-Gedankens ebenso falsch ist, wie dessen schroffe Ablehnung; was letztlich zur Konsequenz haben soll, dass die Grundhaltung der etablierten Wissenschaft ihren Aussenseitern gegenüber, eine Einstellung maßvoller Toleranz sein sollte. Was ja nicht immer der Fall ist.
Im Zuge meiner Nachforschungen stellte ich fest, dass (mit ganz wenigen Ausnahmen) bisher weder das Thema „Aussenseiter der Wissenschaft“ allgemein, noch der Spezialfall „Aussenseiter der Naturwissenschaft“ in der Literatur ausreichend bzw. explizit behandelt worden war. Auf Grund des spärlichen schriftlichen Materials zu entsprechenden wissenschaftssoziologischen, psychologischen und anderen, das Thema betreffenden Fragen, sah ich mich gezwungen, häufig zu Quellen zu greifen, die bislang noch als „unorthodox“ galten: zu Rundfunkaufzeichnungen bzw. Tonbandabschriften von Interviews, die im Rahmen von Hörfunksendungen Verwendung gefunden haben. Da der Zugriff zu diesen Quellen auf mehrfache Weise möglich ist, zum Beispiel über die Schallarchive des Österreichischen Rundfunks, der (dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung unterstehende) „Österreichischen Phonothek“ oder der „Zentralbibliothek für Physik in Wien“, handelt es sich um nachprüfbares, also wissenschaftlich legitimes Quellenmaterial. Zum Teil existieren zusätzlich zu den Sendebändern auch noch Protokollabschriften.
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Im Folgenden bringe ich von Dr. Reinhard Schlögl Auszüge als Fortsetzungsreihe aus:
AUSSENSEITER
DER
NATURWISSENSCHAFT
Wissenschaftshistorische und
wissenschaftssoziologische Untersuchungen sowie
Fallstudien aus dem Bereich der Gegenwart
DISSERTATION
zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophie
an der
Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät
der
Universität Wien
eingereicht
von
Reinhard Schlögl
Wien, im Mai 1992
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Es folgt jetzt der 7. Abschnitt der Fortsetzungsfolge vom Kapitel 1 (Einleitung) der gesellschafts-politisch wichtigen Dokumentation des Forschungsprojekts G. O. Mueller unter dem Titel
„Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“.
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Die Literaturrecherche
Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, daß man der Erste sein sollte, der auf diese eklatant auseinanderstrebenden Tatbestände stößt: auf den wahren Zustand der Theorie und die Haltlosigkeit der öffentlichen Propaganda. Im Laufe von 100 Jahren müßten schon andere halbwegs intelligente Menschen diese Entdeckung gemacht haben. Deshalb ist ein naheliegender Schritt die Literaturrecherche.
Die Suche nach kritischen Veröffentlichungen zur Relativitätstheorie erweist sich als nicht einfach, aber sehr lohnend. Sie fördert allmählich die angeblich nicht existierende Kritik der Theorie zutage, in einem Umfang und einer Qualität, die alle Erwartungen weit übertrifft. Der mißtrauische, kritische Leser entdeckt, daß bereits im Zeitraum 1908-1914 alle wesentlichen Kritikpunkte vorgebracht worden sind, von den Vertretern der Theorie jedoch entweder nicht beantwortet wurden oder, wenn beantwortet, nicht entkräftet werden konnten.
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Es folgt jetzt der 6. Abschnitt der Fortsetzungsfolge vom Kapitel 1 (Einleitung) der gesellschafts-politisch wichtigen Dokumentation des Forschungsprojekts G. O. Mueller unter dem Titel
„Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“.
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Fachliche Verdachtsmomente: Begründung der Effekte
Angesichts der völligen Uneinigkeit der Autoren über Anschein oder Realität der Effekte bleibt nur die genaue Prüfung ihrer Herleitung in der Theorie. Damit befindet sich der mißtrauische Leser im Zentrum des Problems.
Die Theorie nimmt ihren Anlaß aus angeblich vorliegenden Befunden von Experimenten, vor allem aus dem Michelson-Morley-Versuch: eine Nachprüfung ergibt jedoch ganz andere Befunde.
Die Theorie stellt als Voraussetzungen starke Behauptungen über Sachverhalte auf: sie kann diese Behauptungen nicht beweisen, nicht einmal die Wahrscheinlichkeit der Behauptungen plausibel machen.
Aus den angeblichen Befunden und den aufgestellten Behauptungen entwickelt die Theorie Schlußfolgerungen: dabei macht sie Fehler, überwiegend zweierlei Art, nämlich zirkuläre Beweisgänge (die also das zu Beweisende bereits in den Voraussetzungen enthalten und deshalb nichts beweisen) und widersprüchliche Aussagen.
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Die US-amerikanische Natural Philosophy Alliance (NPA) ist derzeit die weltweit größte Organisation von kritischen Wissenschaftlern, die seit mehr als 20 Jahren mit großem Engagement bemüht ist, die Kritik der etablierten Physik vorzustellen, darunter auch der Relativitätstheorie von Albert Einstein. Ihre Datenbank World Science Database erfasst zurzeit die Arbeiten und Veröffentlichungen von rund 2000 Autoren aus 65 Ländern, wobei die Beteiligung aus dem deutschsprachigen Raum mit 121 Autoren an 2. Stelle nach den USA mit 886 Autoren platziert.
Ein NPA-Team hat vor kurzem anläßlich des hundertjährigen Jubiläums des berühmten Zwillingsparadoxons der Speziellen Relativitätstheorie Albert Einsteins eine interessante Initiative ergriffen und im Internet veröffentlicht, die man mit einer einfachen und formlosen Unterzeichnung per E-Mail unterstützen kann:
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Es folgt jetzt der 5. Abschnitt der Fortsetzungsfolge vom Kapitel 1 (Einleitung) der gesellschafts-politisch wichtigen Dokumentation des Forschungsprojekts G. O. Mueller unter dem Titel
„Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“.
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Fachliche Verdachtsmomente: Anschein oder Realität
Die Paradoxa – insbesondere das Uhren- oder Zwillingsparadoxon – erweisen sich nur als die Zuspitzung der behaupteten kinematischen Effekte der Längenkontraktion und der Zeitdilatation. Wendet man sich diesen beiden grundlegenden Effekten zu, so stößt man auf eine Frage, die man bei einer angeblich bestätigten und allgemein akzeptierten Theorie nicht mehr vermuten würde: nämlich ob die behaupteten Effekte wirklich seien oder nur Scheineffekte.
Die Sachlage wird noch bunter dadurch, daß in dieser Frage eine groteske Uneinigkeit der Relativistik-Autoren festzustellen ist, so daß man zweckmäßigerweise besser von zwei Theorien sprechen sollte, von einer Theorie mit Scheineffekten und einer Theorie mit Realeffekten.
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Es folgt jetzt der 4. Abschnitt der Fortsetzungsfolge vom Kapitel 1 (Einleitung) der gesellschafts- politisch wichtigen Dokumentation des Forschungsprojekts G. O. Mueller unter dem Titel
„Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“.
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Fachliche Verdachtsmomente: die Paradoxa
Wendet sich der mißtrauische Leser dem physikalischen Inhalt der Theorie zu, so stößt er in den Darstellungen aller Preislagen auf mehrere merkwürdige Behauptungen, von denen die Relativistik-Autoren sympathischerweise oft selbst zunächst gern einräumen, daß diese Behauptungen ziemlich ungewöhnlich und absurd erscheinen mögen, um anschließend aber sofort zu versichern, daß sich alles absurd Erscheinende aufklären lasse und alles seine Richtigkeit habe.
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