Die Unverletzlichkeit der Autorität steht für den Fachmann hoch über der Wahrheit!

Gotthard Barth schreibt auf der bereits gebrachten Seite 10 seines Buches:
Clausius vergißt alle Druckänderungen(Zitat):
„Da für den Fachmann die Unverletzlichkeit der Autorität hoch über der Wahrheit steht, fehlt ihm auch jede Möglichkeit, einen erkannten Fehler zu berichtigen.“ (Zitatende)

In diesem Zusammenhang verweise ich auf folgenden Beitrag von Professor Sir Karl R. Popper vom 27. November 2008 in diesem Blog:
Die Unmenschlichkeit der Unfehlbarkeit
Hierin heißt es unter anderem (Zitat):
„Der alte Imperativ für den Intellektuellen ist: Sei eine Autorität. Wisse alles in Deinem Gebiet. Wenn Du einmal als Autorität anerkannt bist, dann wird Deine Autorität auch von Deinen Kollegen beschützt werden und Du mußt natürlich Deinerseits die Autorität Deiner Kollegen beschützen. Ich brauche kaum zu betonen, daß diese alte, professionelle Ethik immer schon intellektuell unredlich war. Sie führt zum Vertuschen der Fehler um der Autorität willen.  […………….]

4. Auch in den am besten bewährten unter unseren Theorien können Fehler verborgen sein. Und es ist die spezifische Aufgabe des Wissenschaftlers, nach solchen Fehlern zu suchen. Die Feststellung, daß eine gut bewährte Theorie oder ein viel verwendetes praktisches Ver­fahren fehlerhaft ist, kann eine wichtige Entdeckung sein.
5. Wir müssen deshalb unsere Einstellung zu unseren Fehlern än­dern. Es ist hier, wo unsere praktische ethische Reform beginnen muß.
6. Denn die alte berufsethische Einstellung führt dazu, unsere Fehler zu vertuschen und zu verheimlichen und so schnell wie möglich zu vergessen.
7. Das neue Grundgesetz ist, daß wir – um zu lernen, Fehler möglichst zu vermeiden – gerade von unseren Fehlern lernen müssen. Fehler zu vertuschen ist daher die größte intellektuelle Sünde. (Zitatende)

Außerdem mache ich aufmerksam auf den heutigen Eintrag im Blog von Jocelyne Lopez unter dem Titel:
Und sie tragen die Schleppe, die gar nicht da ist  Darin heißt es u. a. (Zitat):
„100 Wissenschaftler – darunter „einige der prominentesten Einstein-Forscher der Welt“ – sind nicht einmal mehr in der Lage zu verstehen, dass die Annahme Einsteins (abgeschrieben bei Woldemar Voigt), wonach die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des bewegten Beobachters sei, ein katastrophaler Unsinn ist, der wohl seines gleichen sucht und wahrscheinlich die größte Blamage für die Physik und die Mathematik in der Geschichte der Wissenschaft dokumentiert.  –  Und die Kammerherren gehen und sie tragen die Schleppe, die gar nicht da ist…“ (Zitatende)

Übrigens hat auch schon Gotthard Barth auf die Bedeutung von Woldemar Voigt hingewiesen, siehe:
Gotthard Barth: Der gigantische Betrug mit Einstein

Beste Grüße Ekkehard Friebe

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