G. O. Mueller schreibt in seiner Dokumentation „Das Gedankenexperiment„
vom Mai 2009 auf der Seite 20 Folgendes:
Zitat:
Die 12 neuen Wege unseres Forschungsprojekts und ihre Ergebnisse
Bisher haben wir die neuen Wege skizziert, die unser Projekt seit 2001erstmals beschritten hat:
1. Die Dokumentation der Kritik als neue Grundlage der Theoriekritik und der Physikgeschichte einführen
2. Die Falle der Verlagsveröffentlichung vermeiden
3. Die Diagnose der Relativitäts-Katastrophe als Bildungsunfähigkeit aussprechen
4. Das Gedankenexperiment öffentlich protokollieren
5. Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit fordern
6. Auf die unzweifelhafte Grundlage auch des Grundrechtskommentar für die Forderung der Kritiker nach Wissenschaftsfreiheit verweisen
7. Ein Mengengerüst zur Katastrophe aufstellen
8. Die Ehrenrettung durch den geistigen Widerstand der Kritiker würdigen
9. Die Offenen Briefe zur Vorbeugung gegen die künftige Große Deutsche Ausrede veröffentlichen
10. Die internationale Ebene erreichen
11. Die Versorgung der Bibliotheken sicherstellen und die beobachteten Zensurbestrebungen bloßstellen
12. Mit den Partnern im Internet neue Freiräume für die Kritik schaffen und nutzen
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Es folgt ein weiterer Beitrag von G.O. Mueller von den Seiten 18 bis 19
seiner Dokumentation „Das Gedankenexperiment„ vom Mai 2009:
Zitat:
Die Partner unseres Projekts und die Freiheit des Internets
Im Dezember 2003 hatte das Forschungsprojekt entschieden, unter strikter Wahrung seiner Anonymität die Druckdateien der Dokumentation von 2001 im Internet zum freien Herunterladen anzubieten. Zu diesem Zweck wurde die CDROM an drei prominente Kritiker mit eigenem Internetauftritt versandt: an Herrn Regierungsdirektor a. D. Ekkehard Friebe (München), an Frau Gertrude Walton (Winchester) und an Herrn Professor Umberto Bartocci (Perugia).
Trotz der anonymen Herkunft der Dokumentation haben alle drei Adressaten zu unserer großen Überraschung positiv reagiert und die Dokumentation seither auf ihren Internetseiten zum Herunterladen angeboten. Damit hatte das Projekt den entscheidenden Schritt ins Internet getan, ohne selbst als Betreiber einer Internetseite auftreten zu müssen, was aus Gründen der strikten Anonymität nicht möglich gewesen wäre.
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G. O. Mueller schreibt in seiner Dokumentation: „Das Gedankenexperiment„ vom Mai 2009 auf den Seiten 17 bis 18:
Zitat:
Die Versorgung der Bibliotheken und die Zensur
Die Recherchearbeit für die Dokumentation und die Beschaffung der ermittelten kritischen Veröffentlichungen zur Auswertung haben in den meisten Fällen ein trostloses Bild von der Verfügbarkeit kritischer Veröffentlichungen in den Beständen der wissenschaftlichen Bibliotheken ergeben, sowohl in Deutschland wie auch im Ausland.
Wir haben daher Veröffentlichungen unseres Forschungsprojekts grundsätzlich gebührenfrei an einen Kreis von bisher 138 Bibliotheken im Inland und Ausland versandt. Bisher haben 66 Bibliotheken die Geschenke angenommen und in ihren Katalogen nachgewiesen.
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Nachstehend bringen wir einen Auszug der Seiten 16 bis 17 von Kapitel 9 (Mai 2009) von G. O. Mueller:
Zitat:
Die internationale Ebene
Die Recherchearbeiten für die Dokumentation waren von Anfang an auf einen internationalen Erfassungshorizont ausgerichtet: kritische Veröffentlichungen aus allen Ländern und in allen Sprachen sollten ermittelt, beschafft und ausgewertet werden. Sie führten sehr schnell zu der Erkenntnis, daß die Unterdrückung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie keine deutsche Spezialität oder der deutschsprachigen Länder war, sondern mehr oder weniger in allen westlichen Industriestaaten mit nennenswerter naturwissenschaftlicher Forschung genau so straff organisiert wurde wie in Deutschland. Zeitlich eng befristete Ausnahmen (z. B. England in den Sixties) bestätigen die Regel.
Die internationale Organisation der Unterdrückung ist von den Kritikern vor 2001 kaum gesehen worden, obwohl z. B. angelsächsische kritische Veröffentlichungen durchaus von deutschen Kritikern zitiert worden sind. Es ist jedoch bei den Kritikern lange kein Bewusstsein einer internationalen Solidarität geäußert worden. Dies hat sich – nach unserem Eindruck – erst mit der Konferenz 1988 in München (Internationaler Kongreß für Relativität und Gravitation. München, 22. – 24.4.88. Hannover: IVFN 1988. ca. 507 S.) und insbesondere mit dem Buch von Galeczki/Marquardt 1997 geändert. Weitere Beispiele von internationalen Tagungen und Kongressen sind im chronologischen Abschnitt unserer Dokumentation (Kapitel 4, S. 371 ff.) unter den Sammelwerken aufgeführt.
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Es folgt eine weitere Leseprobe von den Seiten 15 bis 16 der Dokumentation:
„Das Gedankenexperiment“ (Mai 2009) von G. O. Mueller:
Zitat:
Offene Briefe gegen die Große Deutsche Ausrede
Unsere Gesellschaft hat im Laufe des 20. Jahrhunderts schon zweimal nach den Zusammenbrüchen totalitärer Regime sich erfolgreich in die Große Deutsche Ausrede geflüchtet:
Wir haben nichts gewußt.
Wir haben nichts getan.
Wenn wir es nicht getan hätten, hätten andere es getan.
Unsere Existenz hätte auf dem Spiel gestanden, wenn wir uns widersetzt hätten.
Um eine Wiederholung solcher Schauspiele nach dem Zusammenbruch des dritten totalitären Regimes in Deutschland rechtzeitig zu verhindern, hat unser Projekt an die Adressaten nicht nur seit 2001 individuelle Briefe gerichtet, sondern seit 2005 mehrere „Offene Briefe“ an bestimmte Adressatengruppen veröffentlicht.
Das Instrument des Offenen Briefs oder anderer Formen ist bekannt und wird von vielen Personen und Gruppen gewählt, um sich in der Öffentlichkeit für ihre Anliegen Gehör zu verschaffen. Von Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie sind uns bisher nur wenige bekannt geworden:
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In seiner Dokumentation: „Das Gedankenexperiment“ (Mai 2009) bringt das Forschungsprojekt G. O. Mueller auf den Seiten 14 bis 15 folgende Worte zur Ehrenrettung der Wissenschaft:
Zitat:
Eine Ehrenrettung und optimistische Perspektive
Naturgemäß gibt es keine großartigen Aussichten, ein seit 85 Jahren wohlinstalliertes (nicht: wohl installiertes) und geheim gehaltenes Betrugssystem in wenigen Jahren der Öffentlichkeit in all seiner kriminellen Schönheit zu offenbaren. Das Forschungsprojekt kann realistischerweise aber wenigstens den historisch bedeutenden Beweis dafür liefern, daß nicht alle Bürger sich durch die organisierte Verblödung haben einsacken lassen.
Diese Ehrenrettung für alle Zukunft durch den historischen Beweis, daß einige unabhängig und selbständig denkende Menschen den Gesinnungsterror und die allgemein verordnete Gehirnwäsche durchschaut, angeprangert und überstanden haben, wäre allein ein hinreichender Rechtfertigungsgrund für die Mühen und den Aufwand des Projekts. Der geistige Widerstand gegen den aufgezwungenen Nonsense konnte nur verheimlicht, aber nie gebrochen werden. Max Plancks noble Hoffnung auf das Aussterben der Kritiker ist nicht in Erfüllung gegangen. Dieser Gedanke stimmt trotz der bis heute herrschenden totalen Unterdrückung optimistisch. Ihn zu vermitteln ist ein weiterer neuer Weg unseres Projekts.
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Es folgt ein weiterer Abschnitt von den Seiten 13 bis 14 aus dem Kapitel 9 (Mai 2009) von G. O. Mueller:
Zitat:
Der Anpassungsdruck und die Konsenssucht in unserer Gesellschaft, das herrschende Obertanen-Untertanen-Modell und die persönlichen Interessen der Verantwortlichen decken lieber ein erkanntes Verbrechen noch jahrelang, als seine Aufarbeitung in Angriff zu nehmen, und die vermeintlich freien Medien werden von ihren Machthabern erst von der Leine gelassen, wenn ihnen alle Felle der Propaganda weggeschwommen sind und es gar nicht mehr anders geht.
Gewöhnlich kommt dann heraus, daß in den Medien alle schon jahrelang Bescheid gewußt haben, aber leider, leider das „Tabu“ nicht brechen durften. Das gehört zur Folklore unseres Landes. Während die Naturvölker ihre Tabus von vornherein kennen und beachten, erfahren die Zivilisierten, obwohl sie sich immer so gut „informiert“ und „aufgeklärt“ vorkommen, unvoreingenommen und frei in allen Gedanken, von ihren Tabus immer erst hinterher, wenn die Tabus gebrochen sind und auf dem Müllhaufen der Geschichte landen.
Als Ergebnis muß also ein Personenkreis, der über die Studienanfänger eines Jahres weit hinausgeht, nach der Gehirnwäsche als Betroffene und Opfer der Relativitäts-Katastrophe angesehen werden. Die Anzahl der jährlichen Studienanfänger in Deutschland ist im Laufe der Jahrzehnte stark angestiegen:
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Es folgt ein weiterer Abschnitt von den Seiten 12 bis 13 aus dem Kapitel 9 (Mai 2009) von G. O. Mueller:
Zitat:
Ein Mengengerüst über die Betroffenen der Relativitäts-Katastrophe
Um das Ausmaß der Relativitätskatastrophe zu ermessen und ihre Größenordnung z. B. im Vergleich zu den politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu begreifen, ist es erforderlich, sich eine Vorstellung von der Zahl der Betroffenen zu verschaffen. Dies wäre schon längst die Aufgabe der Sozialgeschichte oder der empirischen Sozialwissenschaften gewesen, wenn sie es denn hätten wollen dürfen (Karl Valentin, ungefähr aus dem Gedächtnis zitiert: Mögen hätten wir schon gewollt, bloß dürfen haben wir uns nicht getraut). Wir wollen ihnen diese Arbeit nicht abnehmen und hoffen nur, daß sie unseren Versuch der Quantifizierung eines Tages auf eine bessere und sicherere Grundlage stellen (nach Einführung der Wissenschaftsfreiheit).
Zunächst müßte klargestellt werden, wer zum Kreis der Betroffenen gehört. Das sind außer den Organisatoren des Traditionsbruchs und des andauernden Betrugs der Öffentlichkeit alle diejenigen in unserer Gesellschaft, die als Komplizen zur Verteidigung dieser Verhältnisse in der theoretischen Physik wenigstens die primitive rhetorische Technik beherrschen, von den gefährlichen physikalischen Fragen der Theoriekritik zuerst auf die heilige Person des Theorie-Urhebers abzulenken und, wenn dies nicht wirkt, zur rassistischen Verleumdung der Kritiker als Antisemiten oder anderen Diffamierungen überzugehen.
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Im Folgenden bringe ich einen weiteren Beitrag vom Forschungsprojekt G. O. Mueller aus seinem Kapitel 9 von 2009, Seite 11:
Zitat:
Der Grundgesetzkommentar zur Wissenschaftsfreiheit
Der umfangreichste Kommentar zum Grundgesetz ist der „Bonner Kommentar“. Als Loseblattsammlung bietet er in seiner aktuellen Fassung 145 Seiten „Erläuterungen“ (S. 19 – 163) allein zu „Art. 5 Abs. 3 (Wissenschaftsfreiheit)“. Wir zitieren daraus nur die uns zentral erscheinende Passage (S. 41; die Hervorhebungen sind von uns):
„Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation. Der Wissenschaftsbegriff darf also nicht dazu dienen, richtige von falschen Lehrmeinungen und Forschungsergebnissen zu unterscheiden (Irrtumsoffenheit als heuristisches Prinzip). Unkonventionelle Forschungsrichtungen und -ergebnisse oder auch Lehrmethoden dürfen nicht begrifflich ausgegrenzt werden, denn gerade Außenseiter bedürfen des Schutzes davor, daß sie durch die „herrschende Meinung“ an der wissenschaftlichen Entfaltung gehindert werden (Notwendigkeit von Innovationsoffenheit)“.
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G. O. Mueller schreibt auf den Seiten 9 bis 11 seiner Dokumentation „Das Gedankenexperiment“ von 2009:
Zitat:
Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit
Die westlichen Länder kennen die Wissenschaftsfreiheit spätestens seit dem 19. Jahrhundert als eine unabdingbare Voraussetzung für eine florierende Wissenschaft. Die Rechtsgeschichten der einzelnen Länder können über den Eingang dieses Freiheitsrechts in die Gesetzgebung belehren.
Die Rechtslage in Deutschland in der Weimarer Republik klammern wir hier zunächst einmal aus. Von 1933 bis 1945 interessierte nicht eine Rechtslage, sondern nur totalitäre Parteiinteressen. Wir setzen mit der Betrachtung im Jahr 1949 ein, weil mit der Gründung der Bundesrepublik jenes Grundgesetz in Kraft trat, das bis heute gilt. Es garantiert in Artikel 5, Absatz 3 die Freiheit der Wissenschaft als ein Grundrecht. Nach GG Art. 1, Absatz 3 ist dieses Grundrecht sogar „unmittelbar geltendes Recht“.
Was hat es also zu bedeuten, wenn das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit einerseits unmittelbar geltendes Recht ist, andererseits aber in dem akademischen Fachgebiet Theoretische Physik im Jahr 1949 gar nicht eingeführt worden ist? Wir sehen in diesem Befund einen schreienden Widerspruch, und wir fragen uns und die Adressaten des Gedankenexperiments, wie er aufgelöst werden kann.
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