Lehren aus dem Vergleich der Skandale

Eine weitere Leseprobe von den Seiten 30 bis 31 der Dokumentation Das Gedankenexperiment vom Mai 2009:

Zitat:

Welche Lehren sind aus dem Vergleich der Skandale zu ziehen?

Wir erkennen an den betrachteten Skandalen insgesamt fünf wichtige Charakteristika: (1) alles ist seit langem bekannt, (2) lange Zeit wagt kein Presseorgan zu berichten, (3) die Täter erleiden einen Realitätsverlust und glauben, daß die Sache nie auffliegen wird, (4) in vielen Fällen kommt den Tätern sogar das Rechts- und Unrechtsbewußtsein abhanden, und (5) nach dem Bekanntwerden des Skandals melden sich keine Verantwortlichen, sie lassen sich vielmehr nur widerstrebend und mühsam ans Licht zerren.

Alle Skandalfälle sind jahrelang im Umfeld der Betroffenen bekannt, bevor sie die Öffentlichkeit erreichen. Der Start unseres Projekts in die Öffentlichkeit im Jahre 2001 und der für die Publizität entscheidende Auftritt im Internet seit 2004 liegen erst 7 und 4 Jahre zurück. Damit befindet sich das Gedanken­experiment vergleichsweise erst im Anfangsstadium. Angesichts der Dimensionen der von unserem Projekt ans Tageslicht beförderten Problematik wird es bis zur Aufklärung in der Öffentlichkeit also wohl noch ein paar Jahre dauern. Es besteht daher kein Grund zur Ungeduld.

Trotz des bereits informierten Umfelds der akademischen Physik wird kein Presseorgan von sich aus zu berichten wagen. Die Organisatoren des Doppel-Betrugs, die Machthaber der theoretischen Physik und ihre Komplizen in der Politik, in den Medien und im gesamten Bildungswesen wissen natürlich, was auf dem Spiel steht, und werden weiterhin alles unternehmen, damit die gleichgeschalteten Zensur-Medien nicht von der Leine gelassen werden. Noch 2005 haben die Bundespolitiker mit 13 Millionen Euro Steuergeldern die Relativitätstheorie feiern lassen. Da möchte natürlich keiner der 614 informierten Bundestagsabgeordneten nun der Öffentlichkeit „April! April!“ zurufen. Eine haltbare Kombination aus Eigeninteressen und Feigheit schmiedet die Akteure des Boykott- und Zensurkartells „Die Akademische Physik“ zusammen.

Besonders interessant ist die Erkenntnis, daß alle Täter und Organisatoren der Skandale offensichtlich davon überzeugt sind, daß ihre Rechtsbrüche und Betrügereien nie auffliegen können oder auffliegen werden. Diese völlige Verkennung der Realitäten ist bei allen derartigen Unternehmungen zu beobachten, aber niemanden scheint es zu beeindrucken und von einer Wiederholung dieser Erfahrung abzuhalten. Die kriminellen Energien leben von einem geradezu kindischen, irrationalen Optimismus gegen jede Erfahrung.

Die Realitätsverweigerung kommt besonders eindringlich in der Anweisung eines Siemens-Managers zum Ausdruck, ihm keine schriftlichen Informationen zur Schmiergeld-Affäre mehr zukommen zu lassen. Nach dieser Anweisung lebt das Relativitätskartell der akademischen Physik seit 85 Jahren.

Der Realitätsverlust hängt eng zusammen mit der in manchen Skandalen ausdrücklich festgestellten „Erosion“ des Rechtsbewußtseins, was auf gut deutsch den Zustand der Rechtlosigkeit und der reinen Willkür der Akteure bedeutet. Wem es gelingt, erfolgreich sein eigenes Rechtsbewußtsein zu amputieren, der schafft damit eine gute Voraussetzung für den Realitätsverlust. In der Relativitäts-Katastrophe hat der „Reichskanzler der Physik“ seine Kumpane in den Allmachtswahn geführt, sie könnten allen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit diktieren, was als wirklich zu gelten hat, und dieses Diktat obendrein jeder Beurteilung durch Außenstehende entziehen. Damit hat er die Rechtlosigkeit aller kritischen Individuen in der wissenschaftlichen Diskussion verfügt.

Wenn die Skandale die Öffentlichkeit erreichen und öffentlich nach den Verantwortlichen gefragt wird, meldet sich niemand. Niemand will etwas gewußt oder gar angeordnet haben. Bei kleinen Kindern und noch bei Schuljungen ist dies bekanntlich die psychologisch erste und einzige Verteidigungsstrategie. Bei Erwachsenen darf man jedoch anscheinend keine Weiterentwicklung erwarten: die sogenannten Profis reagieren wie die kleinen Kinder. Damit werden die Skandale für die Öffentlichkeit erst richtig schön.

Die Aufklärung geht also nur mit Hilfe der Staatsanwälte und von Zeugen voran, die in Erwartung oder gegen die Zusage mildernder Umstände „auspacken“. Die Verantwortlichen verhalten sich wie die Berufsverbrecher und geben nur das zu, was man ihnen nachweisen kann. Erst wenn sie alles verloren geben müssen, machen die neuen Spitzenkräfte die Kehrtwende und fordern die bereits sattsam geläufige „brutalstmögliche“ Aufklärung. Sie schrecken vor keiner Klamotte zurück. Für die Relativitätskatastrophe hat unser Forschungsprojekt vorgesorgt und die „Zeugenaussagen“ in der Dokumentation schon gesammelt vorgelegt: es ist bereits „ausgepackt“.

Die Erkenntnisse 1 – 4 treffen auch für die Relativitätskatastrophe zu. Dagegen kann die Einschlägigkeit der fünften Erkenntnis noch nicht beurteilt werden, weil die Aufdeckung der Relativitäts-Katastrophe in der Öffentlichkeit erst noch abzuwarten bleibt. Die Lebenserfahrung spricht allerdings dafür, daß die Relativitäts-Machthaber wie die kleinen Kinder erst zwangsweise aus ihren Lebenslügen, ihrem Realitätsverlust und der absoluten Rechtsverweigerung herausgetrieben werden müssen.

(Zitatende)

Beste Grüße Ekkehard Friebe

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