Im vierdimensionalen Raum sollen die Orthogonalitätsbedingungen gelten
Zitat:
H: Mathematik / Fehler Nr. 6
Im vierdimensionalen Raum sollen die Orthogonalitätsbedingungen gelten
K. Pagels 1985 (S. 30) macht bei seiner Kritik der Ableitung der Lorentz-Transformationen durch Albert Einstein darauf aufmerksam, daß die Relativisten im vierdimensionalen (Minkowski-)Raum mit Orthogonalitätsbedingungen operieren; zitiert als Beispiel Kopff 1923 (S. 33), der fordert, die Zeitkoordinate „als imaginäre Zahl auf eine reelle Achse aufzutragen, die senkrecht zu den drei Raumachsen steht“. Pagels: „Protestieren muß die Mathematik aber, wenn bezüglich der ‚Vierdimensionalität‘ von (7) die Orthogonalitätsbedingungen von (8) gesetzt werden! Es ist prinzipiell immer möglich, mit einer 3+n-dimensionalen Geometrie zu argumentieren – aber es können für eine 3+n-dimensionale Geometrie niemals, absolut niemals, Orthogonalitätsbedingungen gelten!
Nur in der Euklidischen Geometrie gelten die Orthogonalitätsbedingungen – und eben daß die Orthogonalitätsbedingungen nur in der Euklidischen Geometrie gelten, das zeichnet die Euklidische Geometrie vor allen anderen möglichen Geometrien aus!“ Die Relativisten berufen sich stets, wenn sie Kritik abwehren wollen, auf die unvermeidliche Unanschaulichkeit ihrer Konstrukte und stellen dies sogar als Vorzug hin – bei der Herstellung ihrer Konstrukte arbeiten sie jedoch zur Begründung zwangsläufig immer mit Anschaulichkeiten, und zwar obendrein mit falschen wie z.B. der angeblichen „Orthogonalität in der vierdimensionalen Geometrie“ und den anderen falschen Anschaulichkeiten wie der „Minkowski-Welt“ als Raum und der „Weltlinie“ als Weg. Wer Physik in der realen Makrowelt treiben will, entrinnt der Anschaulichkeit nicht und muß aufpassen, daß er keinen Unsinn erzählt.
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Kopff, A.: Grundzüge der Einsteinschen Relativitätstheorie / 2. Aufl. Leipzig: Hirzel, 1923. – Einstein, Albert: Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie : mit 4 Abb. / 21. Aufl. 1969, Nachdr. Braunschweig usw.: Vieweg, 1984. 130 S. (Wissenschaftliche Taschenbücher. 59.) – Pagels, Kurt: Mathematische Kritik der Speziellen Relativitätstheorie / 2., verb. Aufl.. Oberwil b. Zug: Kugler, 1985. 112 S.
(Zitatende)
Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seite 106)
Siehe hierzu auch:
Pagels, Kurt: „Es geht nur ohne Einstein. Mathematisch-Physikalische Kritik der Relativitätstheorie“
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 28. Januar 2010
- Projekt G.O. Mueller
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