Vergleich der Relativitätskatastrophe mit anderen Skandalen
Es folgt eine weitere Leseprobe aus der Dokumentation
„Das Gedankenexperiment„ vom Mai 2009 von G. O. Mueller:
Zitat:
Vergleich der Relativitätskatastrophe mit anderen landesüblichen Skandalen
Um das Wesen der Relativitätskatastrophe unseren Zeitgenossen eindringlich vor Augen zu stellen und verstehbar zu machen, wollen wir die Katastrophe durch Vergleich mit einigen jüngsten in der Öffentlichkeit erörterten Skandalen näher charakterisieren. Manche Strukturen, ihr Funktionieren und die Dimensionen verschiedener Skandale und typische Entwicklungen bei ihrer Aufarbeitung in der Öffentlichkeit werden für den Fall der Relativitätskatastrophe interessante Parallelen und Erkenntnisse liefern.
Denken ist Vergleichen, Prüfen, Urteilen und Erwidern.
Die Publizistik unseres Landes verhängt gern Vergleichsverbote, um das unabhängige, selbständige Denken und seine unerwünschten Urteile zu verhindern.
Gegen diese Denkverbote verstoßen wir permanent, denn Vergleichen ist unsere Hauptbeschäftigung. Wir vergleichen grundsätzlich alles mit allem und prüfen alle Aspekte auf Unterschiede und Übereinstimmungen und bilden dann unser Urteil ohne Rücksichten auf Personen und Interessen.
Am liebsten vergleichen wir den sprichwörtlichen Elefanten mit der sprichwörtlichen Mücke. Unser Vergleich hat folgendes Ergebnis: beide haben einen Rüssel, aber die Zahl der Beine stimmt nicht überein, außerdem gibt es Unterschiede im Körpergewicht.
Die Medien-Machthaber fürchten Vergleiche wegen der eventuell festgestellten unangenehmen Gemeinsamkeiten: in unserem Beispiel wären es die Rüssel. Aus Angst vor den „Rüsseln“ wollen sie Vergleiche und damit das unabhängige Denken am liebsten verbieten lassen, wenigstens aber ihrem Publikum unerwünschte Vergleiche durch Propaganda so madig machen, daß sich keiner mehr traut.
Noch stärker als Vergleiche sind Verschwörungstheorien verpönt. Die Medien machen sie generell lächerlich, damit niemand mehr die Aufdeckung einer Verschwörung mitzuteilen wagt. Die bezahlten Schreiber in den Medien tun so, als ob es Verschwörungen noch nie gegeben hat, und weil unser toller aufgeklärter Rechtsstaat so etwas auch gar nicht mehr erlaubt, und weil sich alle Leute im Lande an Recht und Gesetz halten, stellen sie jeden Verschwörungshinweis an sich als lächerlich, dumm und unbegründet hin.
Allerdings befaßt sich unser Forschungsprojekt nicht mit Verschwörungstheorien, sondern nur mit Verschwörungspraxis und ihren Nachweisen. Die Theorien dazu überlassen wir anderen.
Dieselben Medien informieren uns aber gleichzeitig eifrig darüber, welche Tabus man nicht verletzen darf (das ist eine Verschwörung der Allgemeinheit gegen die Einzelnen) oder daß ein bestimmtes Tabu nicht mehr gilt (Beendigung einer Verschwörung), und daß der Mensch zum erfolgreichen Überleben in der modernen Gesellschaft sich Netzwerke aufbauen muß (Verschwörungen Einzelner gegen die Allgemeinheit). Bei Kartellen (banalen Verschwörungen ums Geld) gibt es erlaubte und unerlaubte: vom Erlauben und Verbieten ernährt sich ein ganzes Amt. Eine Verschwörung muß also nur erwünscht und erlaubt sein, dann wird sie geglaubt und sogar gefördert – allerdings öffentlich nicht so genannt.
Damit haben wir das Instrumentarium für eine Einordnung des Geschehens in der „theoretischen Physik“ in die aktuellen, gesellschaftlich relevanten Vorgänge in unserem Land bereitgestellt. Wir werden die Relativitätskatastrophe nun mit einigen aktuellen Skandalen vergleichen: mit den Kreditbetrügereien der professionellen Banker, mit der Abhöraffäre der Telekom, mit der Korruptionsaffäre bei Siemens und mit dem Regierungshandeln in der atomaren Endlagerstätte Asse.
Wir werden in gewohnter Weise die Übereinstimmungen und die Unterschiede feststellen und uns ein Urteil darüber bilden, in welcher Betrüger-Liga die Physiker spielen. Angesichts eines Erfolges von 85 Jahren Unterdrückung und Verleugnung der Kritik gehören sie wohl zu den besten ihrer Disziplin.
Alle im folgenden herangezogenen Sachverhalte durften lang und breit in unserer Presse berichtet werden, können daher als allgemein bekannt gelten und stellen keine Neuigkeiten mehr dar. Die Darstellung der Skandale begnügt sich im wesentlichen mit dem Sachstand von September 2008. Die weitere Entwicklung zwar in allen Fällen noch wunderschöne neue Blüten getrieben, die aber zur Problematik nichts beitragen.
(Zitatende)
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 24. Juni 2009
- Projekt G.O. Mueller
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