Third International Conference on Lie-Admissible Treatments of Irreversible Processes
Von der Santilli Foundation erhielt ich einen Hinweis auf folgende Konferenz:
Third International Conference on Lie-Admissible Treatments of Irreversible Processes (ICLATIP-3)
Dedicated to the memory of Prof. Hyo Chul Myung Kathmandu University, Dhulikhel, Nepal
December 30, 2010 – January 2, 2011, social events January 3 to 7, 2011, conference sessions
Organized by Kathmandu University, Dhulikhel, Nepal in partnership with
Nepal Mathematical Society, Nepal Physical Society, The R. M. Santilli Foundation
web site of the conference http://www.ku.edu.np/iclatip/
PARTICIPATION
Mathematicians, physicists, chemists, biologists, engineers and philosophers of science studying any aspect of irreversible processes are welcome to participate by sending the TITLE of their talk and a one page ABSTRACT.
G. O. Mueller empfiehlt bereits in seiner Dokumentation von 2004 folgendes Buch:
Santilli, Ruggero Maria (1984): Il grande grido: Ethical probe on Einstein’s followers in the U. S. A.: an insider’s view; a conspiracy in the U.S. Academic-Governmental Complex on Einstein’s relativities? / Ruggero Maria Santilli. 2. print., November 1984. – Newtonville, Mass.: Alpha Publ. 1984. 354 S. Im Einzelnen führt G. O. Mueller dazu aus (siehe Dokumentation von 2004, Kapitel 8, Seiten 1155 bis 1156):
Zitat:
Santilli ist als ausgebildeter Physiker 1967 von Italien in die USA eingewandert; er beschreibt seine Erfahrungen im dortigen Physik-Establishment. – Kap. 1: Hält Einsteins SRT nur innerhalb bestimmter Bedingungen für exakt gültig: „Einstein’s special relativity is exactly valid for particles which can be effectively approximated as being point-like while moving in empty space conceived as a homogeneous and isotropic medium“ (S. 5).
Hält Einsteins ART für falsch: „Einstein’s general theory of gravitation is intrinsically erroneous and incompatible with nature“ (S. 6). Fordert eine theoretische und experimentelle Untersuchung der Frage, ob und wie weit die SRT außerhalb der genannten Bedingungen gültig ist. Die in dieser Forderung enthaltene Kritik der SRT und die fundamentale Ablehnung der ART sind von dem amerikanischen Physik-Establishment unnachsichtig mit Entzug von Anstellung, Forschungsmitteln und Publikationsmöglichkeiten bestraft worden. Santilli formuliert deshalb seinen „Grande grido“ (Großen Schrei) nach Gerechtigkeit und einer Ethik der Wissenschaft: „It is the duty of every person to honor the memory of Albert Einstein as one of the single greatest contributors to human knowledge. But the lifting of Einstein’s ideas to the level of religious dogma, to be preserved indefinitely via the organized suppression of possible fundamental advances, would be a crime against humanity“ (S. 181). –
Kap. 2: Santilli schildert seine Erfahrungen in Harvard 1977-80 (S. 182-207), am Mass. Inst.of Technology (MIT) (S. 207-230), mit den U. S. National Laboratories (S. 231-244), mit den Zeitschriften der American Physical Society (S. 244 – 273) u.a. –
Begründet die Notwendigkeit, dieses Buch zu schreiben, mit den von Harvard ausgehenden Verfolgungsmaßnahmen in den übrigen USA und Europa: „Until the opposition by Coleman, Glashow, Weinberg and others against my dissident research remained contained at Harvard, I did carefully avoid any release of the information outside the Yard. The propagation of the opposition to outside peers in the U.S.A. and abroad (see the remaining presentation) indicated to me the possible initiation of a scientific obscurantism on Einstein’s ideas. The writing of this book was then rendered absolutely unavoidable“ (S. 206). –
Als Reaktion auf seine Ausgrenzung durch das Physik-Establishment von Harvard gründet Santilli 1977 die Zeitschrift „Hadronic journal“ (erscheint ab 1978), und nach Widerruf einer vom MIT bereits zugesagten Arbeitsmöglichkeit gründet er 1981 als eigenes Forschungsinstitut das „Institute for Basic Research“ (IBR), in einem Gebäude direkt neben der Harvard University gelegen. – Santillis Summe besteht im Vorwurf der Verschwörung: „… the task is now shifted to a much more serious subject: the conceivable existence of a conspiracy in U. S. physics perpetrated by vested, academic-financial-ethnic interests to prevent the experimental resolution of the validity or invalidity of Einstein’s special relativity in the physical reality“ (S. 233). –
Kap. 3: Santillis Vorschläge an die Öffentlichkeit, speziell seine „fellow taxpayers“, für organisatorische Maßnahmen und Reformen, um die Verhinderung des Fortschritts durch die Interessengruppen des Physik-Establishments aufzubrechen und die drohenden Fehlentwicklungen durch Unterdrückung missliebiger Forschungsziele zu korrigieren. – Alle Angaben zu Personen und Vorgängen entsprechen der Wirklichkeit; die erwähnten Dokumente hat Santilli jedoch separat abgedruckt in: Documentation of „Il grande grido“. Vol. 1-3. 1984. Eine begrenzte Auflage war geplant für 1985. ISBN 0-931753-01-7. Erschienen?
Santillis Buch ist ein Akt der Verzweiflung wie das 1972 erschienene Buch Herbert Dingles: Science at the crossroads. Wenn man die Linie solcher eindringlichen Appelle weiter zurückverfolgen will, so wären zu nennen: – 1981: Fiction stranger than truth; von N. Rudakov. – 1979: The Einstein myth and the Ives papers. – 1931 – Hundert Autoren gegen Einstein. – 1924 (oder 25?): Offene Briefe an Albert Einstein u. Max v. Laue über die gedanklichen Grundlagen der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie; von O. Kraus. – 1924: Die Massensuggestion der Relativitätstheorie; von E. Gehrcke. –
Santillis „Großer Schrei“ nach Gerechtigkeit und einer Ethik für die Wissenschaft ist durch seine persönlichen Erfahrungen veranlaßt, argumentiert jedoch grundsätzlich im Interesse der Allgemeinheit der „fellow taxpayer“, weil er nicht nur eine minimale Objektivität in der Verwendung von Steuergeldern fordert, sondern die schwerwiegende Gefahr von Unterlassungen sieht, hierin völlig mit Dingles Position übereinstimmend. –
Hält das Physik-Establishment einer Selbstkorrektur nicht für fähig, weshalb er nur noch vom Steuerzahler ein Eingreifen erhoffen kann.
(Zitatende)
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 7. August 2010
- Projekt G.O. Mueller
- Kommentare (0)