Prof. Dr. Peter Janich: „Wissenschaft mit Selbsterhaltungstrieb“
Nachstehend bringe ich Auszüge aus einem Artikel von Prof. Dr. Peter Janich in der Süddeutschen Zeitung vom 4./5. September 2010.
Zitat:
Wissenschaft mit Selbsterhaltungstrieb
Hätte Einstein mit seinen revolutionären Thesen heute Erfolg?
Die Naturwissenschaften sind selbst zur Unterstützungsorganisation des Mainstreams geworden, ja zur „Kirche“, wie Ernst Mach einmal beklagt hatte […]. Ein „Ketzer“ hat heute im System der Drittmittelbeschaffung, der impact-Faktoren und review-Zeitschriften keine Chance zur Forschung. Zwei fiktive Fragen: Welche Möglichkeiten hätte Albert Einstein heute, eine Revision lieb gewordener Prinzipien anzustoßen? Und wo sollte sich ein Physiker hinwenden, der in den Prämissen des superteueren LHC-Beschleunigers einen prinzipiellen Fehler entdeckt hat – ja, hätte überhaupt irgendjemand die geringste Chance, durch Forschung den Nachweis zu betreiben, dass dieses Großprojekt unsinnig sei? […]
(Zitatende)
Siehe hierzu auch:
http://www.uni-marburg.de/fb03/philosophie/institut/emeritierte_professoren/Janich
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 6. Januar 2011
- Deutschsprachige Kritik der Relativitätstheorie
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