Kontraktion und Dilatation sind physikalisch identisch
Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
„Der gigantische Betrug mit Einstein„ von Gotthard Barth.
Zitat:
Kontraktion und Dilatation sind physikalisch identisch
Die Lichtgeschwindigkeit c, der Quotient aus Weg des Lichtes durch Laufzeit des Lichtes, kann offensichtlich nur dann konstant bleiben, wenn die Lichtwege im Zähler des Bruches ganz genau so transformiert werden wie die Laufzeiten im Nenner. Nach der üblichen Terminologie gewinnt man allerdings einen ganz anderen Eindruck: Die Lichtwege werden kontrahiert, also verkleinert; die Laufzeiten aber sollen dilatiert, gedehnt, vergrößert werden. Die Namengebung Kontraktion und Dilatation zeigt wieder klar, daß die mathematischen Physiker über physikalische Vorgänge, die sie rechnen, nie nachdenken.
Wie schon der Philosoph O. Kraus, Einsteins Kollege an der Universität in Prag, vor allem aber W. Müller, Nachfolger von Sommerfeld in München, ganz klar sahen, kann die Lorentztransformation nicht die physikalische Wirklichkeit verändern, sondern nur die Maßeinheiten, und dies nur auf dem Papier, in der Rechnung der Theoretiker. Bei den Längen werden die Maßzahlen kontrahiert. Aus 10 km werden z.B. 5 km. Dies geschieht mathematisch formal durch die Lorentztransformation. Physikalisch müßte man an die Länge von 10 km einen gedehnten, dilatierten Einheitsmaßstab von 2 km Länge anlegen. Diese relativistische Einheit von 2 km Länge nennen wir wieder eine relativistische „1km-Längeneinheit“. Noch einmal: Die Maßzahl der gegebenen Länge von 10 km wird kontrahiert, in unserem Fall halbiert. Die Längeneinheit wird dilatiert, in unserem Fall auf das Doppelte gedehnt.
Da der Quotient Weg durch Zeit konstant bleiben soll, muß bei den Zeiten genau das Gleiche geschehen: Die Maßzahlen der Zeiten werden kontrahiert, verkleinert, die Zeiteinheiten werden dilatiert, vergrößert, bis ins Unendliche. Mit Erreichen der Lichtgeschwindigkeit wird die Zeiteinheit unendlich groß. Einsteins Uhren bleiben stehen. Die Zahl der verflossenen Zeiteinheiten ist daher gleich null. Die physikalische Zeit bleibt von solchen dilettantischen Phantasien unberührt.
Wählen wir als Beispiel 10 Sekunden, was drei Millionen Kilometer Lichtweg entspricht. Nach der relativistischen Zeittransformation wird bei entsprechender Geschwindigkeit des Beobachters dieser Lichtweg in 5 Sekunden zurückgelegt. Die Maßzahl 10 der Laufzeit des Lichtsignals über 3 000 000 km wurde halbiert, kontrahiert, die Zeiteinheit zur Messung der Laufzeit wurde verdoppelt, dilatiert. Mit einer um die Hälfte langsamer gehenden Uhr „messen“ die Relativisten statt der 10 Sekunden (mit richtig gehender Uhr) nur 5 dilatierte Sekunden. Einsteins Uhren gehen falsch.
Daß die Einsteingläubigen über diese Zusammenhänge nie zu Klarheit kamen, ist verständlich. Sie denken nicht, sie glauben tapfer. Aber auch bei Kritikern lese ich immer wieder die vordergründige Auffassung, daß Kontraktion und Dilatation zueinander konträr sind. Auch Kritiker lernen nur von der Obrigkeit.
Jede physikalische Maßgröße besteht aus zwei Teilen, aus dem Produkt einer Maßzahl und einer Maßeinheit: 5•1m. Soll diese Maßgröße verändert werden, so können wir entweder die Maßzahl verändern: 3•1m; oder wir verändern die Maßeinheit: 5•1km. Nur aus einer undurchdachten Anschaulichkeit sehen die Einsteinleute bei den Längen die Kontraktion der Maßzahl, bei den Zeiten aber die Dilatation der Maßeinheit.
(Zitatende)
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Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 9. September 2009
- Deutschsprachige Kritik der Relativitätstheorie
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