In der SRT sollen bei gleichen Bewegungsverhältnissen Längen kontrahiert und Zeiten dilatiert werden
Nachstehend folgt eine weitere Fortsetzung des Abschnittes Mathematik aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller. In diesem Abschnitt werden grundlegende Fehler der Mathematik zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT) aufgezeigt.
Zitat:
H: Mathematik / Fehler Nr. 4
In der SRT sollen bei gleichen Bewegungsverhältnissen Längen kontrahiert und Zeiten dilatiert werden
Pagels 1985 (S. 40 – 45) weist darauf hin, daß „dem Prinzip der absoluten Konstanz der Geschwindigkeit c … nur mit kovarianten Dimensionen entsprochen werden“ kann. Kovarianz aller Dimensionen bedeutet eine Kontraktion oder Dilatation sowohl für die Länge als auch für die Zeit: nur unter diesen Bedingungen kann der Quotient [Weg pro Zeit], der die Geschwindigkeit angibt, konstant bleiben; werden der Weg kontrahiert (verkürzt) und die Zeit dilatiert (verlängert), so verändert sich der Wert des Quotienten, im Widerspruch zum verkündeten Prinzip.
Pagels rührt damit an einen weiteren Schwachpunkt der Theorie: während man beim starren Körper und dem starren Meßstab eine eindeutige Vorstellung hat, was „kürzer“ und was „länger“ bedeuten soll, kann man bei der Zeitvorstellung schwer unterscheiden zwischen dem Gegenstand (Zeit) und seiner Maßeinheit (Uhr); es muß klar sein, ob sich angeblich die Zeit in ihrem Verlauf oder Ablauf verändert oder nur die Maßeinheit, repräsentiert durch die Einheitenanzeige der Uhr.
Daraus wird auch sofort verständlich, warum allein irgendwelche Vorgänge in der Natur keine Uhren sein können: weil man bei ihnen zwischen dem gemessenen Gegenstand und der Maßeinheit überhaupt nicht unterscheiden kann, viel mehr soll in diesen angeblichen „Uhren“ der Gegenstand immer zugleich die Maßeinheit sein. Die Uhr ist ein vom Menschen geschaffenes Instrument, ein Kunstprodukt, und gibt eine Norm vor: ohne eine Norm kann nirgends gemessen werden; nur die Relativisten wollen die Zeit ohne eindeutige Normvorgabe bestimmen.
Pagels Beharren auf gleichartiger Veränderung von Weg und Zeit, damit der Quotient als Geschwindigkeit des Lichts als konstant gemessen erhalten bleibt, zeigt die völlige Unbedarftheit der Theorie in diesem Punkt.
Mit seinem Kritikpunkt macht Pagels auf die Konsequenz aufmerksam, daß eine angebliche Kontraktion von Längen und Dilatation von Zeiten nicht nur für die starren Maßstäbe und Uhren gelten können, sondern für alle Vorgänge im Beobachtungsraum, also auch für die Lichtfortpflanzung. Ein Lichtstrahl, der parallel am starren Stab entlangläuft, würde für seine Geschwindigkeit einen veränderten Quotienten erhalten, nämlich einen „kürzeren Weg“ pro „gedehnter Zeit“, was eine Verringerung (!) der Lichtgeschwindigkeit bedeutet. Nur bei „kürzerem Weg“ pro „verkürzter Zeit“ – und zwar mit demselben Verkürzungsfaktor für beide Werte (!) – könnte der Quotient (die Geschwindigkeit) unverändert bleiben.
Die unermüdlichen Rechnungen der Relativisten haben die Frage der angeblichen Veränderung der konkret anzuwendenden Maßeinheiten und die danach anzustellenden Berechnungen der angeblich absolut konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht behandelt: die Relativisten rechnen eifrig vor, um wie viele Jahre jünger der reisende Zwilling zurückkehrt, die zentrale angebliche Konstante ihrer Theorie aber können sie mathematisch nicht vorführen. Der Grund: die Bedeutung einer „Verlängerung der Zeit“ hängt davon ab, ob sich die „Materie“ Zeit ändert oder ihre Maßeinheit, und was eine physikalische und eine mathematische Interpretation für Folgen haben. Der Begriff der „Verlängerung der Zeit“ enthält einen Bezug auf die Ausgangsgröße, die „unverlängerte Zeit“: anders als bei starrem Stab und der aufgezeichneten Maßeinheit kann man bei der Zeit zwischen „Materie“ und ihrer „Maßeinheit“ nicht konkret trennen: in diesem Nebel herumstochern entbindet nicht von der Beantwortung der Frage, ob sich der Gegenstand (die Zeit) oder die zugeordnete Einheit ändert und wie dabei die angebliche Konstante Lichtgeschwindigkeit (ein Quotient) konstant bleibt. Pagels hat die Antwort angemahnt, und natürlich haben die Relativisten nicht liefern können.
—————————————–
Pagels, Kurt: Mathematische Kritik der Speziellen Relativitätstheorie /
2., verb. Aufl.. Oberwil b. Zug: Kugler, 1985. 112 S.
(Zitatende)
Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seite 104 bis 105).
Siehe hierzu auch:
Pagels, Kurt: „Es geht nur ohne Einstein. Mathematisch-Physikalische Kritik der Relativitätstheorie“
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 26. Januar 2010
- Projekt G.O. Mueller
- Kommentare deaktiviert für In der SRT sollen bei gleichen Bewegungsverhältnissen Längen kontrahiert und Zeiten dilatiert werden