In beiden Relativitätstheorien Albert Einsteins werden entscheidende Unterschiede (Grenzen) behauptet, ohne die physikalischen Bedingungen der Grenzübergänge zu erörtern

Es folgt jetzt Fehler Nr. 8 zur Methodik  der „wissenschaftlichen“ Behandlung der beiden Relativitätstheorien aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.

Zitat:

Q: Methodik / Fehler Nr. 8
In beiden Relativitätstheorien Albert Einsteins werden entscheidende Unterschiede (Grenzen) behauptet, ohne die physikalischen Bedingungen der Grenzübergänge zu erörtern

Zu den von Albert Einstein behaupteten grundlegenden Unterschieden gehören unter anderem:
(1) absolute Gleichzeitigkeit für direkt benachbarte Vorgänge, keine Gleichzeitigkeit für voneinander entfernte Vorgänge;
(2) angeblich ruhende Räume und angeblich bewegte Räume;
(3) geradlinig-gleichförmige Bewegung und ungleichförmige Bewegung (krummlinig und/oder beschleunigt);
(4) ein beliebiges Inertialsystem und ein als relativ dazu bewegt beurteiltes Inertialsystem;
(5) Koordinatensysteme und Körper (ponderable Körper);
(6) Lichtgeschwindigkeit und Überlichtgeschwindigkeit
(7) der dreidimensionale Raum unserer Erfahrung und die fiktive vierdimensionale Raumzeit Minkowskis.

In allen Fällen wird ein grundlegender Unterschied behauptet; es fehlt jedoch merkwürdigerweise meistens völlig eine Erörterung, wo und wie der physikalische Übergang zwischen den unterschiedenen Gegenständen, Zuständen oder Geometrie-Dimensionen erfolgt und welche physikalischen Wirkungen dabei auftreten.

Die übrige Physik kommt ohne derartige Überlegungen gar nicht aus. Ohne eine befriedigende, plausible Darstellung der physikalischen Übergänge haben die behaupteten grundlegenden Unterschiede ebenso grundlegende Fehler: entweder sie existieren überhaupt nicht oder aber anders und mit anderen Konsequenzen als behauptet.

Daß das Fehlen der Grenzbedingungen direkt zu Theoriefehlern führt, soll nur an einem Beispiel illustriert werden: Albert Einstein (AE 1905) arbeitet mit Inertialsystemen, die verschiedene Geschwindigkeiten und ebenso Ruhelagen zueinander haben sollen; dabei vergißt er offensichtlich, daß die Übergänge nur durch Beschleunigen und Abbremsen herzustellen sind, wie z.B. im Falle seiner Deduktion der relativen Gleichzeitigkeit (S. 892 – 897), wo er eine anfängliche Synchronisierung behauptet zwischen Uhren von zwei relativ bewegten Systemen: er entscheidet sich weder für die Möglichkeit der Synchronisierung bei relativer Ruhelage (dann müßte er erklären, wie nach der Beschleunigung auf relative Geschwindigkeit die Synchronisierung noch gelten soll) noch für die Möglichkeit der Synchronisierung im Bewegungszustand (weil er sich gerade anschickt, deren Unmöglichkeit zu beweisen). Er kann die Voraussetzungen seines Modells gar nicht physikalisch einwandfrei entwickeln.

Für zwei Fehler sind die Probleme der Grenzübergänge detailliert behandelt worden: Fehler E 7 (Realisierung von Inertialsystemen); Fehler G 4 (Minkowskis Vielzahl von Räumen).
AE 1905.

(Zitatende)  

Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seiten 153 bis 154, sowie Seiten 82 bis 83 zu Fehler E 7 und Seiten 96 bis 97 zu Fehler G 4). 

Beste Grüße Ekkehard Friebe