Im Raum der SRT und im Raum der ART sollen verschiedene Geometrien gelten (SRT: ebene Geometrie; ART: Krümmungsgeometrie)

Es folgt eine weitere Fortsetzung des Abschnittes Mathematik aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller. In diesem Abschnitt werden grundlegende Fehler der Mathematik zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT) aufgezeigt.

Zitat:

H: Mathematik / Fehler Nr. 7
Im Raum der SRT und im Raum der ART sollen verschiedene Geometrien gelten (SRT: ebene Geometrie; ART: Krümmungsgeometrie)

Da der Relativistik für ihre zwei verschiedenen Geometrien nur ein einziger physikalischer Erfahrungsraum zur Verfügung steht, muß sich der Relativistik-Autor vor jeder seiner Äußerungen verbindlich festlegen, mit welcher Geometrie er aktuell arbeiten will. Er hat durchaus die Wahl und er macht, wenn er beide Theorien vertritt, auch Gebrauch davon: deshalb darf er – aufgrund seiner eigenen Praxis – nicht behaupten, im Raume gelte nur eine bestimmte Geometrie, die die charakteristischen Eigenschaften des Raumes ausdrücken soll.

Wenn man die Behauptung der alternativen Geltung von zwei verschiedenen Geometrien, die auch Eigenschaften des Raumes ausdrücken sollen, ernst nimmt, würde der Relativist mit dem (zulässigen) Wechsel von einer Geometrie zur anderen die Eigenschaften des Raumes (unzulässigerweise) verändern: systematisch gesehen ein Fall der Magie und Esoterik (denn woher soll der Raum wissen, was ein Relativist gerade über ihn annimmt? und wie sollte sich der Raum verhalten, wenn zwei Relativisten gleichzeitig verschiedene Geometrien für ihn annehmen?), erkenntnistheoretisch betrachtet ein klarer Fall von Überschätzung der eigenen Möglichkeiten, vulgo Größenwahn.

Die Relativisten sehen in der Behauptung von zwei einander ausschließenden Geometrien anscheinend überhaupt keine Probleme, weil sie glauben, Übergänge zwischen den beiden Geometrien konstruieren zu können. Sie behaupten aber Übergänge aber nur in den beobachteten Phänomenen wie z. B. Variationen der Lichtgeschwindigkeit oder Veränderungen in den Stärken der Gravitationskräfte, können jedoch nicht zeigen, wie ihre beiden grundverschiedenen Geometrien gleichzeitig nebeneinander existieren und sich physikalisch (!) verbinden sollen, und was beim Übergang von einer Geometrie zur anderen physikalisch (!) geschieht. Dabei müßten sie zeigen, daß sich je nach Annahme der Geometrie die Wirklichkeit verändert.

(Zitatende)

Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seiten 106 bis 107).

Beste Grüße Ekkehard Friebe