Fast ausnahmslos behaupten alle Autoren der Relativistik, ohne die SRT von Albert Einstein könnte man keine Atombomben bauen, keine Atomkraftwerke und keine Teilchenbeschleuniger betreiben: dort würde die Theorie täglich tausendfach bewiesen

Aus dem Abschnitt Darstellungen zur Relativitätstheorie aus Kapitel 2, Fehler-Katalog  der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller bringe ich jetzt den Fehler Nr. 4. 

Zitat:

S: Darstellungen / Fehler Nr. 4
Fast ausnahmslos behaupten alle Autoren der Relativistik, ohne die SRT von Albert Einstein könnte man keine Atombomben bauen, keine Atomkraftwerke und keine Teilchenbeschleuniger betreiben: dort würde die Theorie täglich tausendfach bewiesen

Alle diese Behauptungen sind nur die Anwendung des Fehlers über die Masse-Energie-Beziehung E = mc² und haben nur den durchsichtigen Zweck, Eindruck zu schinden beim schlecht informierten Fachpublikum und in der völlig uninformierten Öffentlichkeit, reines Imponiergehabe also, an dem kein wahres Wort ist, vgl. Fehler K 1, K 2: vor der SRT von anderen Forschern gefunden, nichts Relativistisches, auch keine Umwandlung von Masse in Energie, sondern aus dem Atomkern freigesetzte Kräfte – und das Schrecklichste von allem: nicht einmal eine Entdeckung Albert Einsteins. So steht es um die Welt-Formel, täglich tausendfach bewiesen.

Kant nannte derartiges in seiner Philosophensprache eine Subreption; in Alltagsdeutsch: eine Erschleichung. Sie geht nicht zu Lasten Albert Einsteins: er hat in der SRT nie eine Atomkraftnutzung vorausgesagt. Selbst Rutherford hat bis 1935 nie daran geglaubt.

Hier haben die Anhänger der Relativistik aber konsequent weitergedacht: alles Spektakuläre muß von Albert Einstein sein – von wem denn sonst? Und: Hat nicht Albert Einstein den Brief an den amerikanischen Präsidenten geschrieben und den Bau der Atombombe gefordert? Haben wir es nicht erlebt, die Bilder gesehen, von Hiroshima und Nagasaki, die mehr sagen als tausend Worte?

Endlich begründet man Physik mit der politischen Geschichte: Polit-Physik. Und das Ereignis einer angeblich physikalischen Theorie „SRT“ wird unmerklich zum Event der reinen Wissenschafts­geschichte, dort nur noch Beiwerk zur Feier des Jahrhundertgenies, unseres neuen Kopernikus-Galilei-Newton. Ganz konsequent weitergedacht, könnten die Relativisten hier eine endgültige, wirklich letzte Begründung der SRT verankern: die Spezielle Relativitätstheorie muß wahr sein, weil sie von Albert Einstein aufgestellt worden ist.

Die Relativisten trauen sich noch nicht, es direkt auszusprechen, aber ihre Darstellungen arbeiten bereits unterschwellig mit dieser letzten aller Begründungen. Das breite Publikum hätte auch nichts dagegen, wenn es ausgesprochen würde: wer wollte die Existenz von Atombomben und Atomkraftwerken bezweifeln? Man fährt ja gelegentlich an ihnen vorbei, an den Atomkraftwerken. Ihr Erfinder muß tatsächlich ein großer Mann gewesen sein.

Auch für die Zeitdilatation wird die tausendfache Bestätigung gern behauptet, z.B.: L. Marder 1979 (Reisen durch die Raum-Zeit) im Vorwort: „Da nun das Phänomen der Zeitdilatation alltäglich (zumindest in den Laboratorien) wurde …“ Vgl. hierzu die Fehler D 6, D 7, D 8.

(Zitatende)  

Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seiten 165 bis 166).

Beste Grüße Ekkehard Friebe

Kommentare

  1. Gerhard Kemme 26. März 2010 (21:02 Uhr)

    Die Formel für die Kinetische Energie ist W_kin=0,5*m*v², sie hat somit eine gewisse Ähnlichkeit mit der berühmten Formel von Albert Einstein, die als E=m*c² bekannt geworden ist. Somit wird mancher vorschnell die Aussage machen wollen, dass ein höherer Energieaufwand dann nach m=E/c² auch eine Massenzunahme zur Folge hätte. Begründet wird dies dann mit dem Verhalten von Teilchen in Ringbeschleunigern, d.h. es muss immer mehr elektrische Energie hinein gesteckt werden, um die Teilchen weiter zu beschleunigen. Und dieses Verhalten wird so gedeutet, dass eine größere Masse auch mehr Beschleunigungsarbeit erfordert. Was dabei allerdings fehlt, ist eine Betrachtung des Widerstandes durch einen Fahrtwind, der bei Lichtgeschwindigkeit selbst in einem fast vollständigen Vakuum auftreten würde. Das Selbstverständliche aus der Kfz-Technik wird also nicht gemacht, dass man den Energieaufwand für Beschleunigung in Abhängigkeit von Masse UND Luftwiderstand, bzw. Widerstand des Mediums, rechnen würde.

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