Dr. Wolfgang Herrig: Briefe aus meiner Mühle
Als Ergänzung zu den von der Forschungsgruppe G. O. Mueller in dem Beitrag
aufgezeigten Mängeln der Elektrodynamik von Maxwell bringen wir nachstehend einen weiteren Beitrag zu dieser Thematik aus dem Blog von Jocelyne Lopez vom 14. Januar 2010:
Dr. Wolfgang Herrig: Briefe aus meiner Mühle
Zitat:
Erfreulich und konstruktiv für die öffentliche Debatte um die moderne Physik finde ich die Reihe Briefe aus meiner Mühle von Dr. Wolfgang Herrig in ChronoLogs von Spektrum der Wissenschaft, wo auch echte kritische Ansätze u. a. über die Relativitätstheorie zu finden sind – Eine kostbare Seltenheit beim Verlag Spektrum der Wissenschaft, der als etabliertes Mainstream-Medium keine Zeile über die Kritik der Relativitätstheorie bis jetzt veröffentlicht hat und seit Jahrzehnten einzig die gleichgeschalteten Lehrmeinungen produziert und reproduziert.
(Zitatende)
Nachstehend eine weitere Leseprobe mit kritischen Gedanken von Dr. Wolfgang Herrig aus dem „12. Brief aus meiner Mühle“:
Zitat:
Die Stars aus dem Nichts. 12. Brief aus meiner Mühle (Teil 5)
Freitag, 13. November 2009, von Wolfgang Herrig
Leider stand Maxwells ätherisches Basislager bei näherem Hinsehen nicht auf derart gesichertem Gelände, wie viele hofften. Zwar ergab sich aus seinen Gleichungssystemen, dass ein veränderliches magnetisches Feld ein elektrisches Wirbelfeld erzeugt, aber das umgekehrte war nicht der Fall. Nur ein in einem Leiter fließender Strom vermochte ein magnetisches Feld hervorzubringen. Maxwell gefiel diese fehlende Symmetrie überhaupt nicht, denn sie machte sein Gleichungssystem „hässlich“ wie ein windschiefes Zelt. Also richtete er die Behausung, indem er kurzerhand postulierte, dass auch ein veränderliches elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugen könne. Den dazu gehörigen virtuellen Stromfluss durch den Raum nannte Maxwell Verschiebungsstrom:
IV = ?o ? (?E/?t) dF
Die Formel ist mathematische Kurzschrift für: „Durch den Raum fließt ein „Strom“ IV, der um so stärker ist, je schneller sich ein elektrisches Feld E ändert und je mehr Durchtrittsfläche F er hat. ?o ist eine „so-ist-es-nun-einmal“ Eigenschaft des Vakuums“. Für Maxwell ergaben sich hieraus keinerlei gedankliche Schwierigkeiten. Warum sollte der Äther nicht einen Strom leiten? Es war doch denkbar, dass es im Äther zu Ladungstrennungen kam und ätherische positive und negative Ionen den Stromtransport besorgten. (Das Elektron war damals noch nicht entdeckt). Als Einstein nun das Denkgerüst des Äthers herausriss, stand man da mit einem Stromfluss im Nichts, zumindest aber im leeren Raum. Manche fühlten sich nicht ganz wohl bei dem Gedanken. Das war doch irgendwie unmöglich.
(Zitatende)
Und in der Tat, es ist unmöglich. Zwar steht in fast allen einschlägigen Lehrbüchern, daß der Verschiebungsstom (englisch: Displacement Current) mit den von Maxwell postulierten Eigenschaften experimentell bestätigt sei. Aber diese Aussage beruht auf einer Fehlinterpretation. Erst durch die sehr umfangreichen Untersuchungen von Ivor Catt ist dieser Irrtum richtig gestellt worden, siehe:
„The history of displacement current“
und:
„Die Catt-Frage (The Catt Question)“
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 19. Januar 2010
- Deutschsprachige Kritik der Relativitätstheorie
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