Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter
Nachstehend bringe ich einen Beitrag vom 22. Februar 2010 aus dem Blog von Jocelyne Lopez.
Zitat:
Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter
Ich komme auf Aussagen aus dem Kapitel 9 der Forschungsgruppe G.O. Mueller Das Gedankenexperiment zurück:
Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt. Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.
Testen wir also die Verantwortung an einem Einzelnen, zum Beispiel an Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Mann ist Physiker und Beamter. –
1. Als Beamter hat er einen Amtseid abgegeben, die Bestimmungen des Grundgesetzes im Interesse der Allgemeinheit zu respektieren, u.a. im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit (siehe z.B. hier). Er ist ein Staatsdiener und wird von den Steuerzahlern bezahlt. –
2. Er ist seit 2002 Herausgeber und Mitglied des Lenkungsausschußes „Welt-der-Physik“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ihm wurden also langjährig wichtige Lenkungsfunktionen in der akademischen Physik im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit anvertraut.–
3. 2006 wurde er von der Bundesministerin Dr. Annette Schavan beauftragt, die Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Rahmen einer umfangreichen und einmaligen Dokumentation über 95 Jahre weltweite fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bearbeiten, sowie auch Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker zu prüfen.–
4. Diese Anfrage lässt er fachlich nicht prüfen, sondern teilt lediglich mit, dass andere Beamten für die fachliche Prüfung zuständig seien (Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam) und dass man sich bitte an sie zu wenden hat.
NB: Ein Mitarbeiter des genannten Albert Einstein Instituts in Potsdam, Dr. Markus Pössel, teilte mir allerdings einige Zeit später mit, dass er kein Interesse an die Untersuchung der Dokumentation von G.O. Mueller habe, da er sich persönlich schon vor längerer Zeit mit dem historischen und fachlichen Aspekt der Kritik der Relativitätstheorie auseinandersgesetzt habe – was das auch immer bedeuten mag, siehe hier.–
5. Die Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker lässt Prof. Dr. Jürgen Richter auch nicht prüfen, sondern behauptet lediglich, es gäbe keine Unterdrückung und keine Diskriminierung, da die Dokumentation im Internet privat veröffentlicht wurde und von daher eine ausreichende Verbreitung in der Öffentlichkeit vorweisen kann.
Siehe: Stellungnahme von Frau Dr. Annette Schavan zu den gravierenden gesellschaftlichen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie.–
6. Nachdem ein fachlich zuständiger Beamter vom Albert Einstein Institut (Dr. Markus Pössel) 2008 bestätigte, dass die relativistischen Effekte physikalisch nicht existieren, wurde Prof. Dr. Jürgen Richter 2009 erneut zur Stellungnahme gebeten, warum im öffentlichen Bildungssystem einer Generation nach der Andere Effekte als real gelehrt werden (z.B. Zwillingsparadoxon), die nicht real existieren und dadurch die Schüler und Studenten irregeführt werden. Er wurde gefragt, was das Bundesministerium für Bildung und Forschung gedenkt zu unternehmen, damit diese falsche Auslegung der Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungs-system korrigiert wird.
Prof. Dr. Jürgen Richter schweigt.
Meine Frage:
Hat sich der Physiker, Beamter und Herausgeber des Lenkungsausschußes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Prof. Dr. Jürgen Richter im Sinne seines Amtes, im Sinne der Gesetzgebung, im Interesse der heranwachsenden Generationen und der Allgemeinheit, im Interesse der Grundrechte von Bürgern, sprich im Sinne seiner Verantwortung verhalten?
Für mich gibt es eine ganz klare Antwort: Nein.
(Jocelyne Lopez)
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Comments
Februar 25th, 2010 | 09:00
[…] Die Bundestagsabgeordnete Dr. Annette Schavan ist jedoch ihrer Verantwortung als Bundesministerin für Bildung und Forschung nicht nachgegangen, weil der von ihr beauftragte Mitarbeiter zwar das Gehalt weggeschleppt, jedoch die Verantwortung liegen gelassen hat, siehe Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter. […]
Februar 27th, 2010 | 08:02
[…] in diesem Fall lässt er seine Verantwortung einfach […]
März 2nd, 2010 | 07:49
[…] Verhalten von Prof. Dr. Jürgen Richter von Bundesministerium für Bildung und Forschung ist z.B. in meinen Augen ein Beispiel dafür, wie […]
(Zitatende)
Beste Grüße Ekkehard Friebe
Im Moment läuft der Kundus-Untersuchungsausschuss und es wird vorgeführt, was mit Wehrbeauftragten, Staatsräten und obersten „Beamten“, d.h. Generälen, passiert, wenn irgendetwas dem obersten Dienstherr nicht passt. Da heißt es nur noch: „Raus – und Tür von draußen zu machen!“ Nur eine kleine schlichte Frage an den obersten Dienstherrn – und die Entlassung ist da. Selber war ich zumindest 9,5 Jahre „Beamter“ und kann aus dieser Zeit eigentlich nur sagen, dass es nach engen Vorschriften, Konzepten und Anweisungen geht. Beamte sind der Apparat und nichts anderes. Wichtig ist sicherlich, dass Anspruch und Position dadurch gehalten werden, dass die Forderungen öffentlich gestellt werden – dies hält die Situation geöffnet, doch einen Durchbruch wird es vermutlich in naher Zukunft nicht bringen. Wie war das eigentlich damals bei Galileo Galilei – wieso rückten die Herrschenden vom geozentrischen Weltbild ab, so dass sich das heliozentrische durchsetzen konnte?