Die Trägheitswirkungen im abgebremsten Zug (Durcheinanderfallen frei beweglicher Gegenstände) sollen nach Albert Einstein durch das Gravitationsfeld der Fixsterne erklärt werden
Es folgt Fehler Nr. 7 zur Methodik der „wissenschaftlichen“ Behandlung der Speziellen Relativitätstheorie (SRT)
aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller.
Zitat:
Q: Methodik / Fehler Nr. 7
Die Trägheitswirkungen im abgebremsten Zug (Durcheinanderfallen frei beweglicher Gegenstände) sollen nach Albert Einstein durch das Gravitationsfeld der Fixsterne erklärt werden
Die ART behauptet die Relativität (Gleichwertigkeit, Äquivalenz) auch beschleunigter Bewegungen. Philipp Lenard wählt zur Widerlegung als Beispiel für eine beschleunigte Bewegung einen plötzlich abgebremsten (negativ beschleunigten) Zug: nach der ART sollen die Bewegung des Zuges und die relative Bewegung der Erde gleichwertig sein, es soll nicht unterschieden werden können, ob der Zug oder die Erde abgebremst worden ist.
Die Kritiker bestreiten die Relativität (Gleichwertigkeit) der Bewegungen von Zug und Erde, weil die physikalische Erfahrung lehrt, daß nur im Zug die nichtbefestigten Gegenstände unter Trägheitswirkungen durcheinander fliegen, während auf der Erde keine Trägheitswirkungen auftreten und ein Kirchturm neben dem Bahndamm stehen bleibt: wäre anstatt des Zuges plötzlich die Erde abgebremst worden, müßten auf der (nach Osten drehenden) Erde alle nicht ortsfesten Gegenstände in östlicher Richtung durcheinander fliegen und der Kirchturm bei hinreichend großer Negativ-Beschleunigung in östlicher Richtung umfallen. Da bei Abbremsung des Zuges die Trägheitskräfte nur im Zug auftreten und nicht auf der Erde, kann man an den Trägheitswirkungen sowohl die abgebremste als auch eine beschleunigte Bewegung erkennen, folglich sind beschleunigte Bewegungen absolut und nicht gleichwertig mit den relativen Bewegungen der Umgebung.
Auf dieses diskutierte Szenario bezieht sich Philipp Lenard 1920 in der Diskussion in Bad Nauheim und richtet an Albert Einstein die Frage (S. 666): „Wie kommt es, daß es nach der Relativitätstheorie nicht unterscheidbar sein soll, ob im Falle des gebremsten Eisenbahnzuges der Zug gebremst oder die umgebende Welt gebremst wird?“ Albert Einstein hat 1920 in Bad Nauheim darauf geantwortet (S. 666): „Es ist sicher, daß wir relativ zum Zug Wirkungen beobachten und wenn wir wollen, diese als Trägheitswirkungen deuten können. Die Relativitätstheorie kann sie ebenso gut als Wirkungen eines Gravitationsfeldes deuten. […] Das relativ zum gebremsten Zug herrschende Gravitationsfeld entspricht einer Induktionswirkung, die durch die entfernten Massen hervorgerufen wird.“ Lenard entgegnet (S. 666), „die hinzugedachten Gravitationsfelder müssen Vorgängen entsprechen und diese Vorgänge haben sich in der Erfahrung nicht gemeldet“. – Einsteins Antwort besteht nur darin, etwas hinzuzudenken; praktisch hätte demnach der Lokomotivführer, als er die Bremsung ausführte, ein Gravitationsfeld erzeugt und könnte dies nach Belieben wiederholen.
Zu Einsteins Behauptung über die Gravitationswirkung der entfernten Massen wäre außerdem zu fragen: warum muß vorher der Zug durch Energieaufwand in Bewegung gebracht werden, um erst durch Bremsung die angebliche Gravitationswirkung herbeizuführen? Warum wirkt diese Gravitation nicht schon vorher?
Albert Einsteins Antwort an Lenard ist übrigens sehr schwach, ein teilweiser Rückzug: er gibt die Erklärung mit Trägheitswirkungen nämlich als plausibel zu und behauptet für seine Erklärung durch die entfernten Massen nur eine Ebenbürtigkeit, daß die ART sie ebenfalls anders deuten kann; damit fehlt seiner Erklärung völlig die Sicherheit, mit der sie in den Darstellungen der Relativisten gefeiert wird.
Eine zwingend begründete Antwort auf Lenards Frage, warum der Turm nicht fällt, steht bis heute aus. Die behauptete Wirkung der Fixsternmassen ist unter mehreren Gesichtspunkten ein Fehler: als direkte Aussage der ART ist sie als falsch erwiesen, vgl. Fehler M 10; hier wird sie beispielhaft nur als methodischer Fehler behandelt, weil gegen unabweisbare physikalische Erfahrung (Trägheitswirkungen) reine Annahmen (Fixstern-Gravitation) gesetzt werden sollen, die zudem durch mehrere nachgewiesene gravierende Fehler als haltlos erwiesen sind: das Modell der Fixstern-Drehung ist logisch und physikalisch unhaltbar. Sogar der Katholischen Kirche fallen seit Galilei keine Argumente mehr ein.
(Zitatende)
Lesen Sie bitte hier weiter (Seiten 151 bis 153)
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 17. Februar 2010
- Projekt G.O. Mueller
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