Die Relativität der Arbeit. Die Mesonen

Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
Der gigantische Betrug mit Einstein
von Gotthard Barth.

Zitat:

Die Relativität der Arbeit. Die Mesonen

Der Kaufmannversuch (ab 1897) und die Messungen bei schnellen Teilchen brachten eine zusätzliche Erfahrung, die über die klassischen Formeln der Newtonschen Mechanik hinausgeht. Um eine Masse auf hohe Geschwindigkeiten, nahe der Grenzgeschwindigkeit zu beschleunigen, bedarf es eines ständig wachsenden größeren Arbeitsaufwandes als in den oben entwickelten Formeln angenommen ist.

Bisher hatte ich die Ausführungen von W. Weber (1846) so verstanden, daß zwei Körper, wenn sie sich mit der Grenzgeschwindigkeit c auseinander bewegen, infolge der endlichen Geschwindigkeit der Wechselwirkungen nicht mehr aufeinander einwirken können: „Von nun an sind die beiden Massen nicht mehr imstande, sich durch gegenseitige Einwirkung aufeinander eine größere Beschleunigung zu erteilen, so daß die hierdurch erzeugbare Arbeitsgröße eine endliche und nicht überschreitbare wird.“ Bemerkenswert ist, daß hier Weber auch von der Arbeitsgröße spricht und nicht rein kinematisch von der Geschwindigkeit.

Nunmehr meine ich, mit Berücksichtigung der Mesonen, daß die Endlichkeit der Arbeitsgröße nicht unmittelbar eine Folge der Geschwindigkeitsgrenze c ist, sondern daß durch die Endlichkeit der Energie des Zweikörpersystems die Geschwindigkeit der beiden aufeinander wirkenden Körper begrenzt wird. Die zur Beschleunigung erforderliche Energie oder Arbeit wird bei Annäherung an die Grenzgeschwindigkeit immer größer, wie die Erfahrungen der Hochenergiephysik zeigen. Die Zunahme der erforderlichen Arbeit folgt der Bradleyfunktion Quadratwurzel[1 – v²/c²] .

Bedenken wir, daß die aufgewandte Arbeit wieder als potentielle Energie, als Arbeitsfähigkeit zur Verfügung steht, dem Energiesatz entsprechend, dann müssen wir auch den schnellen Mesonen eine größere Energie zuschreiben, größer als aus den Formeln von Newton oder Leibniz folgt. Ich möchte also schließen, daß die Mesonen größere Wege zurücklegen können, mit geringerer Geschwindigkeitsabnahme, als der Newtonschen Mechanik entspricht. Da die Geschwindigkeit bei Annäherung an die Grenzgeschwindigkeit langsamer zunimmt, so wird sie umgekehrt bei Arbeitsleistung (welcher Art auch immer) auch langsamer abnehmen, als nach Newtons Mechanik; wieder der Bradleyschen Funktion entsprechend.

Daß bei Mesonen die Zeit langsamer verfließt infolge ihrer hohen Geschwindigkeit, kann man nur in der oberflächlichen Denkart des großen Meisters schließen. Einstein betont zwar fanatisch immer wieder die Sinnlosigkeit einer absoluten Bewegung, wie er das bei Mach gelesen hat, aber den eigentlichen Sinn dieser Aussage hat er nie begriffen. Immer gibt es bei Einstein ein ruhendes und ein bewegtes System. Ruhe und Bewegung sind für ihn Eigenschaften von Einzeldingen. Wenn jede Bewegung relativ ist, können zwei Dinge, Systeme, Zwillinge, nur beide untrennbar gegeneinander bewegt sein oder beide gegeneinander in Rübe. Daß das eine Ding bewegt, das andere Ding aber in Ruhe sei, ist eine naive, unkritische Vorstellung.

(Zitatende)

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Beste Grüße Ekkehard Friebe

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