Die Falle einer Verlagsveröffentlichung

Nachstehend bringe ich eine Textstelle von Seite 7 des Kapitels 9 der Dokumentation von 2009 von G. O. Mueller:

Zitat:

Der Falle einer Verlagsveröffentlichung ausweichen

Die naheliegende Möglichkeit, durch den Einsatz von Geld eine erste Buchveröffentlichung in einem der einschlägigen Verlage praktisch selbst zu finanzieren, wurde diskutiert und aus mehreren Gründen verworfen.

Erstens durfte die Anonymität des Forschungsprojekts nicht gefährdet werden. Ohne eine gewisse Öffnung der Anonymität wäre wahrscheinlich kein Verlag das Risiko einer unsicher erscheinenden Rechtslage eingegangen. Kein Verlag aber kann seinem Autor eine vollständige Diskretion wirklich garantieren. Mit den seit 80 Jahren glänzend bewiesenen kriminellen Energien würde die sogenannten „akademischen Wissenschaft“ jeden Verlag schnell ausspähen können.

Zudem erschien uns das Schicksal der beiden besten kritischen Veröffentlichungen in deutscher Sprache –
Theimer 1977 und
Galeczki/Marquardt 1997
obwohl in Buchform und als Verlagsausgaben frei im Buchhandel vertrieben, nicht verlockend. Sie sind zwar von einigen Bibliotheken und Privatkunden erworben worden, von der gleichgeschalteten Presse jedoch totgeschwiegen und von der sogenannten „physikalischen Wissenschaft“ wie alle andere Kritik vom wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen worden.

Beide Bücher sind daher gewissermaßen unter Ausschluß der Öffentlichkeit erschienen – jedenfalls bisher.

Drittens würde bei einer eventuellen Buchveröffentlichung gewöhnlich keine gleichzeitige Verbreitung im Internet möglich sein. Bisher hat sich noch kein Modell eines Parallelvertriebs in verschiedenen Händen (Druck über den Verlag, Online über den Urheber) entwickelt, außer vielleicht für Nachschlagewerke.

Eine Verlagsveröffentlichung unter Ausschluß der Öffentlichkeit und Verzicht auf den Internetvertrieb: für eine solche tote Ecke braucht das Projekt kein Geld und keine Mühen aufzuwenden. Wir haben trotzdem, um methodisch nichts auszulassen und niemanden von unserem Gedankenexperiment auszuschließen, ca. 30 Verlagen die erste Textfassung der Dokumentation zugeschickt. Künftig kann sich also auch bei den Verlagen niemand in die Mauselöcher der Ahnungslosigkeit verkriechen.

(Zitatende)