Der quadratische Dopplereffekt
Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
„Der gigantische Betrug mit Einstein“ von Gotthard Barth.
Zitat:
Der quadratische Dopplereffekt
In unseren Rechnungen hatten wir drei verschiedene Faktoren: Den Galileifaktor (c ± v)/c, der auf Längen und Geschwindigkeiten bezogen physikalisch wirkliche Beziehungen von Längen (Lichtwegen) und Geschwindigkeiten in zwei gegeneinander bewegten Systemen wiedergibt. Noch einmal: Das + v ist anzuwenden, wenn sich Lichtsignal und Gegensystem in entgegengesetzte Richtungen bewegen; das – v ist anzuwenden, wenn Lichtsignal und Gegensystem in die gleiche Richtung laufen, ob nach rechts oder links ist ohne Bedeutung. Auf die Zeiten angewandt gibt der Galileifaktor relativistische „Erfahrungstatsachen“ gedachter Beobachter.
Der zweite Faktor ist die Bradleysche Kosinusfunktion. Sie gibt für den transversalen Lichtstrahl, senkrecht zur Bewegung der Systeme, reale Lichtwege und reale Lichtgeschwindigkeiten, wie die Messungen Bradleys (1727) bewiesen. Die mit Bradleys Funktion berechneten relativen Zeiten sind wieder Erfahrungstatsachen Einsteinscher Beobachter.
Schließlich hatten wir noch den Faktor Quadratwurzel [(c – v)/(c + v)], der mit der üblichen Lorentztransformation identisch ist. Wie wir gesehen haben, ergibt sich dieser Wurzelquotient aus dem geometrischen Mittel der Geschwindigkeiten c – v und c + v, bzw. der Lichtwege (c – v)t und (c + v)t. Diese mittlere Geschwindigkeit ist nur eine errechnete Größe, der nichts physikalisch Beobachtbares entspricht. Geschwindigkeiten können physikalisch sinnvoll nur addiert, aber nicht multipliziert werden. Von den auf diesem Weg gewonnenen relativen Zeiten gilt wieder das oben Gesagte: Sie sind Phantasiedinge dilettantischer Beobachter.
Dieser „Lorentzfaktor“ ist nach Maxwells Theorie beim Michelsonversuch anzuwenden. Die Lichtgeschwindigkeit c + v wäre gegeben, wenn das Licht vom Ätherwind mitgenommen wird. Bei c – v wird das Lichtsignal vom Ätherwind zurückgehalten. Zweck der Lorentztransformation ist es, Lichtwege und Laufzeiten des Lichtes so zu verändern, daß ein Unterschied zwischen c – v und c + v, bzw. c nicht beobachtbar ist.
Anders beim quadratischen Dopplereffekt bei Kanalstrahlen. Auch hier kommen die Relativisten zum Lorentzfaktor Quadratwurzel [(c – v)/(c + v)] für die Zeit, bzw. für die Frequenzen. Hier liegt aber gerade das Gegenteil zum Michelsonversuch vor. Trotz Lorentztransformation ist eine Verschiebung der Spektrallinien von schnellen Wasserstoffionen in der Kanalstrahlung zu beobachten. Dieser Dopplereffekt wurde 1905 von J. Stark entdeckt. Stark war ein entschiedener Kritiker Einsteins. Den Nobelpreis erhielt er 1919. In direktem Widerspruch zu Einsteins Postulat von der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist im Versuch von Stark der Einfluß der Quellenbewegung auf die Lichtgeschwindigkeit c eindeutig nachzuweisen, durch den beobachten Dopplereffekt. Die Quelle bewegt sich wirklich, nicht nur in Maxwells Theorie.
Beim Michelsonversuch sollen nach Maxwells Theorie die verschiedenen Lichtgeschwindigkeiten c + v und c – v durch den Ätherwind zustande kommen. Dadurch sollte als Folge eines Dopplereffektes eine Verschiebung der Interferenz- streifen auftreten. Da es keine Änderung der Lichtgeschwindigkeit durch den (nichtexistierenden) Ätherwind gibt, war kein Dopplereffekt und keine Verschiebung der Interferenzstreifen zu beobachten.
Bei den Versuchen von Ives und Stilwell (1938) und Ötting (1939) — der Name Stark (1905) kommt bei den Relativisten nicht vor — folgen die verschiedenen Lichtgeschwindigkeiten aus der schnellen Bewegung der Wasserstoffionen. Nach Einsteins Postulat soll eine Bewegung der Quelle (oder des Empfängers) keinen Einfluß auf die Lichtgeschwindigkeit haben. Die Lichtgeschwindigkeit soll für alle wie immer unbeschleunigt bewegten „Beobachter“ konstant gleich c sein. Logischerweise, wie schon verschiedene Kritiker festgestellt haben, dürfte es bei absolut konstanter Lichtgeschwindigkeit überhaupt keinen Dopplereffekt geben. Die im Dopplereffekt beobachtete Frequenzänderung infolge der Abstands- änderung zwischen Quelle und Empfänger müßte, wenn c für beide konstant sein soll, irgendwo auf dem Weg zwischen Quelle und Empfänger aus irgendeiner verborgenen Ursache vor sich geben: „Die Änderung der Wellenlänge und der Frequenz (bei konstantem c) ist gleichbedeutend mit einer Änderung der Energie, die von irgendwo herkommen müsste“, meint F. K. Preikschat.
(Zitatende, Link-Einfügungen durch Friebe)
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Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 13. September 2009
- Deutschsprachige Kritik der Relativitätstheorie
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