55- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 55  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.8 BarthsDipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik“

Zitat: 
Licht und Materie:
Nach der herrschenden Theorie entsteht Licht im Allgemeinen aus Wärmeenergie. Dazu Barth: „Der nähere Zusammenhang, wie aus den mechanischen Schwingungen der Atome und Moleküle elektromagnetische Schwingungen im Äther oder Feld entste­hen sollen, bleibt Undefiniert…“, und auch die Quantenmechanik sagt nichts Konkretes und die mathematische Theorie begnügt sich mit der Herstellung mathematischer Re­lationen und Barth bringt ein starkes Argument für seine Lichttheorie ein: „Das Licht ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem breiten Band der elektrischen Schwin­gungen… Wenn ich jetzt annehme, dass diese elektrische Schwingung, die wir Licht nennen, in den Atomen und Molekülen entsteht, so ist dies eigentlich… ein nahe liegender Gedanke. Die Lichtemission findet so eine völlig natürliche Erklärung….

Ich habe keine Bedenken, den Glauben an Atome des Stoffes und an Atome der Elektrizität aufzugeben. Hierzu kommt, dass Elektrizität und Energie insgesamt keine Substanzen, keine Fluiden sind, sondern physikalische Relationen. Eine Relation zu quanteln, ist sinnlos.“ [Anmerkung 380: G. Barth (1988): „Licht aus den Atomen – Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik“, S. 125]. Barth führt nun eine Reihe von Belegen für seine Vorstellung von der „elektrischen Schwingung in Atomen und Molekülen“ an, auf die aber an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden kann.

Äußere Einflüsse auf die Lichtemission:
Barth erinnert an das Experiment von Faraday aus dem Jahr 1858, wobei dieser entdeckte, dass in einem Magnetfeld die Polarisationsebene des Lichtes gedreht wird… und an andere optomagnetische und optoelektrische Effekte.: „Ich möchte auch hier betonen: Alle diese Effekte treten nur in materiellen Körpern auf. Magnete oder elektrische Ladungen wirken nur auf die materielle Lichtquelle oder auf den materiel­len Lichtempfänger, aber in keinem Fall auf das Licht selbst, auf das Licht im leeren Raum, auf „Lichtstrahlen.“ [Anmerkung 381: G. Barth (1988): „Licht aus den Atomen – Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik“, S. 127]. Auf die Erklärung Barths für diese Behauptung muss hier ebenfalls verzichtet werden, es geht jedoch im Wesentlichen um eine Verformung von Quelle und Empfänger durch die äusseren Einflüsse. „Elektrische» und magnetische Kräfte bewirken eine Verformung der elementaren Oszillatoren.

Daraus folgt notwen­dig eine Änderung der emittierten Frequenz. Es kann uns nicht wundern, dass auch die Gravitation der Erde eine gewisse Verformung der elementaren Oszillatoren verursacht. Diese Überlegungen sind heute im Bereich des Messbaren.“ Dies schrieb Barth im Jahr 1988! Auch in dieser Schrift nimmt Barth den, „Hochmut der Mathematiker“ ins Visier. Dieser Hochmut sei „…nicht neu: Schon Aristoteles warf den Phythagoräern vor, dass sie nicht in Hinblick auf die Tatsachen nach Erklärungen und Theorien suchten, sondern in Hinblick auf gewisse Theorien und Lieblingsmeinungen an den Tatsachen zerrten und sich… als Mitordner des Weltalls aufspielten.“ [Anmerkung 382: G. Barth (1988): „Licht aus den Atomen – Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik“, S. 128]. Die physikalisch wirklichen Relationen zwischen zwei Körpern messend zu untersuchen, das sei die Aufgabe der Zukunft, meint Barth:

(Zitatende, Fortsetzung folgt).

Beste Grüße Ekkehard Friebe 

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