27- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 27  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe:

Zitat: 
3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe:
Friebe ist seit 1963 Prüfer für Patente im Deutschen Patentamt im Fachbereich „Elektrotechnik“, nachdem er vorher mehr als neun Jahre lang in der Industrie als Entwicklungsingenieur tätig war. Seit 1979 befasst er sich nebenberuflich mit den Grundlagen der Physik und hat hiezu auch einiges veröffentlicht. „Eine erstaunliche Erkenntnis hat sich mehr und mehr in mir zusammengebraut… ich habe Schriftwech­sel mit Wissenschaftern in der ganzen Welt angeknüpft… Es werden sehr viele Fehler in der etablierten Wissenschaft aufgezeigt, und tatsächlich: die meisten Einwendun­gen sind richtig.
Und ich hatte mir dann zur Aufgabe gestellt, dafür zu sorgen, dass eine wissenschaftliche Verdummung der Schuljugend vermieden wird, und habe… ver­sucht, Gespräche anzuknüpfen, Vorträge zu halten und ähnliches… das Erstaunliche ist: man will aber gar nicht von mir hören, was falsch ist; man will auch nicht eine Bereinigung in dieser Hinsicht… es ist furchtbar schwer, schriftliche und mündliche Kontakte anzuknüpfen, aber diese Verdummung, von der ich sprach, ist tatsächlich schon seit Jahrzehnten im Gange und es ist unmöglich, eine Vielzahl von Vorurteilen abzubauen, die sich im Lauf der Jahrzehnte angesammelt haben. Wir Techniker, die wir immer mit der Materie direkt zusammenkommen, haben immer wieder festgestellt, dass theoretische Ansätze Probleme mit sich bringen.

In der Physik ist das anders: es ist immer eine Theorie auf der anderen aufgebaut worden und dadurch haben sich die Irrtümer eingeschlichen. Bei der Einstein’schen Relativitätstheorie ist das besonders erstaunlich, denn die gilt ja als eine besonders hoch stehende Theorie. Das ist aber keineswegs der Fall. Einstein hat 1905 gute Gedanken mit einer falschen Mathematik verbunden. Die Wissenschafter seiner Zeit haben die Fehler als grosse Entdeckung gefeiert und erst 1922 sind durch einen gewissen Professor Strasser wesentliche Fehler klar aufgezeigt worden. Vorher waren schon viele Kritiken deutlich geworden, aber man hatte die mathematischen Fehler nicht erkannt… Später ist alles vertuscht wor­den.

Einstein muss meines Erachtens ausserordentlich gelitten haben, denn er wollte die Wissenschaft renovieren…. aber es sind seine Ideen praktisch vermischt worden mit dem Unsinn der Jahre zuvor und das haben wir heute als exakte Wissenschaft… Einstein war ja auch Patentbeamter… Gerade Patentanwälte sind wesentlich aufge­schlossener als Physiker… und Professoren…. Es ist noch ein sehr langer Weg, aber der Weg ist klar vorgezeichnet und die Gruppe, die hier zusammengekommen ist, hat einen sehr guten Ansatz gemacht“ [Anmerkung 74: E. Friebe, 1988, München, anlässlich einer Pressekonferenz zum „Int. Kongress für Relativität und Gravitation 1988″, in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg].

Friebe weist darauf hin, dass die „Fachkundigkeit“ eines Prüfers sogar behindernd sein kann – es hätte etwas mit „Betriebsblindheit“ zu tun: [Anmerkung 75: Vgl. dazu auch R. Sexls Äusserung am Beginn dieser Arbeit (Präambel)]

„Je fachkundiger einer ist, desto weniger ist er in der Lage, die Schwierigkeiten zu erkennen. Das Erstaunli­che ist, dass Aussenstehende, wie Ärzte, Techniker und Wissenschafter auf anderen Gebieten, die Probleme viel deutlicher sehen als die Wissenschafter selbst, die durch ihre etwas schmalspurige Denkweise das nicht von einer grossen Sicht schauen können. Das hat also etwas mit Betriebsblindheit zu tun. Und es hat auch einen psychologi­schen Aspekt: jeder Mensch möchte gerne, dass die Wissenschaft sicher und korrekt ist, denn ich kann nachts nicht gut schlafen, wenn ich weiss, Wissenschafter arbeiten an Hochenergieanlagen ohne die Grundlagen der Wissenschaft durchschauen zu können. Professor Dingle aus London, der jahrelang auf diese Probleme hingewiesen hat, hat gesagt: „Es ist besser, eine Theorie aufzugeben, auch wenn das viele Leute blamiert, als das Leben von Menschen zu gefährden“ [Anmerkung 76: E. Friebe, 1988, München. Er bezog sich mit dieser Äusserung auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl]

Publikationen:

Friebe, 1980: „Die Maxwell’schen Gleichungen in neuer, besonders einfacher mathema­tischer Form“, Privatdruck, München.

Friebe, 1982: „Elektrodynamik und Maxwell’sche Gleichungen im Einklang mit dem Relativitäts­prinzip von Galilei“ DPG-Tagung, Giessen.

Friebe, 1983: „Gibt es einen experimentellen Beweis für die sogenannte ‚Geschwin­digkeitsabhängigkeit der Masse‘?“ – Vortrag vor der Deutschen Physikalischen Ge­sellschaft (DPG), Fachausschuss Didaktik der Physik, Giessen: Friebe beginnt mit einer Analyse des Effektes der Ablenkung geladener Teilchen in einem Magnetfeld [Anmerkung 77: Friebe diskutiert u. a. die Experimente von Kaufmann und Bucherer aus den Jahren 1902 bzw. 1909] sowie die seiner Meinung nach zum Teil fehlerhaften Interpretationen der vorliegenden Experimente.

Er gelangt zu dem Resultat: „Eine Grenzgeschwindigkeit ist nicht ab­leitbar, da keine imaginäre Wurzel am Ende der Ableitung mehr auftritt. Das Ergebnis besagt, dass die Masse eines energieabgebenden Teilchens durch die Energieabgabe im­mer geringer wird, wobei gleichzeitig seine Geschwindigkeit durch den Impuls der abgegebenen Energie (Raketen-Prinzip) immer mehr anwächst. Mit dem so genannten „relativistischen Effekt der Massenzunahme4‚ hat die Rechnung schon vom Prinzip her nichts zu tun; denn in den Gleichungen treten weder inertial bewegte Beobachter oder Bezugssysteme noch Lichtstrahlen als „Informationsübermittler“ auf. Die Lehre hier­aus: Man sollte in Zukunft wieder den Glauben an die Unfehlbarkeit der Mathematik durch den „gesunden Menschenverstand“ ersetzen.“

Friebe, 1984: „Gibt es einen experimentellen Beweis für die Max Planck zu geschrie­bene Formel E = hny ?“, DPG-Tagung, Münster/Westf.

Friebe 1984: „Kritische Betrachtungen zur klassischen Elektrostatik“. Zeitschrift „Wis­sen im Werden“, Zwingendorf, Heft Nr.2, S.3 – 7.

Friebe, 1985: „Analyse des Physikalischen Aussagegehalts der Maxwellschen Elektro­dynamik“, 1985, Heft 2 des „DABEI-Kolloquiums“ (Vgl. auch Abschnitt „Alternative Zeitschriften und Vereine“): Die Analyse Friebes zeigt, dass die Maxwell’schen Glei­chungen, die die mathematische Grundlage der heute allgemein anerkannten Elektro­dynamik bilden,

a) unendlich vieldeutig,
b) in sich widersprüchlich und
c) mit dem Prinzip „actio – reactio“ unvereinbar sind, sowie
d) mit einzelnen experimentellen Befunden im Widerspruch stehen.

(Zitatende, Fortsetzung folgt)

Beste Grüße Ekkehard Friebe 

Kommentare

Einen eigenen Kommentar schreiben

Hinterlassen Sie eine Antwort

Erlaubter XHTML-Code: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>