26- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 26  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.2 Dr. Wolfgang Schmidt (Fortsetzung):

Zitat:
Schmidt behandelt nun, wie auch schon in seinen älteren Schriften die „Schwierig­keiten der Physik mit irreversiblen Vorgängen“: „In der Theoretischen Physik besteht eine Diskrepanz zwischen den allgemeinen Naturgesetzen, die nur reversible Vorgänge beschreiben können, und den phänomenologischen Gesetzmässigkeiten, die nur mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen zu erfassen sind.“ Schmidts Argumente bezüglich „Reversibilität und Irreversibilität“ wurden ja zu Beginn dieses Abschnittes bereits behandelt; hier zitiert Schmidt zusätzlich noch andere Forscher zur Stützung seiner These von der Irreversibilität der Naturprozesse; zum Beispiel:
K. Kraus (Physik. Blätter, 1973, S.9-19): „…Die Naturgesetze sind reversibel, das heisst zeitumkehrinvariant. Wie kommt es dann aber, dass Vorgänge dieser Art in Wirklichkeit nicht vorkommen? Mit anderen Worten: Wie verträgt sich die Rever­sibilität mit der Erfahrungstatsache der Existenz irreversibler Prozesse?…“ Schmidt: „Man nimmt… derzeit an, dass die Richtung der Zeit mit einer Expansion des Weltalls zusammenhängt. Man glaubt, dass diese durch den Hubble-Effekt… bewiesen sei; eine Expansion des Weltalls steht aber immer im Widerspruch zu den Erhaltungssätzen für Energie und Masse… Das Dilemma mit dem fehlenden Verständnis für irreversible Vorgänge und für die Entstehung „unwahrscheinlicher Ordnungszustände“ scheint… bereits im Elementarbereich der Physik zu stecken.“ [Anmerkung 71: Siehe auch „Fallstudie Gotthard Barth“, S. 6]

Im Abschnitt „Elementares zur Erfassung von physikalischen Vorgängen“ behan­delt Schmidt Fehler im Gebäude der Physik, die seiner Ansicht nach grundlegende sind: „Die gravierenden Irrtümer und Unsicherheiten in den Grundlagen der Theo­retischen Physik stecken bereits, wie Einstein, v. Laue… vermuteten und des öfteren zum Ausdruck brachten, in den Elementarbegriffen von physikalischen Grossen, die bei näherer Betrachtung oft nicht eindeutig sind. Derartige nicht-eindeutige Elementarbe­griffe können bereits nicht-prüfbare Aussagen enthalten.“ Schmidt untersucht deshalb zunächst die „Basisaxiome“; beginnend mit dem Gleichheitsaxiom, behandelt die Pro­blematik der „Dimension physikalischer Grossen“, das „Problem der Gleichzeitigkeit“ und kommt schliesslich auch in dieser Arbeit zu dem Ergebnis: „Die absolute Gleichzei­tigkeit ist eindeutig definierbar… Auf der Annahme, dass die absolute Gleichzeitigkeit grundsätzlich nicht definierbar sei, beruhen im Wesentlichen die Unsicherheiten der Pro­gnosen in der theoretischen Physik, die sich besonders stark bei der kostenaufwendigen Hochenergietechnologie auswirken.“ [Anmerkung 72: Siehe auch „Fallstudie Gotthard Barth“, S. 13]

Schmidt liefert dann eine Herleitung des optischen Dopplereffektes aus der definier­ten Gleichzeitigkeit; er postuliert eine „Physik ohne Feldtheorie“, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass bereits „Einstein 1949 die Feldtheorie grundsätzlich zu verwerfen versuchte“ [Anmerkung 73: Schmidt gibt keine Quelle an]

Weitere Kapitel dieser Arbeit Schmidts:

„Über die ‚hochgradige Ordnung‘ der objektiven Welt“ Schmidt weist hier darauf hin, dass in den Kraftgesetzen die Richtung der Zeit fehle. „Berechnung der Konstanten der ‚hochgradigen Ordnung'“.

„Neue Aspekte für Forschung und Hochenergietechnik“ mit einem Anhang der Pa­tentschrift Schmidts über sein „Verfahren zur Gewinnung von Energieleistung aus der Masse-Energie-Äquivalenz bei der Entstehung von Protonen und Neutronen“, bei dem, wie bereits ausgeführt, Elektronen-, bzw. Protonenströme gegeneinander gerichtet wer­den. Wörtlich heisst es in diesem Patentformular:

„…Ströme von über 0.5c bezogen auf die Apparatur werden gegeneinander gerichtet, sodass entgegen dem unbewiesenen Dogma vom „Additionstheorem“ relative Geschwin­digkeiten von Elektronen zueinander bzw. von Protonen zueinander von ÜBER c auftreten…“

(Zitatende, Fortsetzung folgt)

Beste Grüße Ekkehard Friebe 

Kommentare

Einen eigenen Kommentar schreiben

Hinterlassen Sie eine Antwort

Erlaubter XHTML-Code: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>