Es folgt jetzt der 11. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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1925 – Die positiven Interferometer-Ergebnisse von D. C. Miller
D. C. Miller hat bei seinen Ätherdrift-Experimenten auf dem Mount Wilson (USA) eine Erddrift von ca. 10 km/sec gemessen. Das Ergebnis wird in der Öffentlichkeit berichtet, von Miller in “Science” und von L. Silberstein in “Nature“. Nach Silberstein muß die Theorie aufgegeben werden. In “Science” wird eine Stellungnahme von A. Einstein berichtet: Die SRT und ART fallen, wenn die Messungen von D. C. Miller auf dem Mt. Wilson bestätigt werden. Andere Relativisten erklären das Ergebnis von Miller für ein Gerücht. Miller veröffentlicht im nächsten Jahr in “Science” einen genaueren Bericht mit Überblick über die bisherigen Experimente, bestätigt die Aussage von 1925. – Ergebnis der Experimente und Veröffentlichungen ihrer Ergebnisse: die akademische Wissenschaft erklärt die Experimente für unerheblich, auf Fehlern beruhend. Wiederholungen auf dem Mount Wilson unter Beteiligung anderer Forscher haben nicht stattgefunden. Damit konnte künftig zutreffend behauptet werden, daß Millers Experimente nicht wiederholt worden sind. (Dok. Kap. 3, S. 299 – 302; Autoreintrag “Miller”, Kap. 4, S. 695 – 697.)
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Es folgt jetzt der 10. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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1924, April – Briefwechsel zwischen Oskar Kraus und Max v. Laue
Kraus schickt die Zusammenfassung eines “Offenen Briefes” an Einstein zum Abdruck an die “Zeitschrift für Physik“. Der Redakteur Karl Scheel lehnt ab und zitiert zur Begründung ein ablehnendes Gutachten von Max v. Laue, der die fehlende “mathematische Durcharbeitung” bemängelt. Eine Erwiderung von Kraus wird vom Redakteur wiederum an den Gutachter v. Laue weitergereicht und v. Laues Antwort an Kraus mitgeteilt. Darin findet sich die folgende bemerkenswerte Aussage v. Laues:
“Findet ein Philosoph in ihr [der Relativitätstheorie] innere Widersprüche, so sage ich ihm auf den Kopf zu und ohne mir seinen Gedankengang in allen Einzelheiten anzusehen, daß er die Sache nicht verstanden hat. Denn, das kann man nicht scharf genug betonen: Die mathematische Durchbildung, welche die Theorie erfahren hat, sichert dagegen vollständig.”
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Es folgt jetzt der 9. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Chronologie der öffentlichen Aktivitäten der Kritiker (Auswahl)
1920, 29. Mai – Jahresversammlung der Kantgesellschaft in Halle
Im Anschluß an die Jahresversammlung auf einer “Zusammenkunft von Freunden der Als-Ob-Philosophie” sind 4 Vorträge gehalten und unter dem Titel “Zur Relativitätstheorie” in den “Annalen der Philosophie” veröffentlicht worden, darunter 3 kritische Vorträge von O. Kraus, P. F. Linke, F. R. Lipsius. (Dok. Kap. 3, S. 244 – 246.)
1920, 24. Aug. – E. Gehrckes Vorwurf an die Relativisten: Massensuggestion!
Öffentlicher Vortrag in der Berliner Philharmonie. Titel: Die Relativitätstheorie eine wissenschaftliche Massensuggestion. – Kritisiert SRT und ART und beurteilt das Verhältnis zwischen beiden als einen Widerspruch. Bestreitet die Behauptungen über experimentelle Bestätigungen der Theorien als irreführend und Propaganda. Die Theorie verknüpft Aussagen der Physik, der Mathematik und der Erkenntnistheorie; die Vertreter der Theorie antworten auf Kritik an einem der drei Aspekte einfach mit Behauptungen der beiden anderen Aspekte und wollen damit den Kritikern durchweg die Kompetenz bestreiten. Weil sich niemand dem Vorwurf aussetzen will, er verstünde nichts von der Sache, funktioniere die Durchsetzung der Theorie wie Andersens Märchen “Des Kaisers neue Kleider“. Damit ist indirekt der Betrugsvorwurf ausgesprochen. (Dok. Kap. 3, S. 247 – 250; Kap. 4, 546 – 547.)
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Nachstehend bringe ich den 8. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Die Kritiker in Deutschland seit 1922
Die Kritiker der Relativitätstheorien mußten sich fortan aufs Handzettel-Verteilen legen, weil auf Geheiß der Physik-Machthaber niemand mehr Texte von ihnen zur Veröffentlichung annehmen wollte, um nicht aus der Gnade von Planck, Einstein, v. Laue und Born und ihren Ausführungsgehilfen zu fallen. Nur noch in fachfernen Verlagen und Zeitschriften, die auf die genannte Gnade nicht angewiesen waren, konnten sie publizieren, und einen nennenswerten Teil ihrer Arbeiten ließen sie auf eigene Kosten drucken und wurden so zu Selbstverlegern. Von neuen Anstellungen in der wissenschaftlichen Physik waren Kritiker künftig natürlich ausgeschlossen. Das Duckmäusertum und der Opportunismus blühen seither in der theoretischen Physik: denn intelligent genug, die Theorien und die Methoden ihrer Aufrechterhaltung zu durchschauen, sind dort alle.
Wie haben nun die Kritiker seit 1922 aller Ausschließung und Unterdrückung zum Trotz versucht, mit ihrer Relativitäts-Kritik die Öffentlichkeit zu erreichen? Was haben sie unternommen und mit welchem Erfolg?
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Es folgt jetzt der 7. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Max Planck plant den “Staatsstreich in der Physik” 1922
Zwei Jahre später drohte die nächste große Gelegenheit für eine öffentliche Diskussion über die beiden Relativitätstheorien Albert Einsteins: im Herbst 1922 sollte nämlich die Jahrhundertfeier der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Leipzig stattfinden. Da einerseits die vernichtende Kritik dieser Theorien nicht aufgehört, sondern sich eher verstärkt hatte, die Theorievertreter andererseits keine überzeugenden Argumente zur Abwehr der Kritik gefunden hatten, drohte den Relativisten eine Neuauflage der Blamage von Bad Nauheim.
Um diese zu verhindern, organisierte der “Reichskanzler der Physik” Max Planck zusammen mit den anderen Spitzenvertretern der Relativistik bei den Planungen im Frühjahr 1922 einen Boykott und vollständigen Ausschluß der Kritiker aus dem Programm für Leipzig: kein Vortrag eines Kritikers zu den Relativitätstheorien sollte gehalten werden, eine Diskussion über die Theorien wurde nicht vorgesehen. Dafür wurden zwei Jubelvorträge über die Relativitätstheorie angesetzt: Max v. Laue über “Die Relativitätstheorie in der Physik” und Moritz Schlick über “Die Relativitätstheorie in der Philosophie“.
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Ich bringe jetzt den 6. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Die Vorgeschichte seit 1920
Der Zustand der Diskriminierung jeglicher Kritik an Albert Einsteins Relativitätstheorien ist schon vor 1922 eingetreten und z. B. schon 1920 von Ernst Gehrcke in einem öffentlichen Vortrag (Die Relativitätstheorie eine wissenschaftliche Massensuggestion: gemeinverständlich dargestellt [Vortrag in der Berliner Philharmonie, 24. Aug. 1920]. Berlin 1920. 31 S.) gegeißelt worden. Seine Diagnose: Die Öffentlichkeit erliegt einer Massensuggestion, wenn sie die Propaganda der offiziellen Physik in der Presse schlichtweg glaubt, ohne die Kenntnis und Beachtung der existierenden Kritik. Ohne das Wort “Betrug” durch die Wissenschaftler zu verwenden, war “Massensuggestion” durch die Presse, von den Wissenschaftlern gesteuert, nur eine vornehme Umschreibung.
Wie hat die Öffentlichkeit die schon 1920 in Berlin öffentlich vorgetragene Warnung vor der “Suggestion” und den impliziten Vorwurf des Betrugs aufgenommen? Ganz offensichtlich völlig unbeeindruckt.
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Es folgt jetzt der 5. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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1922: Der totale Ausschluß der kritischen Minderheitsauffassung aus der theoretischen Physik
In jeder modernen, rational arbeitenden Wissenschaft stehen Mehrheitsauffassungen den kritischen und alternativen Minderheitsauffassungen gegenüber, und die Erkenntnisse jedes Fachgebiets entwickeln sich in der wissenschaftlichen Diskussion des Faches, oft in kontroversen Auseinandersetzungen und im Laufe der Zeit sich ändernden Ergebnissen. Nicht so jedoch in der theoretischen Physik: für dieses Fachgebiet wurde 1922 der für eine rationale Forschung unerläßliche kritische Dialog zwischen Mehrheitsauffassung und Minderheitsauffassung schlicht und ausdrücklich abgeschafft.
Dieser Vorgang bedeutet einen Tabubruch in der Geschichte der Physik und einen Vertrauensbruch gegenüber einer gutgläubig-vertrauensvollen Öffentlichkeit, die dergleichen schlicht nicht für möglich halten würde, wenn man es ihr mitteilen könnte – was bis heute nicht geschehen ist.
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Es folgt jetzt der 4. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Die große Zuversicht der Relativitäts-Kritiker
Trotz aller jahrzehntelangen Vergeblichkeit, die Öffentlichkeit zu erreichen, glaubte jeweils die überwiegende Mehrzahl der Kritiker immer noch, daß es nur darum geht, in ihren Arbeiten die physikalischen Irrtümer in der Sache aufzuklären: dann werde sich in der wissenschaftlichen Fachdiskussion eine Klärung und Überwindung der kritisierten Irrtümer sozusagen von alleine und automatisch ergeben. Wir treffen daher im Laufe der Jahrzehnte in den Arbeiten der Kritiker immer wieder auf die gutgläubige Zuversicht, daß nun – nach öffentlicher Kenntnisnahme ihrer jeweiligen Arbeit – diese irrige Theorie endlich aufgegeben oder wenigstens geändert und damit von ihren gröbsten und offensichtlichsten Fehlern befreit werden wird.
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Nachstehend der 3. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Unsere Aktionen zur Informierung der Öffentlichkeit
Die Kritiker haben schon seit 1922 über die Unterdrückung jeglicher Kritik der SRT und den “Terror der Einsteinianer” (1931: Hundert Autoren gegen Einstein) geklagt, konnten diese Klage jedoch vor der Öffentlichkeit nicht beweisen und konnten daher von den Relativisten leicht als unerhebliche Minderheit von Querköpfen und Ewig-Gestrigen abgetan werden. Diese Misere der Kritik hat 8 Jahrzehnte angedauert, weil die Kritiker das Problem ihrer Ausschaltung aus der wissenschaftlichen Diskussion vor der Öffentlichkeit nie glaubhaft machen konnten.
Diese Lage haben wir mit Veröffentlichung der Dokumentation seit 2001 verändert. Sie liefert teils direkt, teils indirekt erstmals die Beweise für die genannten skandalösen 4 Tatbestände. Unsere Dokumentation schafft damit erstmals die Voraussetzung für eine effektivere Öffentlichkeitsarbeit zur Informierung der Allgemeinheit über diese Tatbestände.
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Nachstehend der 2. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
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Unser Programm: Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
Wir haben uns zwei Aufgaben gestellt: Dokumentation der Kritik und Information der Öffentlichkeit. Die Dokumentation ist völlig einmalig und bisher ohne Konkurrenz: es gibt international keine vergleichbare Veröffentlichung von anderer Seite. Die Dokumentation ist Voraussetzung und Grundlage für die zweite Aufgabe, die Information der Öffentlichkeit. Beide Vorhaben sind in der Geschichte der Relativitätstheorien völlig neu und werden in unserem Projekt “95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)” erstmalig verwirklicht.
Unser Projekt kann heute mit einigen Informationen aufwarten, die für die deutsche Öffentlichkeit absolut neu sind und daher Nachrichtencharakter haben:
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