21 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Es folgt jetzt der 21. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel: 
Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1976 – Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) für anonyme Zensur: Keine Publikationsmöglichkeiten für Kritiker – nicht einmal eine Diskussion darüber!
Der Kritiker Dr. Wolfgang Schmidt, Physiker und Mitglied der DPG, und neun gleichgesinnte weitere DPG-Mitglieder haben einen Antrag an die Hauptversammlung der DPG 1976 gerichtet, als Ergänzung zu den bestehenden physikalischen Fachzeitschriften eine regelmäßig erscheinende Beilage erscheinen zu lassen, zu folgenden Bedingungen:
Die Kosten tragen die Autoren.” Damit wird der Umfang der Beilage auf den wirklichen Bedarf begrenzt.
– Die Annahme von Beiträgen soll keiner “Vorzensur unterliegen, sondern in einem offenen Prüfungsverfahren – ähnlich der Promotionsordnung entschieden werden, um “offensichtlichen Unsinn” zu verhindern.
– Die Redaktion soll nach freiem Ermessen kritische Stellungnahmen” anfügen dürfen, um dem Leser die Orientierung zu erleichtern.
Jede Art von anonymer Zensur hat zu unterbleiben.”

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20 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1976, Okt. – Trotz der Armee der 500000 rechtgläubigen Physiker: E. Kammerer versendet 4 kritische Arbeiten an 1700 Adressaten
Ernst Kammerer:Wissenschaft” aus pervertierter Logik – : [datiert: Okt. 1976]. Remshalden-Geradstetten 1976. 8 S. – Hatte Sonderdrucke seiner kritischen Arbeiten (”Physikalische Experimente mit mathematischen Begriffen“; “Diskreditierung und Zensur“; “Schwindel als Wissenschaft“; “Jener anmaßende Schwindel“) an ca. 1700 Physiker, Mathematiker und Philosophen der Universitäten Hamburg, Göttingen, Frankfurt, Gießen, Heidelberg, Stuttgart, Tübingen, Karlsruhe, Freiburg, Ulm, München und Wien versandt.

Berichtet über den Rechtsstreit zwischen dem Kritiker Nowak und dem ehemaligen Geschäftsführer der “Physikalischen Blätter” 1959 – 63 (s. o.) und ein Detail daraus: K. Nowak hatte sich in seiner Kritik u. a. auf die Theoriekritik des japanischen Nobelpreisträgers Hideki Yukawa von 1958 in Genf berufen, weshalb Prof. K. H. Riewe eine Rückfrage an Yukawa gerichtet hatte, der sich nun von dieser Interpretation seiner Aussage distanziert und seine volle Unterstützung der Relativitätstheorie erklärt habe. Riewe hat sich auf die Mehrzahl von 500.000 Physikern berufen, die die Relativitätstheorie verstanden und als Wissenschaft anerkannt haben“.

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19 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1975, April: E. Kammerer schreibt an den Landtag Baden-Württemberg
E. Kammerer: Steuergelder zur “Verifizierung” und Verbreitung kosmologischer Utopien : [datiert: April 1975] 1975. 4 S. – Berichtet über seine Schreiben (1) an den Untersuchungsausschuß “Forschung und Wissenschaft” des Landtags Baden-Württemberg und (2) direkt an den Landtag. Hat darin unter Verweis auf seine kritische Veröffentlichung “Die Beurteilung der Lichtgeschwindigkeit” vorgetragen (S. 1), “daß zu allen finanziellen Aufwendungen für die “Verifizierung” und die Verbreitung der Relativitätstheorie jegliche wissenschaftliche Rechtfertigung fehle …” – Auf beide Schreiben hat der Direktor des Landtages Baden-Württemberg geantwortet, “daß eine wissenschaftliche Rechtfertigung für solche Aufwendungen nicht gefordert werden könne, weil solches die Freiheit von Forschung und Lehre bedrohe, wie letztere garantiert sei durch Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes.” Immerhin der Direktor des Landtags hält die Freiheit hoch!

Diese Eingabe hat ein großes Verdienst und – leider – auch einen großen Fehler. Deshalb gehört diese Aktion als ein Lehrstück in die vorliegende Darstellung. Das Verdienst ist, daß ein Kritiker sich an ein Parlament wendet (vielleicht sogar erstmals?): er sieht richtig die Verantwortung der Legislative und der Exekutive für die Garantie der Wissenschafts-Freiheit. Bis heute gibt es nur sehr wenige Physikkritiker, die das begriffen haben.

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18 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1971 – Neue kritische Zeitschrift in Kanada: “Foundations of physics
Die Dok. Kap. 6, S. 933 – 935, gibt eine Übersicht aller aus dieser Zeitschrift und ihrem Ableger “Foundations of physics letters” ermittelten kritischen Beiträge.

1972 – “How, then, can they behave as they do?In Großbritannien zieht Herbert Dingle Bilanz über 15 Jahre Kampf um eine öffentliche Antwort auf seine Frage
Der britische Astronom Prof. Herbert Dingle ist 1953 noch Präsident der Royal Astronomical Society in London und Autor eines Lehrbuchs zur Speziellen Relativitätstheorie. Sein Lehrbuch ist noch 1955 in 7. Auflage erschienen. Dingle ist also ein Mann von herausragender Stellung und durch sein Lehrbuch geradezu ein musterhafter “Relativitätstheoretiker. Dieser Mann protestiert 1956, als alle Welt erstmals die Möglichkeiten der Raumfahrt diskutiert, in einem Artikel in der Zeitschrift “Nature” gegen die Propaganda der Relativisten, die der Öffentlichkeit das angebliche Jungbleibenden eines raumreisenden Zwillings gegenüber seinem auf der Erde zurückbleibenden Bruder als eine Realität behaupten. Er bezeichnet diese Behauptung des angeblichen “Zwillingsparadoxons” als eine Verletzung des Relativitätsprinzips, als einen Verstoß gegen elementare Denkgesetze, als einen Triumph “der Magie über den Verstand.

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17 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1963, Juli – Die Unfehlbarkeit der Relativitäts-Physiker soll ins Pressegesetz

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom April 1963 mit der Niederlage der “Physikalischen Blätter” und ihres Herausgebers E. Brüche durch drei Instanzen und der Verurteilung zum Abdruck der Gegendarstellung von K. Nowak hat der “Verband Deutscher Physikalischer Gesellschaften” – also die vereinigten deutschen Physiker aller Arbeitsgebiete – auf Anregung des Ober-Relativisten Max Born und seines Kollegen W. Westphal in seinem Vorstand eine Entschließung in 12 Punkten gefaßt.

Zur Autorschaft des Entschließungstextes wird folgendes gesagt; angeregt haben Born und Westphal; Born hat einen Entwurf vorgelegt; es hat “Anregungen und Hinweise von physikalischer und juristischer Seite” gegeben; die endgültige und beschlossene Fassung hat E. Brüche unter “weitgehender Anpassung an den Entwurf von Prof. Born formuliert“. Die Sache wurde also von den größten Experten unter allseitiger Zustimmung auf den Weg gebracht.

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16 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Brüches falsche Tatsachenbehauptungen
Das größte Geschenk Brüches an die Physikgeschichte ist aber in den falschen Tatsachenbehauptungen über Karl Nowak zu sehen, zu denen Nowak eine Gegendarstellung einreichte und den Abdruck verlangte. Die “Physikalischen Blätter“, vertreten durch Ernst Brüche, lehnten den Abdruck der Gegendarstellung ab, obwohl sie durch das Landespressegesetz von Baden-Württemberg dazu verpflichtet waren. Damit beginnt die Angelegenheit überhaupt erst den Schwung zu erhalten, der sie bis zum Bundesgerichtshof tragen sollte, und der uns im Anschluß an dessen letztinstanzliches Urteil eine denkwürdige Initiative der vereinigten Physiker Deutschlands bescherte, die nicht weniger als die Änderung des Pressegesetzes forderten! Die Posse gehört zum Instruktivsten, was die Physikgeschichte zu bieten hat – aber eins nach dem anderen.

Die Gegendarstellung von K. Nowak und ihr Instanzenweg
Der Inhalt der geforderten Gegendarstellung wirkt auf den unvoreingenommenen Beobachter recht harmlos. Zusammengefaßt ging es nur um folgendes:

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15 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1959, Januar – Preisausschreiben über die “Fehler in der Relativitätstheorie
Die “Astronomischen Vereinigung Düsseldorf” hat ein Preisausschreiben über die “Fehler in der Relativitätstheorie und ihre Lösung” veröffentlicht und auch noch eine spezielle Preisaufgabe “Die Massenveränderlichkeit ein Trugschluß?” ausgeschrieben, deren Gewinner einen Preis von 1000 DM erhalten soll. (Quelle: die Kolumne des Herausgebers der “Physikalischen Blätter” 1959, Mai-Heft, S. 240; siehe den folgenden Absatz:) 

1959, Mai – 1963, April – Karl Nowak klagt erfolgreich gegen die “Physikalischen Blätter” der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Die geringe öffentliche Wahrnehmung der neuen Zeitschriften aus Wien wird für eine kurze Phase durchbrochen durch eine Initiative von unerwarteter Seite. Ausgerechnet die Zeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die “Physikalischen Blätter“, läßt sich im Mai-Heft des Jahrgangs 1959 (S. 240) in der Kolumne “Ceterum censeo” ihres Herausgebers Ernst Brüche zu einer Empörung und Häme über die Umtriebe von Relativitätskritikern hinreißen, u.d.T.:  Der Geisterreigen“ 

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14 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1956 – Herbert Dingle warnt die Raumreisenden vor dem Zwillings-Fehler

Als die Relativisten angesichts der bevorstehenden Raumfahrt den Zwillings-Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (von der Propaganda zum vornehmen “Paradoxon” hochstilisiert) diskutieren und der Öffentlichkeit als Realie verkaufen, meldet sich ein Forscher zu Wort, der selbst als Theorieanhänger (!) 1940 ein Lehrbuch zur SRT geschrieben hatte (”The special theory of relativity“), und veröffentlicht gleichzeitig zwei kritische Artikel:

– Physical Society. London. Proceedings, Sect. A. 69. 1956, Nr. 444, S. 925 – 935: “A problem in relativity theory“;
– Nature. London. Vol. 177. 1956, No. 4513, S. 782 – 784: “Relativity and space travel“.

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13 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1940, November – Das “Religionsgespräch” der Physiker in München
Im 2. Weltkriegsjahr hält es der NS-Dozentenbund für wichtig, die Polemik zwischen den Kritikern und der weit überwiegenden Mehrheit von Anhängern der Relativistik zu beenden und den Sieg der Relativisten festzuschreiben. Er veranstaltet am 15.11.40 in München ein Streitgespräch mit Vertretern beider Seiten und einigt sich auf eine Waffenstillstandsformel von 5 Punkten, von denen Punkt 2 besagt: Die Spezielle Relativitätstheorie ist fester Bestand der Physik, nur in der Kosmologie noch zu prüfen.

Die Relativisten behielten also unter den Nationalsozialisten genau die Redefreiheit, die sie selbst seit 1922 den Kritikern verwehrt hatten. Die erstaunliche Bestätigung der Relativitätstheorie, offiziös und öffentlich durch eine NS-Parteistelle wirkt noch heute im Bewußtsein mancher Theorieanhänger als ein Triumph und Beweis für die Theorie. Kürzlich hat ein Diskutant in einem Internetforum als Beweis für die Richtigkeit der Relativitätstheorie darauf hingewiesen, daß nicht einmal die Nazis sie hätten abschaffen können. Politischpsychologisch zweifellos ein Triumph der Theorie, physikalisch belanglos. (Dok. Kap. 3, S. 326 – 327).

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12 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

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1931 – Protest gegen den “Terror der Einsteinianer
Unter dem demonstrativen Titel Hundert Autoren gegen Einstein erscheint ein Sammelbändchen mit kurzen Beiträgen von 46 Autoren und einer Liste von weiteren kritischen Autoren mit Angabe ihrer Schriften. Ganz überwiegend sind es deutschsprachige Autoren, nur wenige aus Ländern außerhalb des deutschen Sprachraums. Das Bändchen vereinigt alle damals prominenten Autoren zu einer gedruckten öffentlichen Demonstration – es ist die zweite nach dem Handzettel von 1922 – und gibt auf rund 100 Seiten einen vorzüglichen Überblick über die Kritik der beiden Relativitätstheorien. Die Herausgeber Hans Israel, Erich Ruckhaber und Rudolf Weinmann schreiben im Vorwort: “Zweck dieser Veröffentlichung ist, dem Terror der Einsteinianer einen Überblick über Zahl und Gewicht der Gegner und Gegengründe entgegenzustellen.” In der Presse wird dieses Sammelwerk als ein Dokument der Zukurzgekommenen lächerlich gemacht und der “Terror der Einsteinianer” gewissermaßen als die verdiente Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit relativiert, jedenfalls nicht ernst genommen. Von Albert Einstein wird der Ausspruch kolportiert, wenn es wirklich etwas an seinen Theorien zu kritisieren gäbe, hätte doch auch ein einziger Autor genügt. Wer die absolute Deutungsmacht errungen hat, kann die Unterlegenen leicht verhöhnen.

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