19- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 19  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl

Kapitel 3: GEGENWART, Zitat:

– 3.3.2 internationaler Verein zur Förderung der Randwissenschaften,,, e.V., Han­nover.
Seit 1989: internationale Vereinigung zur Fortentwicklung der Naturwissen­
schaften“: 
Im Unterschied zum österreichischen „Tesla-Institut“ verfolgt diese deutsche Vereini­gung von Aussenseitern nur in geringem Maß gemeinsame Ziele. Viele Mitglieder sind Anti-Relativisten, manche von ihnen glauben, dass es möglich sein müsste, Energie aus Gravitationsfeldern zu „gewinnen“ und einige sind überzeugt davon, dass die grundle­genden Begriffe der Physik, zum Beispiel auch die Begriffe Raum und Zeit in neuem Licht gesehen werden müssten. Eine der bisher spektakulärsten Aktivitäten dieses Ver­eins war die Veranstaltung eines „Internationalen Kongresses für Relativität und Gra­vitation“, der von 22. -24. 4. 1988 in München stattfand. Diese Tagung wurde gründlich vorbereitet: Bereits im Dezember 1987 wurde eine vorausschauende Pressekonferenz im Münchner Hotel Hilton abgehalten, zu der Fachjournalisten verschiedenster Me­dien und Länder erschienen waren. In einem Informationsblatt des Vereines heisst es: „Der 1. Int.  Kongress für Relativität und Gravitation“, der im April 1988 in München stattfand, hat bewiesen, dass die Neugestaltung der geltenden physikalischen Gesetze dringend notwendig ist. Die Erscheinungen der Gravitation, der Elektrizität, des Ma­gnetismus, also der Naturkräfte schlechthin müssen neu definiert werden.“ Der zweite Teil des groß angelegten Kongresses fand vom 3. – 5. März 1989 im Grossen Saal des Deutschen Museums in München statt. In einer Vorschau des Vereines auf diese Ver­anstaltung hiess es:

„Wir messen diesem Kongress eine geschichtliche Bedeutung bei, weil hier die Lösung des relativistischen Dilemmas zu erwarten ist.“ Begleitend zu diesem Kongress fand eine Ausstellung für Konvertertechnologie statt, bei der verschiedenste Arten von Ener­giewandlern vorgestellt wurden. Diese Ausstellung wurde auch durch Vorträge zu die­sem Thema untermauert. Im Jahr 1989 gab es offensichtlich vereinsrechtliche Probleme, denn in diesem Jahr erfolgte, wie erwähnt, eine Umbenennung des Vereines auf „Internationale Vereinigung zur Fortentwicklung der Naturwissenschaften“, e.V.

Die wichtigsten Repräsentanten dieser Vereinigung sind:
Dr. Werner Sachsze,
Dr. Wolfgang Schmidt,
Dipl.Ing. Ekkehard Friebe,
Ing. Harry Kretzschmar,
Dipl.Math. Georg Todoroff,
Dipl.Chem. Ludwig T. Neise,

Nun zu den Personen im Einzelnen:

3.3.2.1 Dr. Werner Sachsze:
Sachsze war über 30 Jahre lang in der chemischen Grossindustrie als Chemiker tätig, ist bereits seit einigen Jahren in Pension und zur Zeit im 20. Semester in Astrophysik an der Universität Heidelberg inskribiert. Gemeinsam mit Dr. W. Schmidt hat er in einer kleinen Arbeitsgruppe während der letzten drei Jahrzehnte ein neues Atom­modell entwickelt. „Schmidt hat auf Grund dieses Modells 1980 einen Vorschlag zur Gewinnung sauberer Kernenergie gemacht. Dieser Vorschlag entspricht aber in einem einzigen Punkt nicht der Relativitäts­theorie: er kennt keine Zeitdehnung. Der neue Vorschlag beruht ebenfalls auf einer ausgearbeiteten Theorie… man müsste sie sich bewähren lassen. Dies kann nur durch ein erfolgreiches Experiment geschehen. Aber gesellschaftliche Barrieren behindern diesen entscheidenden Versuch.“ [Anmerkung 30: W. Sachsze in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg] Das Bundesforschungsministerium lehnte ab, weil der Vorschlag der Lehrmeinung widerspricht, Forschungsinstitute und Industrie argumentierten zumeist, sie seien dafür nicht ein­gerichtet; „ein leitender Experimentator in einem internationalen Forschungsinstitut will den Versuch nicht anstellen, weil er um seine wissenschaftliche Reputation fürch­ten muss“.

Das Deutsche Patentamt lehnte ab, weil der Vorschlag der Lehrmeinung widerspricht. Das Europäische Patentamt lehnte NICHT ab, verlangte aber ein er­folgreiches Experiment. „Ein Schüler aus Ludwigshafen namens Holger Wenz bewies 1987 in einer Facharbeit, dass es gar keine Zeitdehnung geben könne und dass es leicht sei, zwei relativ zueinander bewegte Uhren zu synchronisieren.“ [Anmerkung 31: W. Sachsze in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg] In einem Aufsatz, der in einer Pressemappe anlässlich des Kongresses 1988 veröffentlicht wurde, schrieb Sachsze: „Über diese Innovationshemmungen war ich zunächst erstaunt, aber inzwischen habe ich eingesehen, dass diese Hemmungen als Schutz gegen störende Einflüsse von aussen dienen und normalerweise notwendig sind. Es fragt sich nur, ob wir es uns bei dem Energieproblem leisten können, diesen Schutz gegen Aussenseiter IN JEDEM FALLE aufrecht zu erhalten, und es fragt sich, ob wir es gegenüber unserer Nachwelt verantworten können, hier zu versagen. Bei der Krebsforschung und NUR bei der Krebsforschung besteht heute schon die Anweisung, dass alle alternativen Vorschläge eingehend geprüft werden müssen.“!

Sachsze vertritt die Ansicht, dass das dem Vorschlag für „saubere Kernenergie“ zu­grunde liegende neue Atommodell des Wasserstoffs alle bekannten Eigenschaften des Wasserstoffs erklärt, darüber hinaus jedoch noch die zusätzliche Erscheinung zu erklären imstande ist, warum nämlich die Energie nur in Quanten abgegeben werden kann. Der Vorschlag von Schmidt sei also gut fundiert; sein Problem sei lediglich, dass er gegen die Relativitätstheorie verstosse. Die „Sünde“ gegenüber der Relativitätstheorie be­steht offenbar darin, dass bei diesem neuen Atommodell die Zeit nicht relativ ist; sich also auch nicht „dehnt“ und dass bewegte Uhren in der Realität nicht langsamer ge­hen. Sachsze verweist in diesem Zusammenhang auf die bereits erwähnte Facharbeit des Gymnasiasten aus Ludwigshafen, der 1987 auf Sachszes Anregung hin bewiesen hatte, dass es keine Relativität der Zeit gibt und Uhren in zwei Raumfahrzeugen leicht zu synchronisieren seien. Damit sei gezeigt, dass bewegte Uhren nicht langsamer gehen. Die beobachtete Signalverzögerung sei keine Eigenschaft der Zeit und ist auch keine Eigenschaft der Uhr, wie die Relativitätstheorie behauptet, sondern der bekannte op­tische Dopplereffekt beim Auseinanderdriften von Sender und Empfänger.

(Zitatende, Fortsetzung folgt)
Beste Grüße Ekkehard Friebe

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