Chronologie: „1905 Albert Einstein: Die Ur-Kunde der SRT“
Nachstehend bringe ich die 5. Fortsetzung der Chronologie zur Relativitätstheorie von G.O. Mueller (Kapitel 3 der Arbeit: “Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“).
Sie finden diesen Beitrag ab Seite 212 unter: http://www.ekkehard-friebe.de/kap3.pdf
Zitat:
1905 Albert Einstein: Die Ur-Kunde der SRT
EINSTEIN, ALBERT: Zur Elektrodynamik bewegter Körper.
In: Annalen der Physik. F. 4, Bd. 17 (=322). 1905, S. 891-921.
Abdrucke in:
(1) Das Relativitätsprinzip : eine Sammlung v. Abhandlungen / H. A. Lorentz, A. Einstein, H. Minkowski; mit Anm. v. A. Sommerfeld; Vorw.: Otto Blumenthal. Leipzig: Teubner 1913. 89 S.
(2) Albert Einsteins Relativitätstheorie : die grundlegenden Arbeiten / hrsg. u. erläutert v. Karl von Meyenn. Braunschweig: Vieweg 1990. 331 S. (Facetten der Physik.)
Diese Arbeit enthält fast die gesamte Spezielle Relativitätstheorie. Ihr Inhalt wird in dem vorangehenden Kapitel 2: Fehler-Katalog eingehend behandelt. Insgesamt betrachtet kommt die Kritik zu dem Urteil:
—- (1) die Theorie beruht auf falschen Annahmen, z.B. dem angeblichen Null-Ergebnis des MMV von 1887;
—- (2) Albert Einsteins eigene Ableitungen über bestimmte Effekte der Kinematik sind unzutreffend, weshalb diese Effekte auch nicht beobachtet werden;
—- (3) von anderen Autoren und vor Verkündung der Speziellen Relativitätstheorie gefundene und erklärte Effekte sind beiden Theorien nur angelagert worden, beweisen jedoch nichts für die Richtigkeit der Speziellen Relativitätstheorie oder der Allgemeinen Relativitätstheorie;
—- (4) die Theorie-Fehler beruhen auf ständig wiederkehrenden zirkulären Schlußweisen, die für die Sache nichts beweisen können, und auf Widersprüchen in den Ableitungen.
1905 Albert Einstein: Trägheit / Energiegehalt
EINSTEIN, ALBERT: Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energiegehalt abhängig?
In: Annalen der Physik. F. 4, Bd. 18. 1905. S. 639-641.
Abdruck in:
(1) Das Relativitätsprinzip. Lorentz / Einstein/ Minkowski. 5. Aufl. 1923, S. 51-53.
(2) Albert Einsteins Relativitätstheorie. Hrsg.: K. v. Meyenn. 1990. S. 156-159.
Leitet unter Annahme des Relativitätsprinzips und der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit (der in Bd. 17 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie) die Masse-Energie-Beziehung ab, die später als die Formel E = mc² bekannt wurde. Die Ableitung von Albert Einstein 1905 ist fehlerhaft, sie enthält einen Zirkelschluß, wie H. E. Ives 1952 (Derivation of the massenergy relation) und Max Jammer 1964 (Der Begriff der Masse in der Physik. S. 191) nachgewiesen haben.
1905 Morley / Miller: Äther-Drift = 8,7 km/sec
Ort der Beobachtungen: Cleveland Hights, 285 m über Meereshöhe; Quelle: Miller 1933, S. 217.
1908 Minkowski: Vierdimensionale Raum-Zeit
MINKOWSKI, HERMANN: Raum und Zeit: Vortrag, 80. Naturforscher-Vers., Köln 1908, 21. Sept.
In: Naturforschende Gesellschaft, Cöln. Verhandlungen. 80. 1909, S. 4-9.
Abdruck in:
(1) Physikalische Zeitschrift. 20. 1909, S. 104-111.
(2) Das Relativitätsprinzip. Lorentz, Einstein, Minkowski. 5. Aufl. 1923, S. 54-66.
Entwickelt zur Interpretation der Speziellen Relativitätstheorie die mathematische Fiktion einer vierdimensionalen Raum-Zeit. Theorie-Fehler entstehen durch die Annahme, daß Aussagen und Ableitungen der fiktiven Raum-Zeit auf die drei- dimensionale Welt der physikalischen Wirklichkeit übertragen werden können. Vgl. im Fehler-Katalog die Fehler G 1 – 8.
(Zitatende) Fortsetzung folgt
Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 3. September 2010
- Projekt G.O. Mueller
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