Den Lorentztransformationen fehlen die Gruppeneigenschaften

Nachstehend bringe ich die Fortsetzung des Abschnittes Mathematik aus Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller. In diesem Abschnitt werden grundlegende Fehler der Mathematik zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT) aufgezeigt.

Zitat:

H: Mathematik / Fehler Nr. 2
Den Lorentztransformationen fehlen die Gruppeneigenschaften

Albert Einstein behauptet, die Lorentz-Transformationen bildeten – mathematisch – eine Gruppe, so daß zwei aufeinander folgende Transformationen mit (kollinearen) Geschwindigkeiten in derselben Richtung gleichwertig seien mit einer Transformation mit der Summe der Geschwindigkeiten. Dieselbe Behauptung wiederholt M. v. Laue 1913 (S. 41).

Diese Behauptung ist jedoch eindeutig falsch, vgl. Galeczki / Marquardt 1997, S. 92 – 96. Zwei derartige Transformationen können nicht durch eine ersetzt werden, weil sie nicht transitiv und nicht kommutativ sind; die Problematik verschärft sich bei nicht-parallelen Geschwindigkeiten.

Damit verlieren die von Albert Einstein verwendeten Lorentz-Transformationen ihre angebliche allgemeine Gültigkeit und die behaupteten großartigen Effekte jede Grundlage. – Der Mangel der mathematischen Gruppeneigenschaft für die relativistische Additionsregel für Geschwindigkeiten ist bereits sehr früh erkannt worden von Sommerfeld (1909), einem Anhänger der Theorie.

Phipps 1980 (S. 291) bezeichnet die Lorentz-Transformationen als zu klein, weil nur für das eindimensionale Problem der parallelen Bewegungen entwickelt: „To hope that such a small group would suffice was pardonable optimism, but to anticipate it so single-mindedly as to ignore evidence of its failure was folly.“

Ursache für das Fehlen der Gruppeneigenschaften ist die Entwicklung der Transformationen nur in einer Ebene, was keinesfalls eine automatische Übertragung auf Vorgänge im dreidimensionalen Raum erlaubt. Dies ist der Sinn von Phipps‘ Feststellung der „small group“ und der „evidence of its failure“.

Wenn die Herleitungen der Längenkontraktion und der Zeitdilatationen mit Hilfe der Lorentz-Transformationen schon mathematisch falsch sind, dann ist es kein Wunder, daß diese berühmten Effekte auch nie beobachtet worden sind; um so größere Anstrengungen müssen die Relativisten machen, um über diese Sachlage hinwegzutäuschen.
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Sommerfeld, Arnold in: Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. 9. 1909, S. 577. – Laue, Max v.: Das Relativitätsprinzip. 2., verm. Aufl.. Braunschweig: Vieweg, 1913. 272 S. – Phipps, Thomas E., jr.: Do metric standards contract? In: Foundations of physics. 10. 1980, S. 289 – 307. (Erwiderung von Cantoni, V.: S. 809. – Erwiderung von Phipps: S. 811.) – Galeczki / Marquardt 1997, S. 92 – 96.

(Zitatende)

Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie hier (Seite 103).

Beste Grüße Ekkehard Friebe

Kommentare

  1. Gerhard Kemme 24. Januar 2010 (14:33 Uhr)

    Eigentlich muss der Behauptung, dass die Lorentztransformationen die Gruppeneigenschaften erfüllen, bereits beim Thema Elemente der Gruppenmenge widersprochen werden.
    Mengendefinition nach Cantor (*3.3.1845, +6.1.1918):
    „Unter einer ‚Menge‘ verstehen wir jede Zusammenfassung M von bestimmten wohlunterschiedenen Objekten m unserer Anschauung oder unseres Denkens (welche die ‚Elemente‘ von M genannt werden) zu einem Ganzen.“
    Die Elemente der behaupteten „Gruppe“ der LT sind eindeutig physikalisch falsch und entsprächen Aussagen wie „3 Äpfel sind 5 Äpfel“ oder „ein 2 m langer Stab ist 1,5 m lang“. Eine solche Fehlererzeugungs-Transformation kann weder als ein „bestimmtes“ noch als ein „wohlunterschiedenes“ Objekt angesehen werden, da solche „Gleichheiten“ nur als verbale Notation möglich sind, nicht aber bei realen Objekten der Anschauung oder des Denkens. Insofern wäre es mathematisch unzweckmäßig, den LT eine Elementeigenschaft zuzubilligen.

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