Kraft mal Weg und Kraft mal Zeit
Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
„Der gigantische Betrug mit Einstein„ von Gotthard Barth.
Zitat:
Kraft mal Weg und Kraft mal Zeit
Um hinsichtlich der Physik schneller Teilchen zu einer rationalen Einsicht zu kommen, müssen wir etwas weiter ausholen. Ende des vorigen Jahrhunderts gab es, vor allem in Deutschland, Bestrebungen, an die Stelle der Kraft die Energie, die Arbeitsfähigkeit und die geleistete Arbeit zum zentralen Thema physikalischer Untersuchungen zu machen. W. Ostwald (Nobelpreis 1909), G. Helm, aber auch E. Mach sind hierher zu rechnen. Nach Planck sind die Energetiker ausgestorben.
„Alle wichtigen Rechnungsausdrücke der heutigen Mechanik wurden schon in der Galilei-Newtonschen Zeit gefunden und benutzt“, sagt Mach in seiner „Mechanik“. Die modernen Begriffe der Mechanik wurden erst nach und nach eingeführt, wie eben die einzelnen Rechengrößen an Bedeutung gewannen. „Eigentlich ist diese Umgestaltung noch immer nicht als vollendet zu betrachten.“ (E. Mach)
Galilei nannte die Kraft, proportional dem Produkt Gewicht mal Geschwindigkeit, Moment, Impuls, Energie. Descartes übernahm dieses Produkt m·v als Quantität der Bewegung. Newton in seinem 2. Axiom spricht einfach von Bewegung, motus: „Die Änderung der Bewegung (mutationem motus) sei proportional der angelegten Kraft…“ 1695 bezeichnete Leibniz das Produkt Masse mal Geschwindigkeitsquadrat, vis viva, die lebendige Kraft, als das wahre Kraftmaß. Durch lange Zeit gab es heftige Kontroversen zwischen den Cartesianern mit m·v und den Leibnizianern mit m·v². Neben der lebendigen Kraft hatte Leibniz auch eine tote Kraft, den Druck. Dieser Begriff ging verloren. Die Zentrifugalkraft wäre eine solche tote Kraft, ein Druck, der keine Änderung der Bewegungsgröße, keine Beschleunigung verursachen kann. Wie ein hydrostatischer Druck kann auch die Zentrifugalkraft keine Arbeit leisten.
(Zitatende)
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Beste Grüße Ekkehard Friebe
- 10. September 2009
- Deutschsprachige Kritik der Relativitätstheorie
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