Die Arroganz der Mathematiker

Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
Der gigantische Betrug mit Einstein“ von Gotthard Barth.

Zitat:

Die Arroganz der Mathematiker

Über die Beziehungen zwischen Mathematik und physikalischer Wirklichkeit habe ich einiges Grundsätzliches in meiner Rationalen Physik geschrieben. Die weltweite Ausbreitung des Einsteinglaubens wäre ohne den magisch mythischen Nimbus, in dem die Mathematiker prunken, nicht möglich gewesen. Ohne Zweifel ist dieser irrationale Nebel, unter dem die Behauptung von der Unfehlbarkeit der mathematischen Sprache verbreitet wird, einer der Hauptgründe, daß Logik und Experiment gegen Einsteins dilettantische Weisheit bis in die Gegenwart erfolglos blieben. Diese grenzenlose Arroganz der Mathematiker wird schön beleuchtet durch eine Anekdote, die von Hilbert überliefert wird. Ein Student, bei einer Prüfung, versuchte eigene Gedanken zu entwickeln. „Da haben sich so viele gescheite Männer den Kopf zerbrochen, und jetzt kommen Sie und sagen uns, wie sich das wirklich verhält.“ Bei Einsteins genialer Mathematik war Hilbert nicht so gescheit.

Noch mehr als für die reinen Mathematiker gilt dies für die mathematischen Physiker. Sie haben, als Nebenfach, ein paar mathematische Rechenmethoden mit den zugehörigen Übungs­beispielen auswendig gelernt. Rationales Verstehen wird auch im Mathematikunterricht gering geachtet; so fordert dies unser feudal autoritäres Schulsystem. Eigenes Denken wird, wie das oben angeführte Beispiel von Hilbert zeigt, den Schülern frühzeitig abgewöhnt. Denken gefährdet die Autorität, wer denkt, kann kein braver Untertan werden.

Die mathematischen Physiker drehen die Gebetsmühle des Algorithmus, sie werden dadurch keine Heiligen. Mechanisch, ohne zu denken gebrauchen sie die auswendig gelernten Formeln, in blindem Vertrauen auf die orthodoxe Lehre. Sie erwarten aber auch als selbstverständlich, daß das niedere Volk ihre Unfehlbarkeit gläubig hinnimmt. Die Erfahrung gibt ihnen recht. Doch, wie Planck und Laue erkannten, auch der größte Teil der Universitätsprofes­soren gehört zur blind autoritätsgläubigen Masse: papa locutus, causa finita; irgendein Papst hat gesprochen, die Physikprofessoren wissen die Wahrheit. „Auch große Namen sind oft nur Mitläufer.“ Hier irrt der große Meister nicht.

(Zitatende)

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Beste Grüße Ekkehard Friebe

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