Der Star wird aufgebaut

Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:
„Der gigantische Betrug mit Einstein“ von Gotthard Barth

Zitat:

Der Star wird aufgebaut

Auch heute noch gibt es Einsteinkritiker, die Einstein für ein einmaliges Genie halten. Nur da und dort passierten ihm kleine oder größere Irrtümer; oder Einstein wurde von seinen Anhängern falsch verstanden. Eine mehr oder weniger totale Ablehnung finden wir vor allem bei jenen Kritikern, die unmittelbar von Einsteins Originalarbeiten ausgehen.

Die Leistung eines Forschers wird bestimmt durch seine wissenschaftliche Ausbildung und durch seine Begabung. Der Buchbindergehilfe M. Faraday, den Sir Davis zu seinem Nachfolger machte, war wissenschaftlich ein Amateur. Er kompensierte seine mangelnde Ausbildung durch seine einmalige geniale Begabung. Auch Einstein war seiner Ausbildung nach — praxisnahe, aber ohne Praxis — kaum wissenschaftlich gebildet. Nach 5 Klassen Gymnasium in München fiel er bei der Aufnahmeprüfung am Polytechnikum in Zürich durch; in neueren Sprachen und in Biologie, was bei einem Schüler eines humanistischen Gymnasiums durchaus verstehbar ist. Nach einem Vorbereitungsjahr an der Gewerbeschule in Aarau besuchte er vier Jahre die „Schule für Fachlehrer in mathematisch-physikalischer Richtung am Eidgen. Polytechnikum in Zürich mit dem Abschluß-Zeugnis als Ingenieur, dem Eidgen. Diplom für Fachlehrer“, wie es in Einsteins Gesuch beim Eidgen. Amt für geistiges Eigentum in Bern heißt (1901).

Das Polytechnikum war wegen seines praxisnahen Unterrichts berühmt. Es wurde sehr viel gezeichnet. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung war Einstein am Gymnasium durchaus ein guter Schüler. Auch am Polytechnikum war sein Notendurch­schnitt nur durch eine Sechs, die schlechteste Note, im physikalischen Praktikum gedrückt. Wenn Einstein 1955 schrieb: „Ich arbeitete die meiste Zeit im physikalischen Laboratorium, fasziniert durch die direkte Berührung mit der Erfahrung“, ist dies, wie alles bei dem großen Meister, nur eine relative Wahrheit: Da er das physikalische Praktikum schwänzte, erhielt er einen „Verweis wegen Unfleiß“, ausgesprochen vom Rektor.

Keinesfalls will ich die schulische Ausbildung überschätzen. Wer ein Diplom nach dem anderen macht, muß noch kein großer Gelehrter sein. Aber selbst Einstein sah die Bedeutung der Ausbildung in seiner sonderbaren Frage: „Hätte Faraday das Induktionsgesetz entdeckt, wenn er eine reguläre Universitätsausbildung gehabt hätte?“ Wenn man nur einigermaßen einen Überblick über Faradays unglaublich weite Leistungen gewonnen hat, kann man in Einsteins Frage nur eine ungeheure Unverschämtheit sehen. Weit näherliegend wäre die Frage, ob Einstein seine dilettantischen Referate (in den Annalen der Physik) geschrieben hätte, wenn er eine reguläre Universitätsausbildung gehabt hätte? Das Doktorat machte Einstein 1905 in Zürich, als es gerade noch möglich war, ohne an der Universität zu studieren, durch Einsendung einer schriftlichen Arbeit den Doktortitel zu erwerben.

(Zitatende)

Lesen Sie bitte hier weiter!

Beste Grüße Ekkehard Friebe

Kommentare

Einen eigenen Kommentar schreiben

Hinterlassen Sie eine Antwort

Erlaubter XHTML-Code: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>