Der Urknall und die Expansion des Kosmos

Als Ergänzung des gestrigen Beitrages: An Analysis of Big Bang Theory as a Work of Fiction
gebe ich nachstehend einen Vortrag wieder aus dem Jahre 1990 zum Urknall (Big Bang) von Dr. Wolfgang Schmidt:

Zitat: 

Vortrag DD 10.5 Fachausschuß Didaktik der Physik der DPG am 23. März 1990

Der Urknall und die Expansion des Kosmos  –  Leistung und Energiebilanz –

Dr.-Ing. Wolfgang Schmidt, Villenstraße 34, 6730 Neustadt

Die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation e.V. (DABEI) veröffentlichte im Sept. 1989 eine Preisaufgabe, Leistung und Energiebilanz beim Urknall und der Expansion des Alls zu untersuchen. Als Preis wurden 4000 DM ausgesetzt. „Die Entscheidung wird durch eine Jury gefällt, die vom DABEI-Vorstand bestellt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.“

Diese Aufgabe entsprach in etwa der häufig gestellten Schulaufgabe, die Treibstoffmenge einer Rakete zu berechnen, die das Gravitationspotential der Erde überwinden soll. Diese Aufgabe wurde gestellt, um zu kritischem Denken über die auf die Expansion des Alls zurückgeführte irreversible Entropiezunahme bzw. der Unordnung anzuregen. Die Annahme von der irreversiblen Entropiezunahme beherrscht derzeit unsere staatlich gelenkte Energieforschung, die auf den Verbrauch der Rohstoffe und die Zerstörung der Umwelt hinführt. Insofern entspricht die Aufgabenstellung den ernst zu nehmenden Zielsetzungen der Deutschen Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation e.V. Friedrich-Ebert-Allee 39, Bonn 1.

Alle Teilnehmer an diesem Preisausschreiben kamen mit zwei Ausnahmen zu dem gleichen Schluß, daß die Theorie vom Urknall und der Expansion des Alls im eklatanten Widerspruch zum 1. Hauptsatz der Thermodynamik steht. Unter den Teilnehmern befanden sich nur zwei Damen, dafür aber politisch und feministisch stark engagiert, dafür aber kurz und bündig.

Frau Müller schrieb: „ich beginne mit der Expansion 1000 Jahre nach der von den Physikern behaupteten ,Urknallexplosion‘, da ich mir eine Materie von 2 mal 10^54 kg in einem Punkt konzentriert nicht vorstellen kann. Zu dieser Masse käme noch die Masse der Explosionsenergie, die man eigentlich nicht vernachlässigen darf. Also ist in 1000 Jahren nach dem Urknall der Radius dieser Masse 1000 Lichtjahre, R = 9,46 mal 10^18 m. Dann ist die Gravitationskraft m?d²s/dt² = – ??m?M/r² = 1,5 mal 10^6 kg?m/sec². Dann ist die Leistung (Kraftvektor mal Geschwindigkeitsvektor), die jedes kg in der Peripherie zu vollbringen hat, L = 4,47 mal 1014 Watt, das wäre in einem Jahr 7,1 mal 1021 Joule, das entspräche der nuklearen Energie von 79 000 kg, die notwendig wäre, um ein kg auf einer Fluchtgeschwindigkeit von c zu halten. Das heißt, die denkbar mögliche nukleare Explosionsenergie wäre in wenigen Minuten verbraucht worden. Mich würden die Stellungnahmen der zuständigen Professoren dazu interessieren.“ Frau Müller setzt fort: „An so einen Unsinn zu glauben, kann man nur Männern zumuten, die nicht rechnen können, oder einem gehorsamen Drill unterliegen und daran glauben müssen, daß der Krieg der Vater aller Dinge sei, und der Schöpfer nur die Knallerei kannte. Dieser verrückte Glauben ist aber notwendig, um zu beweisen, daß mit der Zeitrichtung nach den von ihnen akzeptierten Naturgesetzen die Unordnung stetig zunähme, und die Ordnung nur durch Zufälle entstünde. Diese Theorie von Heisenberg wurde von Einstein energisch abgelehnt: ,Gott würfelt nicht‘ Die Intelligenz dieser Leute scheint der Schöpfer durch Würfeln erzeugt zu haben. Damit rechtfertigen die Physiker und die Politiker, daß es rechtens sei, die von der Natur in Millionen von Jahren angehäuften Rohstoffe in dem kurzen Zeitalter der Technik zu verbrauchen und die Erde unbewohnbar zu machen.“

Die meisten Teilnehmer bezogen sich auf die in der Schule gelehrte Himmelsmechanik und kamen im Prinzip zu dem gleichen Ergebnis. Einige wiesen aber darauf hin. daß es unter Zuhilfenahme Nicht-Euklidischer Geometrien auch andere Denkmöglichkeiten gäbe, die sie aber nicht näher ausführten. Der Lehrmeinung am meisten zu entsprechen schien mir die Auffassung von Herrn Bayer, Zürich: „Für die Expansion des Weltalls ist weder eine Leistung noch eine Energiebilanz erforderlich. Diese ergibt sich nur aus der längst wissenschaftlich überholten Newtonschen Mechanik. Während nach der Newtonschen Mechanik die Bahnen der Himmelskörper durch fortlaufende Impulsänderungen, die durch die Gravitationskraft übertragen werden soll, erklärt wird, verlaufen nach Einstein und de Sitter die Bahnen der Planeten geradlinig entlang der im vier-dimensionalen Raum durch die Massen gekrümmten Geraden.“

Das ist, wenn man darüber nachdenkt, eine kurze eindeutige Darstellung der heute geltenden Ideologie, mit der Kopernikus, Tycho de Brahe, Keppler und Galilei abgetan ist. Somit hatte der Vatikan mit der Verurteilung von Galilei recht behalten, oder auch nicht? Die Entscheidung darüber ist noch nicht getroffen.

Es ist der Sinn dieser Preisaufgabe, darüber nachzudenken.

Die an sich schlüssige Hypothese von Pascal Jordan, wonach der Urknall von einem einzigen Neutron ausging, dessen Explosionsenergie aus der fortlaufenden Entstehung von Materie begleitet gewesen sein soll, fand keinerlei Erwähnung. Nach Pascal Jordan ist E + mc² = 0. Mit der Entstehung von Materie würde die entsprechende Energie frei. Diese Hypothese ist zwar qualitativ wie auch quantitativ schlüssig, aber leider ist das Vorzeichen falsch, was bei Physikern öfters vorkommt. E = mc² und nicht E = – mc².

Einige Teilnehmer wiesen darauf hin, daß seltsamer Weise die Energiefrage in keinem Lehrbuch erwähnt worden sei. Das ist uns auch aufgefallen, und war auch der Grund für unser Preisausschreiben. DABEI will offene Fragen klären.

Der Widerspruch der Expansion des Alls zum 1.Hauptsatz war also für die meisten der Teilnehmer offensichtlich.

Was spricht nun überhaupt für die Annahme der Expansion des Alls? Diese Frage wurde von den meisten Teilnehmern ausführlich und gründlich behandelt. Danach haben wir die Arbeiten bewertet. Da aus Gründen des 1. Hauptsatzes diese Expansion des Alls unmöglich erscheint, wurden die Schlußfolgerungen aus den Fakten, die für eine Expansion sprechen, untersucht.

(Zitatende)

Lesen Sie bitte hier weiter!

Beste Grüße Ekkehard Friebe

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