Die Präsenz des GOM-Projekts in Internetforen

Es folgt ein weiterer Beitrag im Rahmen des Abschnitts: „Das Gedankenexperiment im Internet“
aus der Dokumentation: Das Gedankenexperiment„:

Zitat:

Die Präsenz des GOM-Projekts in Internetforen

Nachdem die Entwicklung der Rezeption des GOM-Projekts auf den Internetseiten der Partner und der weiteren wesentlichen Unterstützer des GOM-Projekts kurz skizziert worden ist, soll im folgenden Abschnitt die Rezeption in den Internetforen im einzelnen dokumentiert werden.

Ganz allgemein sind für die Diskussionen über die Relativitätstheorien in Internetforen folgende Merkmale festzustellen.

(1) Es gibt eine überraschend große Zahl von Foren, in denen spätestens seit dem Jubeljahr 2005 über Kritik der Relativitätstheorien diskutiert worden ist. Aufgrund von Recherchen mit den bekannten Suchmaschinen konnten wir, über die Jahre seit 2004 zusammengefaßt, schätzungsweise 100 Foren feststellen. Allein schon dieser Befund, der von irgendeiner Vollständigkeit weit entfernt ist, steht in schreiendem Kontrast zum Boykott und zur Zensur gegen jegliche Theoriekritik durch unsere vermeintlich „freie Presse“ in der Offline-Welt. Schöner können die Herrschaftsverhältnisse nicht dargestellt werden.

Wenn man  –  sehr zurückhaltend  –  durchschnittlich für jedes Forum jährlich nur 10000 Abrufe für alle relativitätskritischen Themen annehmen will, dann haben in 100 Foren des Internet jährlich 1 Million und über 4 Jahre also mindestens 4 Millionen Leser auf kritische Internetseiten geklickt  –  diese Leser werden in der Offline-Welt von unseren journalistischen Kerkermeistern durch eine Zensur-Mauer in die Albtraum-Welt des Maulhaltens und des Verstandsverzichts eingesperrt. Die Journalisten handeln dabei auch im eigenen Interesse, damit ihre jahrzehntelange eigene böse Rolle nicht offenbar wird.

(2) In vielen dieser Foren sind irgendwann auch die vom GOM-Projekt veröffentlichte Dokumentation und die anschließenden „Offenen Briefe“ (beginnend mit dem Offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten, 28. Oktober 2005) von den Diskutanten in die Diskussion eingebracht worden.
(3) In manchen Foren ist das GOM-Projekt ausdrücklich zum Gegenstand von einem oder mehreren Themen gemacht geworden.
(4) Die Beachtung oder Nichtbeachtung des Themas im Verlauf einer Diskussion hängt wesentlich von der „Strenge“ der Moderatoren des Forums ab. Wenn eine Diskussion über längere Zeit geführt wird, steigt das Risiko von Abschweifungen, die manchmal geradezu den Eindruck entstehen lassen, daß streckenweise die Themenüberschrift und die wirklich geführte Diskussion nichts mehr miteinander zu tun haben. Das freie und chaotische Internet läßt grüßen!
(5) Die Zahl der Diskutanten zu einem Thema  der Relativitätstheorien ist generell recht klein, oft sind es nicht einmal ein Dutzend Teilnehmer, die sich untereinander kennen und dann leicht in persönlich-privates Gruppenpalaver verfallen, das Außenstehende und nur an dem Thema interessierte Beobachter langweilt.
(6) Häufig treten dieselben Diskutanten zu demselben Themenkomplex gleichzeitig oder nacheinander in mehreren Foren auf, manchmal auch als Gruppe.
(7) Bei diesen Themen steht der kleinen Zahl von Diskutanten eine erstaunlich große Zahl von Lesern gegenüber, wie aus der Zahl der Abrufe hervorgeht, so weit Foren diese Zahlen zu den Themen angeben.
(8) Die Themen mit Bezug auf das GOM-Projekt erzielen gewöhnlich deutlich höhere Abrufquoten als andere Themen aus der Physik.
(9) Die Zahl der Abrufe von Forumsseiten erlaubt ohne nähere Analyse der Daten durch den Provider keine definitive Aussage über die Zahl der verschiedenen Besucher, weil jeder Besucher wiederholt und bei länger sich hinziehender Diskussion um so öfter auf die Forumsseiten zugreifen wird. Aber mehr als die verschiedenen IP-Adressen der Besucher könnte auch der Provider des Forums nicht liefern, so daß in vielen Fällen hinter mehreren Adressen derselbe Benutzer stehen kann, der von seinem Provider bei jedem Zugang zum Internet eine neue, andere IP zugewiesen erhält.

Außerdem werden sich die Besucher eines Forums mit mehreren Themen zum selben Gegenstand auch mehrere Themen ansehen, so daß derselbe Besucher mit seinen Abrufen bei einem Besuch gleich mehrere Abrufquoten von verschiedenen Themen erhöhen kann. Die Parallelität mehrerer Themen zur Theoriekritik auf demselben Forum müßte daher ebenfalls die Anzahl der verschiedenen Besucher etwas reduzieren.

Alle Aussagen über Besucheridentitäten und ihre Anzahlen können daher nur sehr vage Anhaltspunkte sein, und nur in diesem Sinn erscheint uns eine pauschale Annahme von 10 Prozent der Abrufe als Besucheranzahl als plausibel; im Fall von sehr lange andauernden Diskussionen wären möglicherweise sogar nur 5 Prozent anzunehmen. Diese Überlegungen müßten bei Angaben über Besucherzahlen in den Foren zugrunde gelegt werden. Sollten einmal soziologische Untersuchungen mit statistisch relevanten Stichproben veröffentlicht werden, müßten alle hier zugrunde gelegten Annahmen natürlich überprüft werden.

Aus den Merkmalen 1 – 9 kann man für das Internet mindestens vier inhaltliche und methodische Ergebnisse gewinnen:

(1) daß an der Relativitätstheorie ein breites Interesse besteht,
(2) daß die Diskussionen einerseits von mehr oder weniger von derselben kleinen „Szene“ bestritten werden,
(3) daß andererseits die Zahl der Abrufe für ein Thema oft in die Größenordnung von 5000 bis 10000 vorstößt, und
(4) daß im Rahmen der Physik-Themen das GOM-Projekt besonderes Interesse findet.

(Zitatende)

Beste Grüße Ekkehard Friebe