Offene Briefe gegen die Große Deutsche Ausrede

Es folgt eine weitere Leseprobe von den Seiten 15 bis 16 der Dokumentation:
Das Gedankenexperiment“ (Mai 2009) von G. O. Mueller

Zitat:

Offene Briefe gegen die Große Deutsche Ausrede

Unsere Gesellschaft hat im Laufe des 20. Jahrhunderts schon zweimal nach den Zusammenbrüchen totalitärer Regime sich erfolgreich in die Große Deutsche Ausrede geflüchtet:

Wir haben nichts gewußt.
Wir haben nichts getan.
Wenn wir es nicht getan hätten, hätten andere es getan.
Unsere Existenz hätte auf dem Spiel gestanden, wenn wir uns widersetzt hätten.

Um eine Wiederholung solcher Schauspiele nach dem Zusammenbruch des dritten totalitären Regimes in Deutschland rechtzeitig zu verhindern, hat unser Projekt an die Adressaten nicht nur seit 2001 individuelle Briefe gerichtet, sondern seit 2005 mehrere „Offene Briefe“ an bestimmte Adressatengruppen veröffentlicht.

Das Instrument des Offenen Briefs oder anderer Formen ist bekannt und wird von vielen Personen und Gruppen gewählt, um sich in der Öffentlichkeit für ihre Anliegen Gehör zu verschaffen. Von Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie sind uns bisher nur wenige bekannt geworden:

1922: Handzettel der 19 Wissenschaftler an die Öffentlichkeit mit Protest gegen ihren Ausschluß aus der Naturforscherversammlung in Leipzig
1925: Oskar Kraus an Albert Einstein und Max von Laue
1975: Ernst Kammerer an „Herrn Dr. Fr. C.“
1986: Kretzschmar, Harry – An alle Physiker, Mathematiker und anderen Naturwissenschaftler, die sich mit der Relativitätstheorie schon einmal befaßt haben oder daran interessiert sind – In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1986, 29. Okt., Anzeige. – Abdruck in: Raum und Zeit. 1987, Nr. 26, S. 17.  http://www.mahag.com/fremd/kretz1.htm 
2005:
Kretzschmar, Harry – Die Intelligenz der Menschheit [FAZ-Anzeige]. – In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23.11.2005, Anzeige (Rubrik „Unternehmen“).

Ohne die Bezeichnung „Offener Brief“ zu tragen, bringen einige Buchveröffentlichungen bereits in ihren Titeln oder auch erst im Inhalt einen starken Appell an die Öffentlichkeit zum Ausdruck, der sachlich dem Offenen Brief entspricht, allerdings keinen bestimmten Adressatenkreis nennt; z. B.:

1931: Hundert Autoren gegen Einstein

1972: H. Dingle: Science at the crossroads

1984: R. M. Santilli: Il grande grido

In den letzten Jahren hat das Internet dem Instrument des „Offenen Briefs“ größere Publizitätsmöglichkeiten geschaffen. Der „Offene Brief“ hat Parallelen und Fortsetzungen in den öffentlichen Diskussionen der Internetforen. Die „Offenen Briefe“ unseres Projekts sind jedoch grundsätzlich immer auch allen genannten Adressaten mit der gelben Post zugestellt worden, da sie auf einer CD-Beilage alle jeweils aktuellen Veröffentlichungen des Projekts vermitteln sollten, um künftigen Ausreden auf Ahnungslosigkeit von vornherein die Mauselöcher zu verschließen.

Mit unseren Offenen Briefen per Post und der massiven Information über die Theoriekritik zur Vorbeugung gegen die künftig zu erwartende Große Deutsche Ausrede beschreiten wir einen weiteren neuen Weg.

(Zitatende)

Beste Grüße Ekkehard Friebe