04 – G. O. Mueller: „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitäts- theorie“ (Einleitung)

Es folgt jetzt der 4. Abschnitt der Fortsetzungsfolge vom Kapitel 1 (Einleitung) der gesellschafts- politisch wichtigen Dokumentation des Forschungsprojekts G. O. Mueller unter dem Titel
„Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“.

Zitat:

Fachliche Verdachtsmomente: die Paradoxa

Wendet sich der mißtrauische Leser dem physikalischen Inhalt der Theorie zu, so stößt er in den Darstellungen aller Preislagen auf mehrere merkwürdige Behauptungen, von denen die Relativistik-Autoren sympathischerweise oft selbst zunächst gern einräumen, daß diese Behauptungen ziemlich ungewöhnlich und absurd erscheinen mögen, um anschließend aber sofort zu versichern, daß sich alles absurd Erscheinende aufklären lasse und alles seine Richtigkeit habe.

Diese merkwürdigen Behauptungen der Theorie werden als Paradoxa bezeichnet, für deren richtiges Verständnis man den besonderen Relativisten-Verstand benötigt; im übrigen könne man aber schon darauf vertrauen, daß alles richtig ist, „wie Einstein uns lehrt“. Alle Behauptungen des Urhebers der Theorie sind anscheinend Gesetze, gegen die man nicht verstoßen darf, wenn man sich nicht in Irrtümer verrennen will.

Diese Paradoxa sind gewissermaßen die Kronjuwelen der Relativistik: sie stellen den revolutionären Inhalt der Theorie dar, garantieren damit einerseits den besonderen Erkenntnisrang der Theorie und demonstrieren andererseits die besonderen Qualifikationen derer, die alles zu erklären vermögen.
(Zitatende, Fortsetzung folgt)

Beste Grüße Ekkehard Friebe

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