{"id":776,"date":"2009-02-03T10:28:39","date_gmt":"2009-02-03T09:28:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=776"},"modified":"2009-02-03T10:28:39","modified_gmt":"2009-02-03T09:28:39","slug":"das-selbstbildnis-der-relativistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/das-selbstbildnis-der-relativistik\/","title":{"rendered":"Das Selbstbildnis der Relativistik"},"content":{"rendered":"<p>Aus der\u00a0<strong>Dokumentation von G. O. Mueller:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a title=\"\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie.\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/buch.pdf\" target=\"_blank\">\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie.<\/a><br \/>\n<\/strong>Ein dokumentarisches Gedankenexperiment \u00fcber 95 Jahre Kritik (1908-2003) mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten<\/p>\n<p>bringe ich nachstehend einen weiteren Abschnitt aus der \u201cEinleitung\u201d\u00a0 (Kapitel 1, Seite 1 bis 2):\u00a0<\/p>\n<p><strong>\u00a0Zitat:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einleitung\u00a0<br \/>\n<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong><a title=\"Das Selbstbildnis der Relativistik\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap1.pdf\" target=\"_blank\">Das Selbstbildnis der Relativistik<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Das Bild, das die Physiker von der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie und ihrem Sch\u00f6pfer Albert Einstein uns vor Augen stellen, ist an Gro\u00dfartigkeit wahrlich nicht zu \u00fcbertreffen. Eine grundlegende und revolutionierende Theorie, von allen Fachleuten in der ganzen Welt bestaunt und anerkannt, in unseren Laboratorien Tag f\u00fcr Tag immer wieder best\u00e4tigt, und dar\u00fcber hinaus auch noch mathematisch perfekt und sogar als elegant empfunden, aufgestellt von unserem \u201eWeltweisen&#8220;, dem neuen \u201e Kepler-Galilei-Newton&#8220;, Physiker und Mathematiker und Philosoph in einer Person. Das Jahr 1905, in dem er au\u00dfer der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie noch andere gro\u00dfe Arbeiten ver\u00f6ffentlichte, wird als sein annus mirabilis verkl\u00e4rt und die Relativit\u00e4tstheorie als die gro\u00dfe revolution\u00e4re Tat.\u00a0<\/p>\n<p>Auf die erste Gro\u00dftat hat er 1916 eine zweite folgen lassen, die Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie, die uns sogar den Kosmos erkl\u00e4ren kann, in dem wir leben.\u00a0<\/p>\n<p><!--more-->Die Darstellungen in B\u00fcchern und Abhandlungen sowohl der bedeutendsten Vertreter der Relativistik als auch der weniger bedeutenden Kompilatoren erscheinen sehr zahlreich bis auf den heutigen Tag und sind durchweg auf einen hymnischen Ton gestimmt. Es werden zwar gewisse Schwierigkeiten des Verst\u00e4ndnisses erw\u00e4hnt, die angesichts des Neuen und Ungewohnten anfangs wohl verst\u00e4ndlich waren, inzwischen jedoch seit langem als ausger\u00e4umt und \u00fcberwunden gelten, wenn man nur mit dem richtigen Verst\u00e4ndnis an die Sache herangeht. Irgendwelche nennenswerte Kritik an der Theorie ist nicht vorzubringen, die Theorie ist schlicht makellos.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00fcberw\u00e4ltigende Kulturtat mu\u00df allen Menschen vermittelt werden, niemand soll sich ausgeschlossen f\u00fchlen. F\u00fcr die gebildeten Schichten gibt es Darstellungen mit etwas Mathematik, f\u00fcr die weniger gut Vorgebildeten werden eigens Darstellungen ohne jede Verwendung von Mathematik angeboten, auf da\u00df die Leute nicht abgeschreckt werden von der Teilnahme an dem Menschheitsereignis. P\u00e4dagogen \u00fcberlegen didaktisch geschickte Darstellungen der Theorie f\u00fcr den Schulunterricht, damit die Jugend schon rechtzeitig mit den neuen Erkenntnissen vertraut gemacht werden kann.\u00a0<\/p>\n<p>Weniger hymnische T\u00f6ne klingen nur ganz am Rande an, wenn ein Relativistik-Autor die Zustimmung aller Fachleute preist und bei dieser Gelegenheit irgendwelche unbegr\u00fcndete Kritik erw\u00e4hnt, die nur noch manchmal von Nichtfachleuten und Ewiggestrigen vorgebracht wird, wenn nicht gar b\u00f6sartige politische Motive dahinterstecken. In diesem Zusammenhang wird dem Leser auch geraten, keinesfalls von seinem sogenannten gesunden Menschenverstand Gebrauch zu machen, denn damit k\u00f6nne man die Theorie nur mi\u00dfverstehen. \u00dcber die Personen der Kritiker, gew\u00f6hnlich nicht namentlich erw\u00e4hnt, gibt es lauter pauschale, abwertende Bemerkungen.\u00a0<\/p>\n<p><em>Die \u00f6ffentliche Wahrnehmung<\/em><br \/>\nDie breite \u00d6ffentlichkeit l\u00e4\u00dft sich von soviel Glanz und Herrlichkeit beeindrucken und identifiziert sich gern mit dem Fortschritt und seinem sympathischen Vertreter, glaubt an die Autorit\u00e4t der Fachleute, will auf der Seite der siegreichen Sache stehen, zu den Verst\u00e4ndigen und Eingeweihten geh\u00f6ren, und l\u00e4\u00dft sich von der hohen Emotionalit\u00e4t der Theorievertreter gern anstecken und mitrei\u00dfen. Das Image der erfolgreichen Naturwissenschaften als einer Branche, in der das reine Erkenntnisstreben und die n\u00fcchterne Objektivit\u00e4t regieren und nur die Absicherung durch experimentelle Beweise z\u00e4hlt, hat auch der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie ein gro\u00dfes Vertrauenskapital verschafft.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p>Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap1.pdf\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Forschungsprojekt G. O. Mueller finden Sie im Beitrag <strong><a title=\"Partner!\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/partner\/\" target=\"_blank\">Partner!<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der\u00a0Dokumentation von G. O. Mueller: \u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie. 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