{"id":3491,"date":"2013-11-13T01:45:33","date_gmt":"2013-11-13T00:45:33","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3491"},"modified":"2013-11-13T01:45:33","modified_gmt":"2013-11-13T00:45:33","slug":"kulturfaktor-recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/kulturfaktor-recht\/","title":{"rendered":"Kulturfaktor Recht"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotol\" style=\"text-align: justify; width: 135px;\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image- 1831\" alt=\"\" src=\"http:\/\/kritik-relativitaetstheorie.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Bernhard_Losch-neu2.jpg\" width=\"125\" height=\"175\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<p><strong>Von <span style=\"color: #800000;\"><a href=\"http:\/\/www.presse-archiv.uni-wuppertal.de\/html\/module\/medieninfos\/namen\/2006\/1909_losch.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Bernhard Losch<\/span><\/a><\/span>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Kulturfaktor Recht &#8212; <\/span><\/strong><b><span style=\"color: #000000;\"><strong>Grundwerte \u2013 Leitbilder \u2013 Normen\u00a0<br \/>\n<\/strong><strong>Bernhard Losch, <\/strong><\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\">Verlag Uni-Taschenb\u00fccher (UTB), Stuttgart, 2006 \u2013 <\/span><span style=\"color: #800000;\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kulturfaktor-Recht-Grundwerte-Leitbilder-Uni-Taschenb%C3%BCcher\/dp\/3825228487\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Amazon<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Aus dem r\u00fcckseitigen Buchumschlag<\/strong>:<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Die Rechtswissenschaft widmet sich verst\u00e4rkt dem Zusammenhang von Kultur, Politik und Recht und der Rolle des Rechts als verbindendem Faktor. Die Nachbardisziplinen entdecken im Zuge des \u201eCultural Turn\u201d das Recht als wichtige Forschungsgrundlage. Das Studienbuch kn\u00fcpft an diese Entwicklung an und erl\u00e4utert die Grundwerte von Kultur und Recht: Menschenw\u00fcrde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->Zudem behandelt es die kulturellen Leitbilder: Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarit\u00e4t und Gleichberechtigung. Diese bilden die Grundlagen der europ\u00e4ischen Kultur, welche durch die Rechtsordnung gesichert wird. Zudem werden der Zusammenhang von Religion, Moral und Recht sowie die Gerechtigkeit als zentrales Anliegen der Rechtsordnung dargelegt sowie eine Auswahl praktischer Ber\u00fchrungsfelder von Kultur und Recht, wie das Bildungssystem und der Medienbereich, n\u00e4her beleuchtet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Ausz\u00fcge aus dem Kapitel \u201e<\/strong><em><b>Gerechtigkeit \u2013 Menschlichkeit<\/b><\/em><strong>\u201d \u2013 Absatz 4 -\u201e<\/strong><em><b>Rechtskontrolle und Rechts-schutz<\/b><\/em><strong>\u201c, Seite 187-188<\/strong>:<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Als weitergehender Hebel der Gerechtigkeit wird der individuelle Rechtsschutz betrachtet. Unter Rechtsschutz versteht man die M\u00f6glichkeit, eine gerichtliche Rechts\u00fcberpr\u00fcfung zu veranlassen, wenn man Gr\u00fcnde daf\u00fcr vorbringen kann, dass man sich in seinen Rechten verletzt glaubt. Im Grundgesetz wird ausdr\u00fccklich ein Recht auf umfassenden Rechtsschutz gegen\u00fcber der \u00f6ffentlichen Gewalt garantiert. Danach kann im Rahmen der vorgesehenen Verfahrenswege gegen alle Entscheidungen der \u00f6ffentlichen Verwaltung, Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit gerichtlich vorgegangen werden. Grunds\u00e4tzlich ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass die Verletzung eigener Rechte geltend gemacht werden kann. Soweit man sich in seinen Grundrechten verletzt sieht, steht sogar der Weg zum Bundesverfassungsgericht offen.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDer zweite Einwand lautet, dass auch die beste Rechtsordnung nicht verhindern kann, dass sie missbraucht und im Dienst von Sonderinteressen unterlaufen wird. Diesem Thema widmet sich besonders die Rechtsdarstellung in der Literatur. Stellvertretend kann daf\u00fcr die Auseinandersetzung mit dem Rechtsstaat durch <em>Martin Walser<\/em> in seinem Roman \u201eFinks Krieg\u201d angef\u00fchrt werden. Dort werden M\u00e4ngel der Praxis beleuchtet, wie die Bevorzugung parteipolitischer und sonstiger Gruppeninteressen gegen\u00fcber der korrekten Rechtsanwendung. Solche Machenschaften k\u00f6nnen der Kultur des Rechtsstaates gegen\u00fcbergestellt werden und lassen erkennen, wie der Mangel an Allgemeinkultur sich in der Staats- und Rechtskultur auswirken und sich in fehlender Verantwortung f\u00fcr das Recht niederschlagen kann.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siehe hierzu auch:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/der-grose-schwindel-betrug-und-falschung-in-der-wissenschaft-1994\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Der gro\u00dfe Schwindel: Betrug und F\u00e4lschung in der Wissenschaft<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Bernhard Losch\u00a0 Kulturfaktor Recht &#8212; Grundwerte \u2013 Leitbilder \u2013 Normen\u00a0 Bernhard Losch, Verlag Uni-Taschenb\u00fccher (UTB), Stuttgart, 2006 \u2013 Amazon Aus dem r\u00fcckseitigen Buchumschlag: Die Rechtswissenschaft widmet sich verst\u00e4rkt dem Zusammenhang von Kultur, Politik und Recht und der Rolle des Rechts als verbindendem Faktor. 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