{"id":3270,"date":"2012-12-04T07:30:50","date_gmt":"2012-12-04T06:30:50","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3270"},"modified":"2012-12-04T07:30:50","modified_gmt":"2012-12-04T06:30:50","slug":"la-relativite-des-phenomenes-les-conceptions-nouvelles-deinstein-la-masse-et-lenergie-lespace-a-quatre-dimensions-et-le-temps-les-mondes-fictifs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/la-relativite-des-phenomenes-les-conceptions-nouvelles-deinstein-la-masse-et-lenergie-lespace-a-quatre-dimensions-et-le-temps-les-mondes-fictifs\/","title":{"rendered":"La relativit\u00e9 des ph\u00e9nom\u00e8nes: les conceptions nouvelles d&#8217;Einstein; la masse et l\u00e9nergie; l&#8217;espace \u00e0 quatre dimensions et le temps; les mondes fictifs"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotol\" style=\"text-align: justify; width: 135px;\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image- 1831\" src=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/bilder\/Bild-Carl-Benedicks.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"175\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em><strong><\/strong><strong><a href=\"http:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Gaston_Moch\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">By Gaston Moch<\/span><\/a><\/strong> 1921 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Beitrag aus dem GOM-Projekt: <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Kap4_Erg_2012.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen <\/span><\/a><br \/>\n<\/strong>zur Erg\u00e4nzung der <strong><a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/projekt-go-mueller\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dokumentation<\/span><\/a><\/strong> Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4.\u00a0\u00a0<\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>La relativit\u00e9 des ph\u00e9nom\u00e8nes: les conceptions nouvelles d&#8217;Einstein; la masse et l\u00e9nergie; l&#8217;espace \u00e0 quatre dimensions et le temps; les mondes fictifs <\/strong>\/<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Gaston Moch. &#8211; Paris: Flammarion 1921. 366 S. (Biblioth\u00e8que de philosophie scientifique.)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Tr\u00e4gt im Rahmen einer apologetischen Darstellung von SRT und ART (Kap. 1-17) auch gravierende Einwendungen vor, z. B. zur Realit\u00e4t der L\u00e4ngenkontraktion (S. 133-134): es gibt im Universum nicht nur zwei Systeme, sondern unendlich viele, die sich alle gegeneinander bewegen; wenn also ein K\u00f6rper allein wegen seiner relativen Bewegung eine Deformation erf\u00fchre, dann h\u00e4tte er in demselben Zeitpunkt unendlich viele verschiedene L\u00e4ngen, was offensichtlich absurd ist (&quot;il se trouverait avoir, en m\u00eame temps, une infinit\u00e9 de longueurs diff\u00e9rentes, ce qui est \u00e9videmment absurde&quot;).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dagegen weist seine Darstellung der Zeitdilatation keinen analogen Kritikpunkt auf. Die Zuspitzung im Zwillingsparadoxon erw\u00e4hnt er hier bemerkenswerterweise \u00fcberhaupt nicht. (Das Buch hat keinen Index, so da\u00df man auf die Durchsicht angewiesen ist. So findet man erst in Kap. 20 Langevin und den reisenden Zwilling.)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Stellt im 4. Abschnitt &quot;Discussion&quot; (Kap. 18-22) die apologetischen Absichten zur\u00fcck und diskutiert die problematischen Aspekte der Theorien: Theoriekritik, \u00c4ther, Geometrie, Kosmologie u. a. &#8211; Widmet in Kap. 18 den Kritikern ein eigenes Unterkapitel (S. 248-256): &quot;Contradicteurs&quot;. Behandelt die Kritik von Max Abraham und Hans Christiansen (Deutschland), Marcel Brillouin, L\u00e9on Lecornu, Alfred Lartigue, Louis Rougier, Lucien Fabre u. Henri Varcollier (Frankreich), Ch. Ed. Guillaume (Schweiz), H. A. Lorentz (Niederlande), mehrere von Ihnen mit Zitaten aus ihren kritischen Ver\u00f6ffentlichungen. &#8211; Wendet gegen die Nennung von H. A. Lorentz als Kritiker ein, er sei schlie\u00dflich zusammen mit Einstein und Minkowski Autor des Sammelbandes &quot;Das Relativit\u00e4tsprinzip&quot; und k\u00f6nne daher nicht als Kritiker gelten (vgl. hierzu die in der vorliegenden Dokumentation nachgewiesenen kritischen Ver\u00f6ffentlichungen von Lorentz vor 1921). &#8211; Bezeichnet die Kritik aller behandelten Autoren als irrelevant, weil sie von der Mehrheit der Fachkollegen nicht geteilt wird.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Sieht vor allem mit der triumphalen Best\u00e4tigung der Theorie durch die Beobachtungen der Sonnenfinsternis von 1919 alle Kritik als erledigt an.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Sieht z. B. eine klare Alternative f\u00fcr die Wirkung der Gravitation (S. 260-263): entweder sie wirkt direkt und augenblicklich (instantane Fernwirkung) oder sie mu\u00df vermittelt werden durch ein Medium (z. B. den \u00c4ther); findet es verwunderlich, da\u00df die Physiker beide Alternativen ausschlie\u00dfen (&quot;Il est curieux que des physiciens puissent nier \u00e0 la fois l&#8217;une et l&#8217;autre sans avoir l&#8217;impression d&#8217;une contradiction.&quot;)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Verweist auf Albert Einsteins Leidener Vortrag von 1920, zitiert dessen Aussage, da\u00df f\u00fcr die ART ein Raum ohne \u00c4ther unvorstellbar sei, was viele Kommentatoren Einsteins in Schwierigkeiten bringen wird (S.275).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Fragt zur Kr\u00fcmmung des Raumes durch die Gravitation, ob eine solche Relativierung der Geometrie zul\u00e4ssig ist, und verneint es (S. 288): &quot;Or, il est permis d&#8217;\u00eatre troubl\u00e9 par cette audacieuse conception de la g\u00e9om\u00e9trie devenue relative. On peut m\u00eame aller jusqu&#8217;\u00e0 s&#8217;insurger contre elle. Pourt ma part, elle me semble r\u00e9sulter d&#8217;un simple jeu de mots inconscient.&quot; Die behauptete Raumkr\u00fcmmung und die daraus abgeleitete Erkenntnis, da\u00df es wegen der gravitativen Kr\u00fcmmung keine geraden Verbindungs\u00adlinien im Raum mehr gebe und man deshalb die euklidische Geometrie aufgeben m\u00fcsse, sind physikalische Eigenschaften, die die euklidische Geometrie keinesfalls beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Bezeichnet die Relativierer der Geometrie als &quot;outranciers du relativisme&quot; (S. 293) und die euklidische Geometrie als absolut (S. 294).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Fragt in Kap. 20 (S. 295) zu Langevin und dem reisenden Zwilling, ob Langevin seine Hypothese \u00fcberhaupt ernst gemeint hat; in diesem Fall &quot;on doit pr\u00e9sumer qu&#8217;il se serait gravement tromp\u00e9&quot;. Denn nichts erlaubt uns anzunehmen, da\u00df die Reisebedingungen keine Auswirkungen auf die Gesetze der Physiologie unseres K\u00f6rpers haben. &#8211; Kritisiert manche Aussagen als Wortspielereien, wozu er auch Minkowskis 4-D-Welt rechnet (S. 298).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Widmet das Kap. 22 der Frage von Grenzgeschwindigkeiten. Bezweifelt die Behauptung von C als Grenzgeschwindigkeit, weil schon f\u00fcr die Ausbreitung der Gravitation eine vielfach h\u00f6here Geschwindigkeit angenommen werden mu\u00df (S. 319). Kritisiert die Aussage Albert Einsteins \u00fcber C als Maximalgeschwindigkeit als einen Zirkelschlu\u00df (S.325). Weist auf die Tatsache hin, da\u00df der MMV ein geringes positives Ergebnis gehabt hat (S. 327), und da\u00df die Lichtgeschwindigkeit begr\u00fcndeterweise als variabel gelten mu\u00df (S. 328).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&#8212; <em>Insgesamt beeindruckt der Zielkonflikt, in den der Autor sich begibt: einerseits eine einleuchtende Apologetik liefern zu wollen, ohne andererseits seine Kritik zu verleugnen, die bis an die Grundlagen der Theorie geht (Realit\u00e4t oder Anschein der angeblichen Effekte, ZWP, nicht-euklidischer Raum). \u2013 Charakteristisch ist sein Fehlschlu\u00df, da\u00df H. A. Lorentz wegen des Abdrucks seiner Arbeiten in dem bekannten Sammelwerk kein Kritiker der SRT sein k\u00f6nne: genau deshalb nehmen die meisten Autoren die massiv-kritischen Arbeiten Lorentz gar nicht wahr. Die Propaganda der Relativistik ist also st\u00e4rker als die Bereitschaft des Publikums, selbst zu lesen. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>By Gaston Moch 1921 Beitrag aus dem GOM-Projekt: 2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen zur Erg\u00e4nzung der Dokumentation Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4.\u00a0\u00a0 La relativit\u00e9 des ph\u00e9nom\u00e8nes: les conceptions nouvelles d&#8217;Einstein; la masse et l\u00e9nergie; l&#8217;espace \u00e0 quatre dimensions et le temps; les mondes fictifs \/ Gaston Moch. &#8211; Paris: Flammarion 1921. 366 S. 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