{"id":3227,"date":"2012-09-12T06:11:32","date_gmt":"2012-09-12T05:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3227"},"modified":"2012-09-12T06:11:32","modified_gmt":"2012-09-12T05:11:32","slug":"der-jahrhundertskandal-der-wissenschaft-1981","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/der-jahrhundertskandal-der-wissenschaft-1981\/","title":{"rendered":"Der Jahrhundertskandal der Wissenschaft 1981"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotol\" style=\"text-align: justify; width: 135px;\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image- 1831\" src=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/bilder\/Bild-Carl-Benedicks.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"175\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>\u00a0<br \/>\nVon<\/strong><strong> <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/people\/Ernst_Kammerer\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ernst Kammerer<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Beitrag aus dem GOM-Projekt: <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Kap4_Erg_2012.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen <\/span><\/a><br \/>\n<\/strong>zur Erg\u00e4nzung der <strong><a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/projekt-go-mueller\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dokumentation<\/span><\/a><\/strong> Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4. <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der Jahrhundertskandal der Wissenschaft: Brief an Prof. Armin Hermann, Inst. f. Geschichte d. Naturwiss. u. Technik, Univ. Stuttgart, v. 24.11.77 \/ Ernst Kammerer.<br \/>\nIn: Kammerer, E.: Schwindel als Wissenschaft. 1981. (2 S.)\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Vorgang: Kammerer hatte am 5.10.77 an Hermann geschrieben und die Relativit\u00e4tstheorie als die &quot;Einf\u00fchrung von Irref\u00fchrungen und Betrugsman\u00f6vern in die Wissenschaft&quot; bezeichnet. Hermann hatte am 18.10.77 geantwortet und mu\u00df wohl in seiner Antwort die Relativit\u00e4tstheorie bezeichnet haben als &quot;das H\u00f6chste und Bewunderungsw\u00fcrdigste, was zu erschaffen je einem Menschen verg\u00f6nnt war&quot;, denn Kammerer h\u00e4lt ihm diese Aussage in dem vorliegenden Brief zweimal ironisch entgegen. Hermann hatte zur Frage der Lichtablenkung an der Sonne geschrieben: &quot;Eine wesentliche Entdeckung Einsteins liegt darin, da\u00df auch im Vakuum eine Ablenkung auftritt. Wie will man sonst die scheinbare Verschiebung der Sterne am Sonnenrand (nachweisbar bei einer totalen Sonnenfinsternis) erkl\u00e4ren?&quot;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im vorliegenden Schreiben argumentiert Kammerer: die Sonnenumgebung besteht nicht aus einem Vakuum, sondern aus einer hei\u00dfen Gasatmosph\u00e4re, die die Beugung des Lichtes bewirkt; nur wenn man die Lichtablenkung an der Mondmasse beobachtet h\u00e4tte, die keine Atmosph\u00e4re aufweist, g\u00e4be es die Frage, wie man die Ablenkung erkl\u00e4ren wollte. Im \u00fcbrigen sei es Albert Einstein und Eddington um die geometrischen Eigenschaften des Raumes (nicht-euklidisch, gekr\u00fcmmt) gegangen, die angeblich durch die Materie bedingt seien.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kritisiert die absichtsvolle Verwechslung von geometrischen Konstruktionen (Raumkr\u00fcmmung) und physikalischen Tatsachen (Lichtbeugung) und den Beweisversuch des einen durch das andere (S. 2):<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&quot;Mit einer f\u00fcr die argumentative Entwicklung der Relativit\u00e4tstheorie in jeder Phase kennzeichnenden Methodik wird die Behauptung \u00fcber eine Sache \u2013 beispielsweise \u00fcber eine Kr\u00fcmmung der Geraden \u2013 bewiesen an einer anderen, scheinbar gleichen Sache &#8211; hier an der Kr\u00fcmmung der Lichtstrahlen. Das Bluffergebnis wird dann in der gesamten Weltpresse jubelnd verk\u00fcndet als Beweis f\u00fcr die Richtigkeit der aufgestellten Behauptung; Einw\u00e4nde dagegen werden verleumdet als Antisemitismus.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es geht nicht um die Unterscheidung des Verhaltens von Lichtstrahlen in Medien oder im Vakuum, sondern um die Unterscheidung zwischen den autonom vom Menschengeist postulierten und daher a priori und ausnahmslos g\u00fcltigen mathematischen Begriffen einerseits, und den von der Natur gesetzten, und daher nur aus der Erfahrung der Sinne zu ermittelnden Existenz der Naturobjekte und Naturvorg\u00e4nge mit ihren physikalischen Eigenschaften andererseits. Ohne Entkr\u00e4ftung dieser Forderung besteht &quot;das H\u00f6chste und Bewunderungsw\u00fcrdigste, das zu schaffen je einem Menschen verg\u00f6nnt war&quot;, aus der Einf\u00fchrung von Betrugsman\u00f6vern und Irref\u00fchrungen in die Wissenschaft, als &quot;zuverl\u00e4ssigen&quot; Methoden zur Erforschung der Natur und der Verbreitung der Wahrheit.&quot;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>\u00a0&#8212; Der zentrale Kritikpunkt Kammerers wird nur selten thematisiert: die absichtsvolle Vertauschung von Konstrukt (Geometrie) und Tatsache (Lichtbeugung) und ihre Identifikation in der &quot;wissenschaftlichen&quot; Argumentation der Relativistik sind die erkenntnistheoretische Grundlage des Betrugs. <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Wer einmal auf diesen Trick hereinf\u00e4llt, kann sich hinterher nicht mehr kritisch befreien. &#8211; Wenn Kritiker &#8211; wie hier Kammerer &#8211; auch bis zur Betrugs-Diagnose vorsto\u00dfen, so wagen sie sich doch meistens nicht an eine Diskussion der Motive f\u00fcr den Betrug. Aber erst die Erkenntnis dieser Motive wird die Kritiker wirkungsvolle Handlungsweisen entdecken lassen. \u2013 Die beklagte Antisemitismus-Verleumdung scheint Kammerer nicht selbst pers\u00f6nlich erfahren zu haben, sonst w\u00fcrde er wohl Auskunft dar\u00fcber gegeben haben. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Von Ernst Kammerer Beitrag aus dem GOM-Projekt: 2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen zur Erg\u00e4nzung der Dokumentation Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4. Der Jahrhundertskandal der Wissenschaft: Brief an Prof. Armin Hermann, Inst. f. Geschichte d. Naturwiss. u. Technik, Univ. Stuttgart, v. 24.11.77 \/ Ernst Kammerer. In: Kammerer, E.: Schwindel als Wissenschaft. 1981. 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